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    Die Informationen auf dieser Seite sind in umgekehrter chronologischer Reihenfolge angeordnet; aktuellere Nachrichten findet man oben.

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Suedzucker_2007_9Textmarke_rot_RBTraditionelle Besichtigung des Südzucker-Werkes in Offenau
8. November 2018, Donnerstag

Text:  A. Beuchle
Fotos: A. Beuchle (2011), der Webmaster (2005 und 2007)

Hinweis: aktuell darf auf dem Firmengelände nicht mehr fotografiert werden; die Genehmigung zur Veröffentlichung der vorhandenen Bilder wurde uns seinerzeit schriftlich erteilt.

Am Donnerstag war es wieder soweit - die 2- und 4 -stündigen Chemiekurse am Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen brechen mit ihren beiden Chemielehrerinnen K. Stark und A. Beuchle zu ihrer gemeinsamen Exkursion nach Offenau bei Heilbronn auf. Hier steht eine der Zuckerfabriken der Südzucker AG. Dieser Besuch gehört seit Jahren zum festen Programm der Oberstufen- Chemiekurse.

Bild rechts: durch den Kamin zieht der Wasserdampf ab, der beim Trocknen der Zuckerrübenschnitzel entsteht. Rechts daneben der Schachtofen, in dem Kalkstein (Calciumcarbonat) zu Branntkalk (Calciumoxid) verarbeitet wird.

 

Es gibt wenig Besuchsziele, bei denen man so intensiv den Weg eines Produktes verfolgen kann wie bei der Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe. Dabei erfährt man sehr schnell, dass die Zucker -”Fabrik” eigentlich keine Fabrik im Sinne von “Zucker herstellen” ist. Der Zucker ist schließlich schon fix und fertig in der Rübe enthalten, sondern eher eine “Zuckergewinnungsanlage”.

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Suedzucker_2017_RuebeBild oben: von der Rübe bis zum fertigen Produkt in der Küche (die Weihnachtsbäckerei steht an...) - beim Besuch in der Zuckerfabrik kann man den gesamten Weg der Zuckergewinnung verfolgen.

In dem Südzuckerbetrieb in Offenau werden während der ca. dreimonatigen Kampagne im Minutentakt (außer am Sonntag) rund um die Uhr Zuckerrüben angeliefert. Mit einem Hochdruck-Wasserstrahl werden die Rüben von den Anhängern in den Transportkanal gespült. Die Rüben werden vom Fremdmaterial über einen Steinabscheider getrennt Zuckerrüben, gewaschen und in den Schneidmaschinen zerkleinert. Bei größerer Anlieferungs- als Verarbeitungsgeschwindigkeit – werden Zuckerrüben auch zwischengelagert.

Bild rechts: eine Zuckerrübe, die uns ein freundlicher Landwirt aus dem benachbarten Ditzingen zur Verfügung gestellt hat.

Die Zuckerrübe ist eine Kulturform der Gemeinen Rübe (Beta vulgaris); eine Zuckerrübe wiegt - wenn sie im Herbst geerntet wird - zwischen ca. 0,70 und 1,20 Kilogramm. Die Zuckerrübe wurde aus der Gemeinen Rübe hinsichtlich eines möglichst hohen Zuckergehaltes gezüchtet und optimiert; dieser beträgt ca. 15-16 % der gesamten Rübenmasse.

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Bild oben: Anlieferung der Rüben per LKW direkt vom Acker.

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Bild oben links: die Rüben werden mit einem starken Wasserstrahl von den Ladenflächen der LKW und Anhänger gespritzt. Bild oben rechts: Wenn mehr Rüben angeliefert werden, als verarbeitet werden können, werden sie  zwischengelagert.

Die Rübenschnitzel gelangen in einen großen Extraktionsurm, in dem mit Hilfe von warmem Wasser der Zucker herausgelöst wird. Da neben dem Zucker auch noch „unerwünschte“ Stoffe extrahiert werden, muss das Gemisch anschließend noch mehrere Klärungs- und Reinigungsschritten durchlaufen. Dabei erhält man den so genannten Dünnsaft und dann mit zunehmender Konzentrierung durch Eindampfen unter Vakuum Dicksaft, aus dem dann die Zuckerkristalle auskristallisieren. Der Zucker wird nochmals abgeschleudert und mit Wasser abgespritzt und geht als so genannte “Grundsorte” vor allem an Großabnehmer wie Schokoladen- und Gebäckfabriken sowie Getränkehersteller. Die Raffinade, die als Haushaltszucker verwendet wird, entsteht nach nochmaligem Lösen und erneutem Auskristallisieren und ist ein hochreines Produkt.

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Bild oben: durch beleuchtete Sichtfenster kann man in den Kristallisator sehen, wie im Dicksaft sich allmählich Zuckerkristalle bilden. Der Prozess kann durch “Impfen” mit Puderzucker -Kriställchen eingeleitet und beschleunigt werden.

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Suedzucker_2007_2Bild oben: hier stehen die zum Teil kontinuierlich, zum Teil in Chargen arbeitenden Zentrifugen, die den Sirup von den Zuckerkristallen trennen.

Alle Schritte der Zuckergewinnung - von der noch verschmutzten Rübe bis zum abgepackten Puderzucker oder der Raffinade - kann man in einer Zuckerfabrik hautnah und mit allen Sinnen erleben. Es riecht und duftet, es ist draußen kalt und drinnen schwülwarm und laut. Und wenn man will, kann man die Zwischenprodukte auch noch mit dem Geschmackssinn erforschen.

Bild rechts: die Produktpalette reicht von der Raffinade über den Hagelzucker, den Kandiszucker, den Braunen Zucker, den Zuckerhut, den Gelierzucker, die Zuckerwürfel bis zum Puderzucker...

Alle Abläufe sind hocheffizient, was den Einsatz von Wasser, Energie, oder Kalk anbelangt: Die Wärme, die bei der Extraktion oder dem Eindicken des Dünnsaftes benötigt wird, ist streng genommen nur die Abwärme aus den Dampfturbinen, welche die Generatoren treiben, die den Strom für die Zuckerfabrik liefern.

Die extrahierten und ausgepressten Zuckerschnitzel und die am Ende des Auskristallisationsprozesses anfallende Melasse werden - als Futtermittel - dem landwirtschaftlichen Stoffkreislauf zugeführt.

Wir möchten uns auch in diesem Jahr für die vierstündige Führung bedanken, bei der die Teilnehmer/innen wieder einen intensiven und informativen Einblick in die Herstellung des Zuckers erhalten haben. Wir hoffen, dass diese Besichtigung auch für die nachfolgenden Chemiekurse angeboten werden kann.

 

 

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Textmarke_rot_RBDas schüttelt man nicht aus den Kleidern
17. - 26. Oktober 2018, Mittwoch bis Freitag der Folgewoche

Zum Besuch von Schülern/innen in Israel im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit der Har VaGai Regional High School im Kibbuz Dafna in Nordgaliläa

Text: E. Kleinmann
Bilder: eine Teilnehmerin

„Ich glaube, so nass war ich noch nie.“ – Wir stehen unter dem Vordach eines Schulgebäudes auf dem Campus der Har VaGai Schule und schauen uns gegenseitig in die triefnassen Gesichter. Gerade sind wir auf einem kurzen Spaziergang so richtig eingeseift worden, und mit dem Wasser, das uns aus den Schuhen quillt, zerrinnt uns eine weitere vermeintliche Gewissheit über das Land, in dem wir uns befinden: Nein, auch in Israel ist es nicht immer heiß und scheint nicht immer die Sonne.

Neun Tage befinden wir uns nun schon in diesem Land, in dem immer wieder überraschende Erfahrungen auf uns warten:

Wir haben eine Schule erlebt, die verstörend anders war, als wir – Schüler und Lehrer - dies gewohnt sind: Wo es möglich zu sein scheint, während des Unterrichts in aller Seelengemütsruhe Handy-Telefonate zu führen oder vor die Türe zu gehen oder sich lautstark privat zu unterhalten.

Wir waren zu Gast bei einem Landrat, der sich mitten im Wahlkampf Zeit für ein ausführliches Gespräch mit uns nimmt: Über die Geschichte seines Vaters in der Zeit des Holocaust, über seine eigenen Überzeugungen, die mit dieser Geschichte zu tun haben, und über sein Anliegen, Schüler aus Israel und Deutschland in immer intensiveren Kontakt zueinander zu bringen.

Wir haben in den Familien, in denen wir zu Gast waren, eine überwältigende, herzliche, unkomplizierte Gastfreundschaft erlebt und zugleich oftmals erfahren, wie auch diese Familien von der Zeit des Holocausts geprägt sind.

Wir haben Grenzbefestigungen gesehen, wie wir sie in Europa nicht mehr kennen. Wir haben aus der Ferne Stellungen der Hisbollah in Augenschein genommen und sind schwerbewaffneten israelischen Soldaten begegnet. Und wir haben Akko besucht, wo jüdische und arabische Israelis seit Jahrzehnten friedlich zusammenleben.

Wir haben uns von der Vielfalt der Religionen und Kulturen in diesem Land wenigstens einen flüchtigen Eindruck verschafft: Juden, Christen, Muslime, Bahai...

Wir haben gehört, gefragt, diskutiert. Wir waren ernsthaft und wir waren albern. Wir haben uns im Toten Meer gesuhlt, sind durch den Hatsbani-Fluss gewatet und sind gemeinsam über mitgebrachte Picknicks hergefallen.

Und jetzt stehen wir, beinahe am Ende dieser Zeit angelangt, unter diesem Vordach, und während ich vor mich hin tropfe, weiß ich, dass ich die Eindrücke dieser Reise nicht so schnell von mir abschütteln werde.

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Bild oben: Bazargasse in der Jerusalemer Altstadt

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Bild oben: Illuminierte Stadtmauer von Jerusalem

 

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Textmarke_rot_RBEin gelber Band mit dem eigenen Namen drin: Schülerwettbewerb führt zueiner Sonderausgabe des Reclam-Verlages
Oktober 2018

Text: David Schaebs, Schul-Öffentlichkeitsarbeit

Vor den Sommerferien veranstaltete unsere Schule einen Literaturwettbewerb unter dem Motto „2068. Das Robert-Bosh-Gymnasium in 50 Jahren“.

Anlässlich des 50-jährigen Schuljubiläums wollten die Initiatoren, die Deutschlehrer Claudia Hellriegel, David Schaebs, Dirk Wegner und Hubert Würger, nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch vorausblicken. Fast ein Viertel der Schüler beteiligten sich mit Kurzgeschichten, Comics, Essays und Gedichten. Die Sieger jeder Stufe erhielten jeweils einen Gutschein im Wert von 50 €, gestiftet von einzelnen Deutschlehrern und dem Etat der Fachschaft Deutsch.

Und noch ein ganz besonderes Highlight kam für 27 der Schüler dazu: ihre Texte wurden veröffentlicht. Dirk Wegner stellte den Kontakt zum Reclam-Verlag in Ditzingen her und so erschien im September eine streng limitierte Auflage unseres schuleigenen Reclam-Heftes.

Die Stuttgarter Zeitung / Leonberger Kreiszeitung berichtet über den ungewöhnlichen gelben Band.

Hier findet sich der Artikel: Link zum Bericht

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Bild oben: Screenshot vom Artikel in der Stuttgarter Zeitung (Regionalteil Strohgäu).

Übrigens: Das Reclam-Heft kann im Sekretariat der Schule für 1 € erworben werden – solange der Vorrat reicht.

 

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Textmarke_rot_RBDeutsch-deutscher Austausch Gerlingen/Halle mit dem Thema “Der Diktatur auf der Spur”
18. - 26. Oktober 2018, Donnerstag - Freitag der Folgewoche

Zum 19. DD-Austausch zwischen Halle und Gerlingen

Text / Bilder: A. Beuchle und M. Ciapura

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Bild oben: die Gruppe bei der Abreise.

Sie sind in einem geeinten Deutschland ohne Mauer aufgewachsen. Beim innerdeutschen Schüleraustausch: von Kulturschock keine Spur.“ Zitat aus: Spreewild, Jugendredaktion der Berliner Zeitung 2. Okt., Julia Sauer

Seit mittlerweile 18 Jahren findet nun schon traditionsgemäß der deutsch-deutsche Austausch zwischen dem Elisabeth-Gymnasium in Halle und dem Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen statt. Jeweils ca. 15 SchülerInnen der Klassenstufe 10 beider Schulen treffen sich, um gemeinsam verschiedene Aspekte der deutschen Geschichte zu beleuchten und die gemeinsame Vergangenheit lebendig zu halten und zu bewahren. Ursprünglich wurde der Austausch eingeführt, um Kontakte zwischen Schulen im ehemaligen östlichen und westlichen Teil Deutschlands zu knüpfen und gegebenenfalls auch Vorurteile abzubauen.

Die Intention des Austausches hat sich insofern etwas gewandelt, als dass die SchülerInnen inzwischen alle nach der „Wende“ geboren wurden und durch die Zeit zusammengewachsen sind. Nach wie vor ist es aber wichtig, die Geschichte Deutschlands zu kennen. Der DD-Austausch bietet den SchülerInnen die Möglichkeit, an jährlich wechselnden Themen einen mit Sicherheit spannenden Einblick in die Geschichte Deutschlands zu erhalten.

Dass unser Austausch etwas Besonderes ist, wird u. a. durch das vielfältige Interesse seitens der Medien bekundet. Im Vorfeld des diesjährigen Austausches führte die Jugendredaktion Spreewild der Berliner Zeitung schon Interviews mit TeilnehmerInnen des letztjährigen Austausches und kam zum Schluss „Sie sind in einem geeinten Deutschland ohne Mauer aufgewachsen. Beim innerdeutschen Schüleraustausch: von Kulturschock keine Spur“. Während des diesjährigen Austausches wurden die TeilnehmerInnen in Stuttgart und Halle sogar von einem Fernsehteam des SWR begleitet.

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Bilder: Fernsehteams des SWR bei Ihrer Arbeit in Gerlingen (oben) und in Halle (unten).

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Unter dem Motto „Der Diktatur auf der Spur“ untersuchten die Schüler/innen in diesem Jahr, welche gemeinsamen Aspekte Diktaturen aufweisen und welche möglichen Gründe Auslöser vergangener Diktaturen gewesen sind. Auch aktuellen Diktaturen wurden betrachtet und politische Entwicklungen der heutigen Zeit beleuchtet und zur Diskussion gestellt. Vom 18. bis 26. Oktober erwarteten die Teilnehmer dazu eine Fülle von Veranstaltungen und Arbeitsphasen, in denen sie sich mit der Thematik auseinandersetzen konnten. Im Folgenden ein paar Beispiele.

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Bilder oben und unten: auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

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Zum Start des Austausches trafen die beiden Gruppenhälften am 18. Oktober in Nürnberg zusammen, um u.a. das ehemalige Reichsparteitagsgelände zu besichtigen und Hintergründe zur nationalsozialistischen Diktatur des Dritten Reiches zu erfahren.

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Bilder oben und unten: auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

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Nach einer Übernachtung in der Jugendherberge Nürnberg schaute sich die Gruppe unter pädagogischer Betreuung und anschließender Diskussion am Freitag noch den Propagandafilm „Triumph des Willens“ von Leni Riefenstahl an, bevor es am Nachmittag nach Gerlingen ging.

Das Filmteam des SWR begleitete die Gruppe am Samstag während der thematischen Einführung in der Schule und SchülerInnen während Ihres „freien Nachmittags“ in Stuttgart. Am Tag darauf machte sich die gesamte Gruppe nach Halle auf.

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DD_Austausch_10_2018_RoterOchseBilder oben und rechts: “Gedenkstätte Roter Ochsen in Halle“

Im „Roten Ochsen“, einem ehemaligen Gefängnis und späterer Hinrichtungsstätte des nationalsozialistischen Herrschaftsregimes, sowie Staatssicherheitsgefängnis der DDR, das nun für Besucher als Gedenkstätte zugänglich ist, wurde am Dienstag u. a. das Regime der DDR näher untersucht.

Dort erfuhren die Schüler, in welcher Art und Weise die Staatssicherheit der DDR das System überwachte und wie politisch Andersdenkende dem Ministerium für Staatsicherheit ausgeliefert waren. Besonders beeindruckend war auch der Besuch der noch in Betrieb befindlichen Justizvollzugsanstalt im selben Gebäudetrakt.

Weitere Einblicke in die Herrschaft des DDR-Regimes erhielten die SchülerInnen bei einem Besuch in Leipzig und hier im Zeitgeschichtlichen Forum und der „runden Ecke“, dem ehemaligen Sitz der Bezirksverwaltung der Saatsicherheit in Leipzig und heutige Gedenkstätte und Museum.

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr alle einen interessanten und unvergesslichen Einblick in die deutsche Vergangenheit erhalten haben und sich die neuen Freundschaften noch lange halten werden. Auch wir LehrerInnen blicken auf einen tollen Austausch mit Euch zurück.

Bild unten: SchülerInnen im zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig

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Textmarke_rot_RBLink zum Fernsehbeitrag im “Morgenmagazin” von ARD und ZDF

(Text: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit)

Beim diesjährigen 2-D-Austausch zwischen unserer Schule und einem Gymnasium in Halle, Sachsen-Anhalt, wurde die Gruppe von einem Team des ARD-Morgenmagazins begleitet. Wir berichteten über die Dreharbeiten (s. oben).

Daraus ist ein sehr sehenswerter 5-minütiger Filmbeitrag für das ARD-Morgenmagazin (Moma) entstanden. Gesendet wurde er am 30.10.  2018 und kann noch in der Mediathek unter folgendem Link abgerufen werden:

Link zum Beitrag im Morgenmagazin

 

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Textmarke_rot_RBBreitbandausbau erreicht das Schulgebäude
26. Oktober 2018, Freitag

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Bild oben: die Baustelle vor dem Schulgelände.

Das Hochbauamt der Stadt Gerlingen hat ein bisschen nachgeholfen... Heute nun hat ein kleiner Bagger vor dem Schulgelände den Gehweg aufgegraben: die Deutsche Telekom schließt das Schulgebäude über einen Schaltkasten an der Richthofenstraße in den nächsten Tagen am Glasfasernetz an, das bereits in der Straße verlegt wurde. Damit kann die Internetanbindung des Robert-Bosch-Gymnasiums auf deutliche höhere Übertragungsgeschwindigkeiten hoffen als bisher. Der aktuelle genutzte T@School-Anschluss erreicht eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von maximal 16 MBit/s.

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Bild oben: der Gehweg und das leine Wegstück bis zum Schaltkasten auf dem Schulgelände sind für die Verlegung des Glasfaserkabels geöffnet.

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Glasfaseranschluss_10_2018_5Bild oben: das Glasfaserkabel wird in Leer-Rohren verlegt.

Bild rechts: Stunden später: der Anschlusskasten ist aufgebaut; rechte Bildhälfte: im Keller des Schulgebäudes kommt das Glasfasterkabel an und wird nun über einen Switch mit dem Multimedianetz der Schule verbunden.

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Textmarke_rot_RBInformationsveranstaltung zu unserem Sozialprojekt in Karakara / Niger
20. Oktober 2018, Samstag

Alle zwei Jahre findet im Firmen-Gebäude der Züblin AG in Stuttgart-Möhringen eine Informationsveranstaltung zum Schulprojekt “Karakara - Hilfe für Kinder in Niger” statt. Zum heutigen Treffen fanden sich wieder viele Unterstützer des Projektes in der Kantine des Unternehmens ein. Zwischen 16 und 17 h war zunächst Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und sich an Stellwänden über den aktuellen Stand des Projektes und der Patenschaften zu informieren.

Das Robert-Bosch-Gymnasium unterstützt mit dem Erlös des Adventsbasars das Schulprojekt im zentralafrikanischen Staat Niger mit jährlich ca. 12.000,- €. Damit ermöglichen wir einer Schulklasse den Besuch der Grundschule bzw. des Collège im Stadtteil Karakara der Provinzhauptstadt Zinder im Osten von Niger. Mit der Förderung haben wir 2008 begonnen; mittlerweile sind die Schüler/innen “unserer” Klasse im vorletzten Collège-Jahr angekommen. Im nächsten Jahr muss die Schule über die Fortsetzung der Unterstützung dieses Schulprojektes oder eine eventuelle Neuausrichtung unseres sozialen Engagements entscheiden. Näheres zum Projekt auf unserer Seite  Karakara!

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Bild oben: Lamin Ousman-Daouda, der Begründer des Schulprojektes in seiner Heimatstadt Zinder, arbeitet als Bauingenieur beim Stuttgarter Baukonzern Züblin; die Firma unterstützt das Projekt seit der Gründung 2005. Unter anderem stellt der Konzern ein Verwaltungsgebäude in Stuttgart-Möhringen für die Information-  und die Benefiz-Veranstaltungen zur Verfügung (Bild: das große Atrium des Züblin-Verwaltungsgebäudes).

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Bilder oben und unten:  Lamin Ousman-Daouda bei seinem informativen Vortrag zur Situation an der Schule in Zinder; er war erst im Laufe der Woche von einer Reise nach Zinder in Niger zurückgekehrt und hatte einen Film vom aktuellen Zustand des Schulcampus in Karakara mitgebracht.

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Bild unten: Christoph Engelbrecht, der 2. Vorsitzende des Unterstützer-Vereins “Karakara - Hilfe für Kinder in Niger e. V. hatte sowohl eine Aufstellung über die Geschichte des Vereins als auch über den aktuellen Stand des Schulprojektes mitgebracht.

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2005 entstand auf dem Schulgelände das erste Unterrichtsgebäude für eine Schulklasse; später entstanden: ein Gebäude für die Lehrer, eine Kantine, Toiletten und das Gebäude für die Schulleitung. Mittlerweile befinden sich auf dem Schulcampus sechs Unterrichtsgebäude für die Grundschulklassen und (in ca. 400 m Entfernung) drei Räume für das Collège. Dazu gibt es Gebäude für die Toiletten, 3 Kantinen, ein Lehrerzimmer, das Schulleitergebäude, eine Schreinerei, eine Näherei, einen Informatikraum, einen Schulgarten und ein Gebäude für den Hausmeister und Bewacher des Geländes. Die Schule ist inzwischen an die Wasser- und die Stromversorgung angeschlossen. Ein Teil der elektrischen Energie stammt aus eigenen Solarzellen.

Seit der Vereinsgründung haben 872 Kinder die Schule besucht; momentan besuchen dort 373 Schüler/innen den Unterricht. 344 Paten unterstützen zur Zeit mit einem Jahresbeitrag von 240,- € pro Schüler die Ausbildung der Kinder. In unserem Fall hat die Institution Robert-Bosch-Gymnasium Patenschaften für eine ganze Schulklasse übernommen; in der Regel sind es aber Privatleute, die Patenschaften für ein Kind oder mehrere Kinder tragen.

Der Staat Niger wollte ursprünglich ein staatliches Collège in der Nähe unserer Grundschule in Karakara betreiben; aber das Geld reicht nicht aus, um feste Gebäude dafür zu errichten (die staatlichen Gebäude sind Strohhütten) und auch nicht, um die Lehrer regelmäßig zu bezahlen. Der Verein “Karakara” plant daher den Bau eigener (weiterer) Gebäude für das vierjährige Collège und möchte auch den Betrieb dieser Schule sicherstellen. Das macht aber umfangreiche finanzielle Investitionen nötig.

Desweiteren ist geplant, einen Getreidespeicher (“Getreidebank”) zu errichten und dort das Getreide (Hirse, Mais) für den Jahresbedarf der  Familien der Schüler/innen zu lagern. Damit könnte direkt nach der Ernte das Getreide relativ günstig aufgekauft werden. Schon 3 Monate nach der Ernte ziehen die Preise für diese Grundnahrungsmittel erfahrungsgemäß an. Würde der Gesamtbedarf aber frühzeitig eingelagert, könnten die Familien zu günstigeren Konditionen versorgt werden, als dies auf dem freien Markt möglich ist.

Im Schulgarten werden momentan zwei interessante Pflanzenarten angebaut; einerseits Moringa; dieses Gewächs kann Wasser keimfrei machen und enthält große Mengen von Vitaminen und Mineralstoffen und ist dazu sehr kohlenhydrat- und proteinreich, wirkt also stark sättigend. Die zweite äußerst positiv wirkende Pflanze ist Artemisia. Sie kann der Malaria-Prophylaxe dienen.

Geplant ist auch der Bau einer Metallwerkstatt; dazu wurde bei Daimler ein Förderantrag im Rahmen von Daimler ProCent eingereicht.

Zitat von der Daimler-WebSite zur Thematik “Nachhaltigkeit”:

Daimler-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter spenden freiwillig die Cent-Beträge der monatlichen Netto-Entgeltabrechnung. Für jeden gespendeten Cent legt das Unternehmen einen weiteren Cent oben darauf und verdoppelt somit die Summe. Der Erlös kommt gemeinnützigen Projekten im In- und Ausland zu Gute, die ausschließlich von der Belegschaft vorgeschlagen werden. Die Schwerpunkte der Projektförderungen liegen in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, karitative Themen, Behindertenhilfe sowie im Umwelt- und Naturschutz.

Zitat Ende

Im Verlauf des Nachmittages konnten für 23 Kinder in Karakara Paten gewonnen werden.

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Bild oben: Christoph Engelbrecht zeigte auch eine Satellitenaufnahme des Schulgeländes (Google Earth): links im roten Rahmen der Grundschul-Campus, im rechts oben stehenden Rahmen das Gelände des Collège.

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Bild oben: bei der Info-Veranstaltung gab es auch Schmuck und andere kunstgewerblichen Gegenstände aus Niger zu kaufen.

 

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Textmarke_rot_RBBericht über die diesjährige SMV-Tagung
18. und 19. Oktober 2018, Donnerstag / Freitag

Vom Donnerstag, den 18. Oktober 2018 bis Freitag den 19. Oktober 2018 fand die alljährliche SMV-Tagung statt. Wie bereits im letzten Jahr tagte die SMV in der Jugendherberge Stuttgart Neckarpark. Zweck der SMV-Tage ist es, sich kennenzulernen, zusammenzuwachsen und insbesondere die SMV-Arbeit für das Schuljahr 2018/2019 intensiv zu planen und zu gestalten.

Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu am 18. Oktober nach der 6. Stunde bis einschließlich Freitag vom Unterricht befreit. Am Donnerstag haben die Schülerinnen und Schüler der SMV sich nach der 6. Stunde im Atrium eingefunden, um gemeinsam den Weg in die Herberge anzutreten. Herr Meier, Frau Majer und Herr Müller, haben die SMV an diesen Tagen unterstützt und beaufsichtigt. An der Jugendherberge angekommen, erfolgte die Einteilung der Zimmer. Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Zimmern einrichten.

Um 14.00 Uhr begannen dann im Seminarzimmer Diskussionen über die Notwendigkeit von Arbeitsgemeinschaften. Dabei konnten die Arbeitsgemeinschaften in die drei Kategorien, “Ja”, “Nein” und “Prüfstand” eingeteilt werden. Viele Ansichten und Meinungen wurden hierbei ausgetauscht und verglichen. Anschließend bildeten sich kleine Gruppen, welche untereinander Verbesserungsvorschläge, Erfahrungen und Ideen ausgetauschten.

Die einzelnen Gruppen der SMV wurden dieses Jahr unter dem Motto „kleine SMV“ gebildet. So sollten innerhalb einer Gruppe alle Klassenstufen vertreten sein. Denn die jungen Schüler sollen von den älteren, erfahreneren Schülern lernen, da sie später einmal in ihre Fußstapfen treten werden. Unter der Leitung der Schulersprecher/innen Amanda, Alexia und Jost wurden diese Ideen gesammelt und besprochen. Es wurde ein Zeitplan erstellt, in den die Arbeitsgemeinschaften ihre Aktionen eintragen konnten. Gegen 17.00 Uhr hatten die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit, sich für eine Arbeitsgemeinschaft (AG) zu entscheiden und erste Planungen zu machen. Mit viel Spaß und Elan haben sich sowohl die jüngeren als auch die älteren Schülerinnen und Schüler an den Planungen beteiligt.

Um 18.00 Uhr fand ein gemeinsames Abendessen im Restaurant der Jugendherberge statt. Auch hier wurde herzhaft gelacht und man hat sich ausgetauscht. Nach dem Abendessen fanden die Schüler sich wieder im Seminarraum ein, um letzte organisatorische Fragen zu klären. Um 20.30 Uhr hatten die Schüler Feierabend und konnten den Abend mit diversen Spielen in den Gemeinschaftsräumen ausklingen lassen. Nach einer kurzen Nacht wurde gemeinsam gefrühstückt und es fand eine letzte Besprechung der Ergebnisse statt.

Danach packten alle Beteiligten ihr Sachen und der gemeinsame Rückweg wurde angetreten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die SMV-Tage allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht haben und gute Resultate erzielt wurden.

 

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Textmarke_rot_RBFernsehteam des SWR berichtet über unseren deutsch-deutschen Austausch
22D_2018_Besuch_SWR_10. Oktober 2018, Samstag

Wie jedes Jahr im Herbst findet seit Donnerstag gerade wieder das Austausch-Programm zu unserer deutsch-deutschen Partnerschaft mit unserer Partnerschule, dem Elisabeth-Gymnasium in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt), statt. Auf Seiten des Robert-Bosch-Gymnasiums betreuen Markus Ciapura und Anja Beuchle die Schülergruppe, auf Seiten unserer Partnerschule Andrea Richardt und Martin Scheibe. Dieses Jahr nehmen etwas mehr als 20 Schüler/innen am Austausch teil (etwa hälftig aus Gerlingen und aus Halle).

Bild rechts: das Fernsehen ist zu Besuch; und auch das Auto-Kennzeichen passt...

Jedes Jahr werden bei dem Austausch Aspekte der (deutsch-)deutschen Geschichte beleuchtet. Dieses Jahr befassen sich die Schüler/innen mit “Diktaturen”.

2D_2018_Besuch_SWR_6Die Schüler/innen und die betreuenden Lehrkräfte waren heute aber nicht allein: ein Fernsehteam der ARD (vom SWR in Stuttgart) war zu Besuch, um diesen besonderen Schüleraustausch zu dokumentieren. Austausche zwischen Schulen im Osten und Westen Deutschlands, also zwischen den so genannten “neuen” und den “alten” Bundesländern gibt es nur sehr wenige; insofern ist unsere Schulpartnerschaft mit Halle durchaus ein berichtenswertes Eerignis.

Bild rechts: Markus Ciapura (rechts) begrüßt Martin Schmitt vom SWR Stuttgart.

Kurz nach 9 h begrüßte Markus Ciapura im Schulhof Martin Schmidt von “ARD aktuell” und sein Technik-Team, den Kameramann und den Tontechniker. Martin Schmidt stellte sich im Multimediaraum dann den Schülern/innen kurz vor und erläuterte, was sich das Fernseh-Team heute Vormittag vorgenommen hat und bat sie, sich so zu verhalten, als sei die Kamera gar nicht da. Schüler/innen sind es heutzutage ja gewohnt, sich zu filmen und gefilmt zu werden; die Situation war als gar nicht so außergewöhnlich für sie, wenn auch das Aufnahmegerät etwas andere Dimensionen hat als ein Handy...

Dazu haben sich die Schüler/innen aus Halle und Gerlingen am Donnerstag in Nürnberg getroffen und haben sich dort auf die Spurensuche nach der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands begeben. Seit Freitagabend sind die Hallenser Gäste in Gerlingen und heute morgen trafen sich alle in einem der Multimediaräume des Robert-Bosch-Gymnasiums, um zum Thema “Dikaturen” zu recherchieren; in Gruppenarbeit sollten die faschistische italienische Diktatur untersucht werden, das DDR-Regime, die Diktatur in Nordkorea, der Deutsche Nationalsozialismus und andere Diktaturen in der heutigen Zeit.

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Bild oben: Die betreuenden Lehrkräfte und das Fernsehteam (v. l. n . r.): Martin Scheibe, Anja Beuchle, Martin Schmidt vom SWR, Markus Ciapura, der Tontechniker, der Kameramann und Andrea Richardt.

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Bild oben: Martin Schmidt von der ARD erläutert den Schülern/innen sein Dreh-Vorhaben.

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Bild oben: Schüler/innen aus Halle und Gerlingen werden interviewt.

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Bild oben: Markus Ciapura und Andrea Richardt erläutern den Schülern/innen die Aufgabenstellung für die heutige Recherche.

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Bild oben: bei den Kameraaufnahmen.

Martin Schmidt erläuterte auch, dass stets viel mehr Filmmaterial erstellt wird, als nachher dann tatsächlich im Fernsehen zu sehen ist. Allerdings soll der Bericht, der demnächst beim “Morgenmagazin” ausgestrahlt werden wird, immerhin ca. 4 Minuten dauern.

Martin Schmidt wird die Schüler/innen in der kommenden Woche, wenn sich die Gruppe in Halle aufhält, auch dort noch einmal mit einem Technik-Team vom MDR besuchen.

Jetzt sind wir natürlich alle sehr gespannt auf die Sendung!

 

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Textmarke_rot_RBZeitreisen zurück zu 1968 und in die Zukunft - das Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasium ist 50!
12. Oktober 2018, Freitag

Text: Albert Pfänder / Webmaster; Bilder: der Webmaster, Schulleiter Eberhard Blanz und Simon Schwarz.

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Bild oben: das Gebäude des Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasiums.

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Bild oben: Willkommen zur Feier des 50. Schuljubiläums am Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasium!

Textmarke_rot_RBVorgeschichte

Mit einer Zeitmaschine (von einer tatsächlichen technischen Realisierung jetzt mal abgesehen...) kann man in der Zeit in die Vergangenheit zurück oder in die Zukunft vorausreisen. Eine “Zeitmaschine” war auch das Motto für die Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Gründung unserer Schule im Jahr 1968. Mit einer fiktiven Zeitmaschine reisten die Redner bei der offiziellen Jubiläumsfeier zurück zu den Anfängen der Schule und erlaubten sich auch Ausblicke auf die (nähere) Zukunft; mit den technischen Elementen einer solchen Zeitmaschine war auch das Atrium des Schulhauses anlässlich der Feierlichkeiten geschmückt.

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Bild oben: die Schulhausdekoration zum Jubiläumsschulfest hat Kunst-Referendarin Miriam Buchgraber übernommen; die Zahnräder und die Kugelbehälter sind eigentlich aus Styropor; das antike Aussehen ist der künstlerischen Gestaltung zu verdanken. Die Klasse 7a hat die entsprechende Bemalung der Zahnräder übernommen und die “Justierschrauben” an den Maschinenteilen angebracht. Auch das Befestigen der Einzelteile der Zeitmaschine an den Aufhängeschnüren hat diese Klasse besorgt.

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Bild oben: wie bei einer “Explosions-Zeichnung” konnte man im Atrium unseres Schulhauses die einzelnen Innen-Bestandteile der Zeitmaschine im Raum verteilt sehen.

 
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Bild oben: die große Uhr der Zeitmaschine und Zahnräder, mit deren Hilfe man aufgrund ihrer Übersetzung beim Ineinandergreifen in die verschiedenen Jahre der Schulgeschichte “zurückschalten” kann...

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): die große Uhr von der Rückseite her.

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Bild oben: die historische Zeitmaschine hat keinen Warp-Antrieb, sondern bezieht ihre Energie aus diesem Druckwasserspeicher; mit den Einstellschrauben kann man die Maschine exakt justieren.

Mit einer Zeitmaschine konnte man im Schulhaus bei dem sich dem Festakt anschließenden großen Jubiläumsschulfest auch Reisen in die letzten Jahrzehnte seit 1968 unternehmen und dem “Feeling” dieser Jahre nachspüren: in dem von einer achten Klasse gestalteten “Zeittunnel”, bei Computer- und sonstigen Spielen, die in der Vergangenheit “Hits” waren und beim Erspüren von “Discofieber” in drei zu kleinen Discotheken umgestalteten Klassenzimmern, in denen man die Disco-Hits der 70er, 80er oder 90er Jahre hören konnte.

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Bilder oben und unten:  “Discofieber” konnte man in drei Klassenzimmern erleben; hier wurde die Musik der 70er-, 80er- und 90er-Jahre aufgelegt. Die entsprechenden Wiedergabegeräte - Plattenspieler (oben) und Cassettenrecorder (unten) - sowie Cover von LPs (Langspielplatten) und weitere Accessoires aus der jeweiligen Zeit ließen ein Gefühl für die jeweilige Epoche entstehen.

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Textmarke_rot_RBDas Jubiläums-Jahrbuch

Eine Zeitreise kann man auch mithilfe des am Tag der Jubiläumsfeier erschienen neuen Jahrbuches 2018 unternehmen, welches sich in mehreren Kapiteln der Schulgeschichte seit Schulgründung und der (aktuellen) Schulentwicklung widmet. Das Cover des neuen Jahrbuches stellt eine historische Zeitmaschine dar; mit einem großen Hebel kann man sich durch die Jahrzehnte schalten; die Jahresanzeige lässt Reisen im Zeitraum zwischen 1968 und 2018 zu ...

Buchcover_1_innenBild rechts: Innencover des neuen Jubiläumsjahrbuches anlässlich des 50-jährigen Bestehens unserer Schule. Die Anzeige der “Zeitmaschine” erlaubt es, zwischen den Jahren 1968 (Schulgründung) und heute (2018) “hin- und her zu schalten”.

Das Jahrbuch wurde erstellt von einem Redaktionsteam; darin gearbeitet haben Johannes Liebenwein, David Schaebs und Albert Pfänder; bei vielen Redaktionssitzungen war auch die SMV vertreten, vor allem durch die Schülersprecherin (im Schuljahr 2017-18) Antonia Doberitzsch und Anne-Marie Beike.

Layout & Satz: tebitron GmbH Gerlingen; Gesamtherstellung: Oliver Arzt, DRUCKtuell GmbH, Gerlingen. Exemplare des Jahrbuches gibt es für 10,- € noch im Sekretariat der Schule zu erwerben.

Bild unten: das Cover wurde gestaltet von Kunstlehrer Johannes Liebenwein; von ihm stammt auch die Idee mit der Zeitmaschine als Motto für unser Schuljubiläum.

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Textmarke_rot_RBPlanung und Vorbereitung

Die Vorbereitungen für den Festakt und das Jubiläumsschulfest haben bereits 2017 begonnen, mehr als 550 Tage vor dem tatsächlichen Ereignis; etliche Sitzungen im Format der “LEGO”-Abende (LEGO = Lehrer-Eltern-Gesprächskreis offline), bei denen sich die Schulleitung, Lehrer/innen, Elternvertreter/innen und Vertreter/innen der SMV getroffen haben, waren zur Vorbereitung nötig, Diskussionen und Beratungen im Rahmen der Gesamtlehrerkonferenzen, viele Stunden der Planung im Gremium der Erweiterten Schulleitung, Sitzungen der SMV, Gespräche bei Elternabenden usw. - ganz zu schweigen von den vielen konkreten Vorbereitungsarbeiten wie Planung der Klassenaktionen, Planung des Festablaufes, Vorbereitung der Festdekoration, Erstellung von Einladungsschreiben und Festprogrammen, Einüben der Musikstücke, der Tanzeinlagen und der Auftritte der Jonglier-AG, Planung der Versorgung mit Speisen und Getränken, Einteilung der Klassen für die verschiedenen Schichtdienste, Erstellung der Kassenbons und Organisation der Abendkassen, und, und, und....

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Bilder oben und unten: den Zeit-Tunnel der Klasse 8b betreute Mathematik- und Physiklehrer Lukas Bilski mit. Hier waren auch Fotos von Lehrern/innen zu sehen: aus ihrer Kindheit und aktuell.

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Bild unten: Schulleiter Eberhard Blanz am Jahrbuch-Stand. Rechts im Bild: David Schaebs, der Mitglied des Redaktionsteams des Jubiläumsjahrbuches war und der an der Schule für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

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Am Stand verkauft wurde auch ein ganz besonderes Reclam-Heft aus dem Ditzinger Reclam-Verlag; unter Leitung von Claudia Hellriegel, David Schaebs, Dirk Wegner und Hubert Würger (alle: Fachschaft Deutsch)  hatten Schüler/innen der Unter- Mittel- und Oberstufe Beiträge für dieses besondere Werk verfasst. Die Aufgabenstellung war, sich die Schule in 50 Jahren, also 2068, vorzustellen: Wie wird das Robert-Bosch-Gymnasium dann aussehen? Wie werden wir dann leben?, Wie werden wir lernen? Wie wird sich die Technik entwickelt haben? Ist in 50 Jahren alles vorbei oder alles beim Alten?

Die Phantasie der Autoren/innen war überwältigend; entstanden sind Aufsätze, die man als Prognosen, als Utopien oder (in größerer Zahl) als Dystopien betrachten kann.

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Bild oben: den finanztechnischen Überlegungen zum Schulfest hatte sich Mathematik- und Chemielehrer Ralf Müller gewidmet; er erstellte auch die Wertbons, sorgte für das nötige Wechselgeld und organisierte den Aufbau und die Betreuung der Kassen.

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Bild oben: an diesen Ständen gab es während des Festes Saitenwürstchen und Gemüsemaultaschen.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): die große Kuchentheke im Schülercafé “Glaspalast”.

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Bild oben: am Fair-Trade-Stand der Weltverbesserer-AG wurde auch die Jubiläums-Schokolade (in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Gerlingen) verkauft. Dazu wurde eine besondere Tafel Schokolade mit dem Schulbild produziert (Layout der Umschlag-Gestaltung: der Webmaster).

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Bild oben: im Pausenhof bei der Hausmeisterbox war der Grillstand untergebracht; vor ihm stauten sich am Abend die Gäste in langen Schlangen.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): am Morgen stellten die Schüler/innen der beiden Kursstufen die Tisch-/Bank-Garnituren auf.

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Bild oben: der Pausenhof bot Sitzgelegenheiten zum Essen und zum Miteinander-Reden.

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Bild oben: im so genannten “Chill-Hof” zwischen dem Naturwissenschaftstrakt und der Pestalozzi-Schule waren Festzelte aufgebaut.

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Bild oben: im Schülercafé “Glaspalast” wurden das Salat-Buffet und die Kuchentheke aufgebaut.

Was man leider nicht bestellen konnte, war geeignetes Wetter; aber das hat es am Freitagnachmittag und -abend mit dem Gerlinger Robert-Bosch-Gymnasium fast schon zu gut gemeint: bei geradezu sommerlichen Temperaturen, strahlend blauem Himmel und eitel Sonnenschein konnten der Festakt im Atrium, der Sektempfang im so genannten “Chillhof” für die geladenen Gäste der offiziellen Feierstunde und natürlich das sich anschließende Schulfest im Gebäude sowie in den angrenzenden Außenbereichen (Chillhof, Schulhof) unter geradezu idealen Bedingungen stattfinden.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): ein großes Plakat im Atrium gab Auskunft über die Standorte der verschiedenen Angebote.

 

Textmarke_rot_RBDer Festablauf

Der Tagesablauf war für alle Klassen klar vorgegeben: Die ersten beiden Stunden gab es ganz normalen Unterricht, in der sich anschließenden Doppelstunde wurden im Chillhof Zelte aufgebaut, dort und im Schulhof die Tisch-/Bank-Garnituren aufgebaut, das Atrium bestuhlt, und die Klassenzimmer, das Schülercafé und die sonstigen Räumlichkeiten auf die dort stattfindenden Aktionen vorbereitet. Auch die Licht- und Tontechnik wurden bereitgestellt, die Kühlschränke gefüllt und die verschiedenen Verkaufsstände aufgebaut.

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Bild oben: das fertig bestuhlte Atrium erwartet die geladenen Festgäste.

Der offizielle Festakt, zu dem etwa 180 Gäste geladen waren, begann um 14 h. Zu diesen zählten der Bürgermeister der Stadt Gerlingen, Georg Brenner, Mitglieder des Gemeinderates und Vertreter städtischer Ämter (Hochbauamt, Amt für Jugend und Familie etc.), der Schulreferent beim Regierungspräsidium Stuttgart, Thomas Heckert, die Schulleiter der anderen Gerlinger Schulen, die Mitglieder des Elternbeirates und der Schülermitverantwortung, außerschulische Partner des Gymnasiums, natürlich auch das aktuelle Lehrerkollegium, aber auch ehemalige Lehrer/innen der Schule und weitere Ehrengäste.

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Bild oben: die Stellvertretende Schulleiterin Silke Scholz begrüßt den Schulreferenten des Stuttgarter Regierungspräsidiums, Thomas Heckert.

Die Fachschaft Musik hatte die musikalische Umrahmung der Feierstunde vorbereitet; es traten auf: das Bläser-Ensemble “RGB Brass” unter Leitung von Tatjana Vilz-Beck, der Oberstufenchor “BoschVocal” unter Leitung von Dr. Dirk Wegner, die Mathematik- und Französisch-Lehrerin Anne-Sophie Wunnenburger (Viola) mit Dirk Wegner am Klavier sowie die Musical-AG unter Leitung von Johannes Schmid.

Für den durchgängig guten Ton sorgte außer der neuen Soundanlage im Atrium vor allem die neu gegründete Technik-AG (mitbetreut von Simon Schwarz).

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Bild oben: Auftritt der Bläsergruppe RGB Brass.

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Bild oben: es singt die Gruppe BoschVocal.

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Bild oben: es musizieren: Anne-Sophie Wunnenburger (Violine) und Dr. Dirk Wegner (am Flügel).

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Bild oben: Auftritt der Musical-AG.

 

Textmarke_rot_RBDie Reden

Alle drei Redner (Schulreferent Thomas Heckert, Bürgermeister Georg Brenner und Schulleiter Eberhard Blanz) reisten in ihrer Rede in der Zeit zurück zum Gründungsjahr des Gerlinger Gymnasiums: das Jahr 1968 hat einer ganzen Epoche den Namen gegeben und war ein Kulminationspunkt vieler gesellschaftlicher Entwicklungen und Bewegungen: 1968 war der Höhepunkt der Studentenprotestbewegung in Deutschland, 1968 kämpften in den USA Bürgerrechtsbewegungen gegen Rassendiskriminierung, 1968 endete mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen in der Tschechoslowakei der “Prager Frühling”, 1968 waren auch die Proteste gegen den Vietnamkrieg auf einem Höhepunkt und im Dezember 1968 flogen zum ersten Mal Menschen mit dem Raumschiff Apollo 8 um den Mond.

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Bild oben und unten: von Schülern/innen der Klasse 10c gestaltete Plakate bildeten entlang der Galerie des Atriums Zeitleisten mit den verschiedenen Kunstepochen und prägnanten Ereignissen aus den letzten 50 Jahren (z. B. die Deutsche Wiedervereinigung 1989, die Tschernobyl-Katastrophe 1986)...

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Bezüglich der Geschichte des Gerlinger Gymnasiums setzten die Redner der Feierstunde - je nach ihrer beruflichen Perspektive - aber unterschiedliche Akzente: Schulreferent Heckert konzentrierte sich auf die bildungspolitischen Entwicklungen von den Nachkriegsjahren über die 1968er Zeit bis zu aktuellen Entwicklungen im Schul- und Bildungsbereich, Bürgermeister Brenner betrachtete die geschichtliche Entwicklung eher vom kommunalpolitischen Standpunkt aus und Schulleiter Blanz bezog sich konkret auf die Entwicklung des Gerlinger Gymnasiums.

Alle drei stimmten aber in ihrem Fazit überein, dass die Geschichte des Gymnasiums in Gerlingen eine Erfolgsgeschichte ist. Aus Sicht von Schulreferent Heckert setzt unsere Schule viele Vorgaben des aktuellen Bildungspläne in geradezu vorbildlicher Weise um, etwas durch unser Methoden- und Sozialcurriculum, durch unsere breite (internationale) Öffnung zu Partnerschulen in der Schweiz, in Frankreich, in Ungarn, Spanien, Israel und im Osten Deutschlands oder durch die Umsetzung unseres Leitbildes; für Bürgermeister Brenner ist die Geschichte der Schule eine Erfolgsgeschichte, weil sie die Jugend der Stadt ausbildet und optimal auf die Erfordernisse eines späteren Studiums und das Berufsleben vorbereitet und weil die Schule viele Beiträge zum kulturellen Leben der Stadt liefert: durch Konzerte, durch Theateraufführungen, durch Auftritte der Jongleure/innen...

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Bild oben: die Redner (von links nach rechts:) Schulreferent Thomas Heckert, Bürgermeister Georg Brenner und Schulleiter Eberhard Blanz.

Und Schulleiter Blanz sieht seine Schule ebenfalls auf einem erfolgreichen Weg: durch das neu eingeführte Lernband und den Förderunterricht  begegnen wir den Herausforderungen zunehmender Heterogenität in der Schülerschaft; wir fördern Schüler/innen, die Förderbedarf haben und fordern jene, die Neues und nicht direkt zum Fächerkanon einer Schule Gehörendes ausprobieren wollen; wir begegnen Strömungen von Abschirmung und Ausgrenzung durch ein umfangreiches und internationales Austauschprogramm und den Herausforderungen der Digitalisierung versuchen wir durch stetige Innovation in der Technik und den Angeboten im Bereich ITG / Medienkunde / Informatik / Robotik gerecht zu werden.

Schuljubilaeum_10_2018_31In die (nähere) Zukunft ausblickend wies Eberhard Blanz auf Projekte im laufenden Schuljahr hin: in Zusammenarbeit mit der Fachschule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart-Feuerbach wird gerade das Schul-Logo überarbeitet; das gesamte Erscheinungsbild der Schule nach außen soll durch die Entwicklung eines CI-Designs (CI = Corporate Identity) modernisiert und vereinheitlicht werden. Desweiteren wird es im Frühjahr 2019 ein großes Musical geben, das sich ebenfalls mit dem Schuljubiläum befasst und an dem sowohl die Musical-AG, als auch die Theater-AG, die Jonglier-AG und die verschiedenen Musik- und Chorgruppen der Schule zusammenarbeiten.

Bild rechts: Schulleiter Eberhard Blanz mit dem neuen Jubiläums-Jahrbuch und der “Zeit-Kapsel”.

Zum Schluss seiner Rede verwies Schulleiter Eberhard Blanz noch auf eine mitgebrachte durchsichtige Box, in der man alle möglichen Gegenstände erahnen konnte: das ist unsere “Zeitkapsel”, die an der Schule die nächsten 50 Jahre verwahrt werden soll. Sie enthält Gegenstände, welche die Schüler/innen aller Klassen als typisch für unsere Zeit erachtet haben. Das Öffnen der Zeitkapsel bei der Jubiläumsfeier zum 100. Schuljubiläum soll den zukünftigen Organisatoren dieser Feier den Rückblick auf das Jahr 2018 erleichtern...

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): die “Zeit-Kapsel” war in den Wochen und Monaten vor dem Fest von den Klassen gefüllt worden; im Bild links: über unser Schuljubiläum wurde auch in der Presse (Stuttgarter Zeitung / Regionalteil “Strohgäu extra”) ausführlich berichtet.

 

Textmarke_rot_RBSektempfang

Nach dem Festakt begaben sich die geladenen Gäste dann in den sonnigen “Chillhof”, wo an Stehtischen und unter Festzelten Sekt und Knabbereien geboten wurden. Um 16 h begann dann das Jubiläumsschulfest für Alle! Aktuelle Schüler/innen, ehemalige Schüler/innen, ehemalige Kollegen/innen, Eltern, Freunde und Verwandet strömten jetzt ins Haus und konnten die Jonglier-AG mit ihrem aktuellen Programm bewundern oder musikalisch in frühere Jahrzehnte eintauchen.

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Bild oben: Sektempfang im “Chill-Hof”.

 

Textmarke_rot_RBMusik, Tanz, Akrobatik und Jonglage - furioser Festauftakt

Zunächst traten auf: alle Chöre des Robert-Bosch-Gymnasiums, zusammen mit allen Orchestergruppen, ergänzt um eine kleine Band-Besetzung (Schlagzeug, E-Gitarre); geboten wurde der “Time Warp” (engl., bedeutet etwa Zeitschleife), ein Tanz aus der “Rocky Horror Picture Show”;in dem Musical von 1973 (Film: 1975) leitet der Tanz einen Zeitsprung ein. Bei uns an der Schule leitete der Tanz den unterhaltsamen Teil unseres Jubiläumsschulfestes ein! Die Chöre waren einstudiert worden und wurden dirigiert von Musiklehrer Dr. Dirk Wegner, die Orchestergruppen von Musiklehrerin Tatjana Vilz-Beck und Musiklehrer Johannes Schmid saß am Konzertflügel. Die Tänzerinnen - Mädchen aus den Sportgruppen der Klassenstufe 5 bis zur Kursstufe K2 - waren von den Sportlehrerinnen Sofia Majer und Jasmin Niklaus einstudiert worden.

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): “Time Warp” aus der “Rocky Horror Picture Show”.

Anschließend traten - Flash Mob-artig - im Atrium und oben auf der umlaufenden Galerie die Mädchen aus den Sportgruppen der Klassenstufe 8 unter Leitung von Sofia Majer und Silke Scholz auf; sie tanzten zu Pop-Songs der vergangenen Jahrzehnte: von “YMCA” (von Village People, 1978) über “Macarena” (von Los del Rio, 1993) bis zu “Thriller” (von Michael Jackson, 1982) waren hier verschiedene Ohrwürmer zu hören (und zu sehen).

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): die Mädchen der Sportgruppen aus der Klassenstufe 8 tanzen zu Pop-Songs der vergangenen Jahrzehnte.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): Tanz der Mädchengruppen aus Klassenstufe 8.

Danach begeisterten die Teilnehmerinnen der Jonglier-AG (“Los Ballos Special”) mit ihrer aktuellen Show; die Lichteffekte stammten von Kunstlehrerin Eva Gawol (die jetzt auch die Jonglier-AGs organisatorisch leitet; die “inhaltliche” Ausbildung leitet nach wie vor Profi-Jongleur Alex Bopp) und von Physik- und Mathematiklehrer Simon Schwarz, der auch die Technik-AG mitbetreut.

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): Auftritt der Jonglier-AG.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): Jongleure/innen bei der Arbeit.

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): das neue Programm der Jonglier-AG wurde unterstützt von tollen Licht-Effekten.

 

Textmarke_rot_RBEin Fest für alle

Dann öffneten die Kassen, an denen man sich Bons zum Erwerb von Speisen und Getränken kaufen konnte. Besonders am Grillstand gab es lange Schlangen; geboten wurden aber nicht nur Bratwürste und Rote Wurst vom Grill, sondern auch Saitenwürste, Vegetarische (Gemüse)Maultaschen mit Kartoffelsalat, der legendäre Toast “Hawaii”, “Datschwecken” und Süßigkeitenspieße, ein großes Kuchenbuffet und eine sehr vielseitige Salattheke. Die Eltern betrieben die Getränkestände; hier gab es Bier, Radler, Wein, Cola, Fanta und Mineralwasser und zum Kuchen gab es auch Kaffee. Und der Förderverein PRO bot an seinem Stand auch Sekt an.

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Bild oben: Mitglieder des Fördervereins PRO an ihrem Sektstand im Atrium.

In vielen Klassenzimmern lockten attraktive Angebote zum Spielen, Tanzen und Mitmachen; und wer etwas Ruhe brauchte von all dem Trubel, konnte sich in den “Chill-Raum” der Klasse 9c zurückziehen.

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Bild oben: Karaoke im Klassenzimmer (Bild: Simon Schwarz)

An den Stehtischen im Atrium, an den Biertischgarnituren im Schulhof, unter den Festzelten im Chillhof: überall saßen die Gäste beisammen und tauschten sich über die schulischen Erlebnisse der vergangenen 50 Jahre aus. Eine ehemalige Schülerin war zu diesem Fest eigens aus Schweden angereist; der langjährige ehemalige Stellvertretende Schulleiter Rudolf Bubeck war ebenso unter den Festgästen wie Lutz Leverentz, einer der Lehrer der “ersten Stunde” des Gerlinger Gymnasiums. Und ein Jahrgang hat die Gelegenheit dieses Jubiläums wahrgenommen, ein Klassentreffen zu feiern: der Abijahrgang 1988 beging in einem Klassenzimmer des Schulgebäudes ihren “30er.”

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Bild oben: (Foto: Simon Schwarz): Feuer-Jonglage der Jonglier-AG zum Festabschluss im Schulhof.

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Bild oben (Foto: Eberhard Blanz): feuriges Finale: die Jongleure bei der Abschluss-Aufführung.

Gegen 21 h endete das Fest mit einer großen Feuer-Jonglage-Show der Jonglier-AG unter Leitung von Eva Gawol und Berufs-Jongleur Alexander Bopp.

Wir hoffen, dass unser Jubiläumsfest allen Gästen gefallen hat!

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Textmarke_rot_RBDas Schulfest aus Schülersicht

Im Deutschunterricht der Klasse 6a haben Schüler/innen unter Leitung von Deutschlehrerin Birgit Hecht Berichte über das Schuljubiläum und den Festakt sowie das anschließende Schulfest geschrieben. Der nachfolgende Bericht von zwei Schülern wurde von der Klasse als bester Text ausgewählt.

Das Schulfest zum 50-jährigen Bestehen des Robert-Bosch-Gymnasiums

Text: Von M. M. und J. R., Klasse 6a

Am Freitag, dem 12.10.2018 feierte das Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen sein 50-jähriges Jubiläum. Nachdem das Schulhaus und die Klassenzimmer am Vormittag von den Schülerinnen und Schülern in eine Zeitmaschine umgebaut worden waren, startete um 14.00 Uhr der offizielle Teil für die geladenen Gäste, diese waren alle Lehrerinnen und Lehrer, Klassensprecher und Klassensprecher-innen sowie alle Elternvertreter. Außer verschiedenen Musikvorführungen von Schülern und Lehrern gratulierte auch Bürgermeister Brenner zum 50-jährigen Jubiläum.

Anschließend öffneten sich um 16.00 Uhr die Türen für alle anderen Schüler und Eltern und das Orchester spielte. Aber das war noch nicht alles. Es wurden auch Tänze getanzt und jongliert. Nach dieser gelungenen Eröffnung begannen alle anderen Attraktionen. Diese beschäftigten sich mit dem Motto „Zeitmaschine“. Es gab zum Beispiel das Spiel „Dalli Klick“ und eine Tombola, bei der man tolle Sachen gewinnen konnte. In einem Zeittunnel waren Fotos von Lehrern ausgestellt, wie sie heute aussehen und als Kinder ausgesehen haben. Außerdem konnte zu sehr cooler Musik aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren getanzt werden. Die Gäste konnten auch Karaoke singen und in einem extra eingerichteten Raum chillen. In einer Fotobox konnte man Fotos von sich im Stil früherer Jahre machen. Außerdem konnten auch Spiele wie z. B. „Teste dein Wissen“ und Computerspiele von früher, unter anderem FIFA 95, gespielt werden.

An einer Getränkebar gab es Getränke. Es gab auch leckeres Essen wie z. B. Grillwürstchen, ein Salatbuffet, „Datschweckle“ (Brötchen mit Schokoküssen), Süßigkeitenspieße sowie ein großes Kuchenbuffet. Ein weiteres Highlight des Tages war die Feuerjonglage gegen 20.45 Uhr. Ein Jongleur warf eine Fackel in die Luft und versuchte, sie mit einem Stock über seinem Kopf immer wieder in der Luft zu jonglieren. Das war sehr beeindruckend und es gab großen Applaus. Insgesamt war es ein Tag, an den wir uns alle gerne zurückerinnern werden.

 

Textmarke_rot_RBDas Schuljubiläum in der regionalen Presse

Bild unten: in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung (Regionalteil Ludwigsburg) wurde über unser Schuljubiläum berichtet.

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Textmarke_rot_RBBericht in der “Berliner Zeitung” über unseren deutsch-deutschen Austausch mit Halle a. d. Saale
11. Oktober 2018, Donnerstag

Helmut Holter, der neue Präsident der Kultusministerkonferenz erklärte unlängst in mehreren Medien, zwischen Ost- und Westdeutschland würde viel zu wenig geredet; er setzte sich in diesem Zusammenhang für deutsch-deutsche Schüleraustausch-Programme ein.

Damit rennt er an unserer Schule – dem Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen (Baden-Württemberg) -  weit offene Türen ein: denn seit 2004 pflegen wir ein Austauschprogramm mit unserer Partnerschule, dem Elisabeth-Gymnasium in Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt).

Die beteiligten Lehrer/innen (auf baden-württembergischer Seite), Markus Ciapura und Anja Beuchle schrieben zum Austausch für einen Bericht auf der Schulwebsite im Jahr 2013:

„Jeweils ca. 15 SchülerInnen der Klassenstufe 10 beider Schulen treffen sich, um gemeinsam verschiedene Aspekte der deutschen Geschichte zu beleuchten und die gemeinsame Vergangenheit lebendig zu halten und zu bewahren. Ursprünglich wurde der Austausch eingeführt, um Kontakte zwischen Schulen im ehemaligen östlichen und westlichen Teil Deutschlands zu knüpfen und gegebenenfalls auch Vorurteile abzubauen.

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Bild oben: Teilnehmer/innen des deutsch-deutschen Schüleraustausches Gerlingen/Halle vor dem Berliner Bundeskanzleramt im Herbst 2016.

Die Intention des Austausches hat sich insofern etwas gewandelt, als dass die SchülerInnen inzwischen alle nach der „Wende“ geboren wurden und die Unterschiede zwischen Ost und West nun großteils verschwunden sind. Trotzdem unterscheiden sich der Westen Deutschlands und der Osten weiterhin. Nach wie vor ist es deshalb wichtig, die deutsche Geschichte zu kennen, um diese Unterschiede zu verstehen und einordnen zu können. Der DD-Austausch bietet den SchülerInnen die Möglichkeit, an jährlich wechselnden Themen einen mit Sicherheit spannenden Einblick in die Geschichte Deutschlands zu erhalten.“

Nun hat sich die Jugendredaktion der Berliner Zeitung www.berliner-zeitung.de/) (das Jugendportal www.spreewild.de) anlässlich des diesjährigen Nationalfeiertages (Tag der Deutschen Einheit, am 3 Oktober)  ebenfalls mit unserem deutsch-deutschen Austausch befasst und jeweils zwei Teilnehmer/innen am Austausch aus dem Westen und dem Osten interviewt. Das Interview erschien in der Online-Ausgabe von Spreewild.de am 9. Oktober 2018.

Mit freundlicher Genehmigung der Berliner Agentur https://www.raufeld.de/ drucken wir Teile des Interviews hier ab.

Bild unten: die Website von spreewild.de mit dem Artikel über den deutsch-deutschen Austausch.

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Alles wie zuhause - fast

Sie sind in einem geeinten Deutschland ohne Mauer aufgewachsen. Beim innerdeutschen Schüleraustausch: von Kulturschock keine Spur.

Von Julia Sauer, 22 Jahre (Spreewild.de)

Die Bundesregierung sieht in ihrem Jahresbericht zur Deutschen Einheit weiterhin deutliche Ost-West-Unterschiede. Erik Laicher (17) und Marlen Weinbrenner (16) aus Gerlingen bei Stuttgart und Josefine Barth (16) und Rahel Scheufler (17) aus Halle an der Saale haben an einem deutsch-deutschen Schüleraustausch teilgenommen und finden, dass anstelle der Unterschiede endlich die Gemeinsamkeiten betont werden sollten.

Ihr vier, warum habt ihr überhaupt an dem Austausch teilgenommen?


Rahel: Ich hatte bereits von meiner Schwester, die drei Jahre vorher beim Austausch dabei war, gehört, dass der Austausch eine interessante und spaßige Sache wäre. Außerdem fand ich es cool, andere Jugendliche aus Deutschland kennenzulernen.

Josefine: Ich wollte einfach mal ein paar verschiedene Regionen Deutschlands kennenlernen. Sonst habe ich bei keinem anderen Austausch mitgemacht, weil mich die Sprachbarrieren gestört haben.

Marlen: Mich hat das Leben in Gastfamilien, deren Sprache man nicht spricht, auch immer abgeschreckt. Ein Vorteil war also, dass wir alle Deutsch gesprochen haben. Außerdem finde ich das Thema DDR und BRD ziemlich spannend. Meine Großeltern kommen aus Leipzig, die anderen aus Stuttgart. Deswegen bin ich mit den Erzählungen meiner Eltern über den Mauerfall aufgewachsen.

Erik: Ich nehme generell immer gerne an Austauschen teil, einfach weil man immer viel erlebt, neue Leute kennenlernt und Freundschaften knüpft.

Es war, als ob man eine Freundin besucht.“

Bei einem Auslandsaufenthalt gibt es auch kulturelle Barrieren. Wie sah das bei diesem Austausch aus? Hatte irgendwer einen „Kulturschock“?


Erik: Nein, gar nicht. Es gab vielleicht kleine lustige Unterschiede, tatsächlich gerade was die Sprache, also die Dialekte, angeht, aber keine wirklich kulturellen Unterschiede.

Josefine: Es war einfach so, also ob man eine Freundin besucht. Wir haben sofort über alle möglichen Themen gesprochen, kulturell waren da keine Unterschiede.

Rahel: Der einzige kleine Unterschied war der unterschiedliche Dialekt. Aber das hat eher für Spaß gesorgt und war daher eher das Gegenteil einer Barriere.

Spielen denn Ost-West-Unterschiede für euch noch eine Rolle?


Erik: Man lernt natürlich in der Schule etwas über die Trennung und die Wiedervereinigung und hört von Unterschieden, die es gab oder auch noch gibt, aber darüber denke ich nicht nach, wenn ich in Ostdeutschland bin.

Josefine: Für mich spielt diese Ost-West-Sache gar keine Rolle. Ich mache mich eher lustig darüber, wie Leute im 21. Jahrhundert noch so denken.

Rahel: Sicher spielen die Unterschiede, die es früher einmal gab, eine Rolle für unsere Geschichte, aber davon ist unter den Jugendlichen heutzutage meiner Meinung nach nichts mehr bemerkbar.

Manchmal hört man aber schon noch Kommentare wie „typisch Ossi“ oder „typisch Wessi“.
Marlen: Ja, solche Kommentare kenne ich – vor allem bei meinen Eltern. Meine Mutter kommt aus dem Osten, mein Vater aus dem Westen. Da fallen auch manchmal so Sprüche, aber die sind eher als Scherz gemeint. Ein Kollege meiner Mutter meinte mal, sie als „Ossi“ hätte ja Glück gehabt, einen „Wessi“ abbekommen zu haben.

Rahel: Solche Sprüche höre ich hier in Halle höchstens von meinen Großeltern. Ich kann diese Ausrufe ehrlich gesagt auch nicht wirklich nachvollziehen, weil es in meiner Vorstellung keinen typischen Ossi und auch keinen typischen Wessi mehr gibt.

„Wenn solche Kommentare ernst gemeint sind, sollte man nicht darüber lachen.“

Also am besten man lacht über solche Kommentare und nimmt sie nicht zu ernst?


Erik: Das hängt natürlich davon ab, in welchem Kontext und wie der Kommentar gesagt wird. Wenn so etwas wirklich ernst gemeint ist, sollte man nicht darüber lachen, sondern die Person darauf hinweisen, dass das nicht stimmt.

Josefine: Wenn man weiß, dass der Gegenüber es nur witzig meint, ist das okay. Wenn nicht, dann spreche ich die Person schon darauf an, was seiner Meinung nach die Unterschiede sind und sage auch meine Meinung dazu.

Was hat euch der Austausch gebracht?


Marlen: Viele neue Freundschaften! Und wir haben uns auch Bunker aus dem Weltkrieg bei Straßburg angeschaut und wie Deutschland danach geteilt wurde. Das waren ganz neue und viel realere Eindrücke von Geschichte, als wir sie im Unterricht je hatten.

Rahel: Stimmt, unsere gemeinsamen Ausflüge während des Austauschs waren extrem interessant.

Meint ihr, so einen Austausch sollte es an mehr Schulen geben?


Marlen: Ja, unbedingt! Es ist ein Austausch, bei dem die Sprachbarriere wegfällt und jeder die Möglichkeit hat, Neues zu sehen und ein Thema außerhalb des Unterrichts zu behandeln. Mit meiner Austauschülerin aus Halle habe ich auch noch guten Kontakt. Im Vergleich dazu ist der Kontakt mit meinen fraanzösischen Austauschschülern total in die Brüche gegangen.

Erik: Ich denke, Austausche sind generell sehr wichtig und eine super Sache. Wir haben zwar selbst gesagt, dass es kulturell keine Unterschiede mehr gibt, aber zum Beispiel die geschichtliche Komponente macht für mich den Austausch sinnvoll und wichtig. Ich denke nicht, dass jede Schule einen Austausch zwischen dem ehemaligen West- und Ostdeutschland machen sollte, aber gerade ein deutsch-deutscher Austausch ist sehr reizvoll. Es gibt viele Regionen mit einer eigenen besonderen Geschichte, die es lohnt zu entdecken.

„So ein Austausch würde auch Erwachsenen guttun.“

Gut täte das vielleicht auch unseren Eltern. Was haltet ihr von einem „Erwachsenenaustausch“?


Rahel: Eine Idee ist es auf jeden Fall. Ich bin allerdings unsicher, ob Erwachsene genauso schnell das Eis brechen könnten wie wir Jugendlichen. Aber zusammen Geschichte aufzuarbeiten ist definitiv eine gute Sache. Deshalb sehe ich eigentlich keinen Grund, warum man es nicht versuchen sollte.

Erik: Auch unabhängig von der Geschichte und dem Ort, würde auch Erwachsenen ein Austausch gut tun. Ich denke, da könnte man einfach mehr tun. Es tut wirklich gut so etwas!

… 

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Textmarke_rot_RBBlick zurück und nach vorn: Schule erhält ein Corporate Design - neues Schul-Logo in Sicht!
27. September 2018, Donnerstag

Schullogo_BoschText und Bilder: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit

Die Silhouette des Schulgebäudes in schwarz und gelb (den Farben Gerlingens), im Hintergrund Formeln. Das ist seit 10 Jahren das Logo unserer Schule. Damals wurde es von einer Kunstlehrerin und einem Physikkollegen entwickelt anlässlich der Namensgebung als Robert-Bosch-Gymnasium.

Es hat seither gute Dienste getan. Trotzdem ist es in die Jahre gekommen. Aktuellen Anforderungen für technische Reproduzierbarkeit in digitalen Medien genügt es nicht mehr. Nicht zuletzt hat sich seit dem großen Umbau 2013 auch das Gebäude selbst farblich deutlich verändert. Das 50-jährige Schuljubiläum wurde daher zum Anlass genommen, ein neues Logo zu entwickeln. Bereits vor längerer Zeit fand dazu ein Kreativwettbewerb unter Schülern, Eltern und Lehrern statt, der sehenswerte Ergebnisse brachte. Zugleich wurde aber deutlich, dass die Schule eine umfassendere Lösung braucht. Über ein Logo hinaus soll ein ansprechendes, stimmiges Erscheinungsbild (Corporate Design) entwickelt werden, das die individuellen Schwerpunkte unseres Gymnasiums heraushebt und nach außen präsentiert.

Normalerweise ist so etwas Sache von Werbeprofis und kostet viel Geld. Doch für das Robert-Bosch-Gymnasium ergab sich der Kontakt zu dem Projekt „Schulen helfen Schulen“ der Fachschule für Werbegestaltung an der Gewerblichen Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart-Feuerbach. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit entwickeln hier Auszubildende im Grafikdesign ein Gestaltungskonzept, das es Schulen ermöglicht, sich professionell zu präsentieren. Eine Win-Win-Situation: Was passt zu einer Schule besser, als ein von einer anderen Schule entwickeltes Logo? Und für die Auszubildenden ergibt sich die Möglichkeit, Ideen an einem realen Auftraggeber zu entwickeln und die Umsetzung und den anschließenden Gebrauch der eigenen Arbeitsergebnisse zu erleben. Das schafft Motivation.

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Bild oben:  die Website der Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart-Feuerbach.

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Die vier Auszubildenden im Fach Grafikdesign und Werbegestaltung, rechts der betreuende Fachlehrer, Bernhard Zigelli.

So wurde der Kontakt zu dem Projekt aufgenommen. Eine Arbeitsgruppe unserer Schule mit Schulleiter Eberhard Blanz, Stellvertreterin Silke Scholz, Almut Peischl als Kunstlehrerin und Mitglied der Erweiterten Schulleitung und Simon Schwarz und David Schaebs aus dem Kollegium, sowie Martina Merchant und Angelika Steinfeldt als Vertreter der Elternschaft bildete sich. Auf Seiten der Werber besteht die Projektgruppe aus vier Auszubildenden unter der Betreuung ihres Lehrers Bernhard Zigelli. Im Frühjahr 2018 stellten sie ihr Konzept erstmals auf einer Konferenz am RBG vor. Dann wurden Videointerviews mit Lehrern, Eltern und Schülern sowie eine Befragung bei der Stadt als Schulträger durchgeführt und ein Anforderungskatalog erarbeitet. Für die Farbgestaltung übernahm das Team die Farben der Außenhülle des Gebäudes, die Schriftart wurde an die Raumbeschriftungen im Inneren angelehnt. Zudem nahmen die vier die innere und äußere Gestaltung der Schule genau unter die Lupe. Das Wegeleitsystem in Gerlingen („Wo finde ich das Gymnasium?“) und die Orientierung am und im Gebäude waren ebenfalls ein Thema.

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Im Anschluss an die Präsentation werden die Vorschläge (hinten an der Wand Musterausdrucke und Musterbriefbögen) diskutiert.

Über den Sommer wurde dann fleißig und kreativ gewerkelt und am vergangenen Donnerstag, 27.09., fand vormittags in der Gewerblichen Schule für Farbe und Gestaltung die Präsentation der Vorentwürfe statt. Sehr professionell erklärten die Auszubildenden ihren Arbeitsprozess und die Hintergründe ihrer Designs. Vier Vorentwürfe wurden den gespannten Gerlinger Besuchern gezeigt. Die Überlegungen zur Verbesserung der Wegeführung hin zur Schule, für die die Stadt Gerlingen zuständig ist, fanden sehr große Zustimmung. Beeindruckt von der Gründlichkeit und den durchdachten Ideen wurden in einer anschließenden Werkstattsitzung die Realisierbarkeit diskutiert und konkrete Veränderungswünsche angebracht. Diese werden nun eingearbeitet. Schließlich wird sich das Team des RBG für ein Logo entscheiden, das dann im Anschluss an das Jubiläum im Januar 2019 in einer öffentlichen Abendveranstaltung präsentiert werden wird. Eine gewisse Vorfreude auf das neue Erscheinungsbild unseres Gymnasiums im öffentlichen Raum hat die Teilnehmer der Arbeitsgruppe schon jetzt erfasst.

Mit der Umsetzung des neuen Designs auf Broschüren, Briefen, im Webauftritt, auf Beschilderungen im Haus, in der Stadt, usw. wird die Schule die nächsten 50 Jahre in frischem  Look in Angriff nehmen.

 

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Textmarke_rot_RBAktion des  Gerlinger Weltladens zugunsten eines Schulprojektes für Mädchen in Syrien
September 2018

Patrick Walz leitet seit Schuljahresbeginn am Robert-Bosch-Gymnasium die Welt-FAIR-Änderer-AG.

Nachfolgender Text: Patrick Walz

Der Weltladen in Gerlingen hat an verschiedenen Standorten in Gerlingen Sammelboxen für Schreibstifte aller Art aufgestellt. Gesammelt werden Kugelschreiber, Füller, Filzstifte, Eddings, etc., egal ob sie funktionieren oder nicht.

Diese Stifte werden von uns am Ende des Jahres an die Firma Terracycle versendet. Diese haben eine Kooperation mit dem Weltgebetstag, durch welchen die Aktion gestartet wurde. Diese spenden pro Stift einen Cent. Bisher wurden bereits über 10 Tonnen Stifte gesammelt.

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Bild oben: Flyer zum Projekt; Download als pdf-Datei: Anklicken des Bildes!

Von diesem Geld wird syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon ermöglicht, täglich zur Schule gehen zu können.

Die Aktion läuft bis zum Ende diesen Jahres. Einen genauen Stichtag gibt es nicht. Wir würden uns freuen, wenn ihre Stifte in die Sammelboxen (im Atrium oder im SMV Zimmer) werfen würdet. Vielen Dank für eure Hilfe.

 

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Textmarke_rot_RBUnser Differenzierungs-Angebot an Schüler/innen der Klassen 5-8: das “Lernband”
September 2018

Einige Hintergrundinformationen zum nachfolgenden Bericht:

In unserem schulischen Leitbild steht (unter anderem): “Lernen steht im Mittelpunkt der Schule. Jeder leistet seinen Beitrag zu einer guten und respektvollen Lernatmosphäre in der gesamten Schulgemeinschaft. Wir fördern und fordern Schüler so, dass sie ihre Begabungen und Fähigkeiten entdecken, einschätzen und entwickeln können.”

Für Schüler/innen, bei denen sich in den Klassenstufe 5-8 beim Unterricht in Mathematik, Deutsch und Englisch sowie Französisch (vorübergehende) Defizite zeigen, ist der Förderunterricht vorgesehen. Schüler/innen können dabei unterschiedlich lange und auch in unterschiedlichen Fächern (nacheinander oder auch parallel) eine zusätzliche Förderung erhalten, um so gegebenenfalls den Anschluss an die Klasse wieder zu gewinnen.

Entsprechend der oben zitierten Aussage unseres Leitbildes wollen wir aber auch Schüler/innen (heraus-)fordern, die noch zeitliche und intellektuelle sowie kreative oder handwerkliche Spielräume haben, sich zu entfalten oder erst einmal eigene Fähigkeiten und Talente zu entdecken. Dazu dienen die Angebote im “Lernband”.

Diese Angebote erstrecken  sich auf einen Zeitraum von einem Vierteljahr, einem halben Jahr oder auch einem ganzen Jahr; der Zeitraum, für den man sich zu etwas verpflichtet, ist also sehr überschaubar. Das macht die Schwelle, sich für eine der Lernbandaktivitäten zu entscheiden, für Schüler/innen niedrig; man geht kein großes Risiko ein. Und viele Lehrer/innen, die schon immer ein AG-ähnliches Angebot in einem etwas Schulfach-ferneren Bereich anbieten wollten, können nun aktiv werden. So gibt es dann auch ein sehr breites Spektrum an Lernband-Angeboten, aus denen die Schüler/innen eines oder mehrere auswählen können.

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Bild oben: eine Schülergruppe besuchte im Rahmen des Lernbandangebotes “Geheim-Mission Kunst” die Stuttgarter Staatsgalerie; hier der Eingangsbereich (Foto: der Webmaster).

 

Ein Beispiel aus dem Bereich Bildende Kunst: “Geheim-Mission Kunst”, ein Lernbandangebot von Kunstlehrerin Eva Gawol

Das Lernbandangebot hat im vergangenen Schuljahr stattgefunden; die Einholung der Genehmigungen zur Veröffentlichung der beiliegenden Bilder aus der Stuttgarter Staatsgalerie hat leider ein bisschen gedauert...

Nachfolgender Text und Fotos: Eva E. Gawol

Ein Vierteljahr beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse unserer Schule im Rahmen des Lernbandes "Geheimmission Kunst" mit dem Thema “Kunst im Mittelalter”. Unser Schwerpunkt war der Flügelaltar von Hans Strigel d. J. mit der dargestellten Verkündigungs-Szene.

Wir sammelten Informationen zum Meister des Altars, zu seinen Stiftern, den dargestellten Personen und vielen anderen Details und ihrer Symbolik, die für das Entziffern des Altars notwendig waren. Anschließend erstellten wir zu unseren Recherchen ein Portfolio.

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Bild oben: die Stuttgarter Staatsgalerie (Foto: der Webmaster)

Am Mittwoch, den 25. April 208 machten wir uns auf den Weg in die Stuttgarter Staatsgalerie. In Begleitung von Frau Pfeifer nahmen wir an einer Führung teil.

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Bild oben: die Teilnehmer/innen in der Staatsgalerie.

Es war unheimlich spannend das Original zu sehen!

Die Kunstvermittlerin Judith Welsch-Körntgen führte uns durch die mittelalterliche Sammlung und erzählte weitere Details über die Zeit, die Menschen und die Kultur des Abendlandes. Die Schüler mit all ihren Vorwissen waren stets perfekte Gesprächspartner und aufmerksame Zuhörer. Das von den Schülern gezeigte Interesse an den Kunstwerken war so groß, dass der geplante Führungszeitraum um 40 Minuten verlängert werden musste (siehe Bild unten).

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Danach schauten wir uns noch weitere zeitgenössische Werke an und machten uns auf den Weg via Stäffele zur Eisdiele Pinguin am Eugensplatz.

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Bild oben: vom Stuttgarter Eugensplaz hat man einen wunderbaren Blick auf die Stuttgarter Innenstadt; hier befindet sich auch die berühmte Eisdiele “Pinguin”, vor der sich in den Sommermonaten stets lange Schlagen bilden (Foto: der Webmaster).

Bild unten: die Schüler/inen des Robert-Bosch-Gymnasiums auf geheimer Kunstmission (am Eugensplatz).

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Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins PRO gab es eine Eiskugel mehr!

Noch ein Foto mit dem Ausblick über Stuttgart und schon saßen wir wieder in der U-Bahn Richtung Gerlingen...

 

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Textmarke_rot_RBAusflug des Lehrerkollegiums nach Kirchheim unter Teck
21. September 2018, Freitag

Es ist gute Tradition, dass sich das Lehrerkollegium in den ersten Schulwochen des neuen Schuljahres zu einem gemeinsamen Ausflug aufmacht. Diese Ausflüge beinhalten in der Regel einen kulturellen Teil (eine Besichtigung), der mehr oder weiger touristisch geprägt ist; dazu gehört traditionell auch eine mehr oder weniger lange gemeinsame Wanderung und die abendliche Einkehr zum gemeinsamen Essen. Da in der Regel jedes Schuljahr neue Kollegen/innen an die Schule kommen, ist der Kollegiumsausflug ein gutes Mittel, die Neuen kennenzulernen und in die Gemeinschaft aufzunehmen. Ansonsten finden bei der gemeinsamen Wanderung und dem Abendessen viele nützliche Gespräche statt, die sich natürlich auch um die Schule, den Unterricht und die Schüler/innen drehen. Hier tauscht man sich aus, holt und gibt sich Ratschläge, erfährt Näheres über Schulklassen und Schüler, verabredet gemeinsame Projekte, macht seinem Ärger über Missstände Luft, bekommt neue Ideen und Informationen - und natürlich redet man auch über Privates z. B. über Erlebnisse in den Sommerferien...

Kollegenausflug_Kirchheim_2018_18Seit einigen Jahren hat das Lehrerkollegium vereinbart, dass jedes Jahr eine andere Fachschaft die Organisation des Kollegenausfluges übernimmt. In diesem Jahr haben die Englischlehrer/innen diese Aufgabe übernommen. Bei der Wahl eines geeigneten Ausflugszieles spielen dann natürlich auch fachliche Perspektiven eine Rolle. Englischlehrer verbringen während ihrer Ausbildung ja auch einige Zeit in einem englischsprachigen Land, in Großbritannien etwa oder in Schottland.

Bild rechts: Dudelsackspieler vor der Royal Scottish Academy of Art in Edinburgh (August 2014)

Und woran denkt man bei Schottland? An die Brücke über den Firth of Forth, an Nebel, kühles Wetter, Männer im Schottenrock, an das Ungeheuer von Loch Ness, an Dudelsackspieler, an das Royal Military Tattoo in Edinburgh und natürlich an den schottischen Whisky.

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Bild oben: The Scotch Whisky Experience in der Nähe des Schlosses von Edinburgh.

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Bild oben: Blick vom Calton Hill auf Edinburgh.

Soviel zur Vorgeschichte; denkt man an Whisky, kann man aber auch an Kentucky oder Tennessee in den USA  denken, wo der überwiegend aus Mais hergestellte Bourbon-Whisky herstammt - oder aber man denkt an Kirchheim unter Teck, denn dort gibt es nahe der Ortschaft Owen direkt am Fuß der Teck eine schwäbische Whisky-Destillerie. Nicht jeder Kollege / jede Kollegin fand die Besichtigung einer Destillerie für einen Lehrerausflug angemessen und so teilte sich die Gruppe nach der Anfahrt per Stadtbahn und S-Bahn bis Kirchheim und einer kurzen Fahrt per Bus nach Owen in eine kleinere Gruppe engagierter Wanderer auf, welche sich an der Aufstieg zur Burg Teck machte und eine größere Teilgruppe, die den etwa 4 km langen Weg zum Berghof Rabel zurücklegte.

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Bild oben: die auf 773 m Höhe am Albtrauf gelegene Burg Teck (August 2014)

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Bild oben: von der Burg, insbesondere vom Aussichtsturm hat man einen weiten Blick in die Umgebung; oben: Blick nach Nordwesten: man sieht die Schornsteine des Kraftwerkes bei Esslingen im Neckartal und ganz links im Hintergrund den  Talkessel von Stuttgart.

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Bild oben: Blick von der Burg Teck auf den Altrauf.

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Bild oben: am Fuße der Teck liegt die Ortschaft Owen; 4 km entfernt und etwas höher gelegen der Berghof Rabel.

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Bild oben: Ortskern von Owen mit Kirche und Bahnlinie; eine Regionalbahn verkehrt hier auch nach Kirchheim.

Gegen  14:15  h kam die zweite Wanderergruppe am Berghof Rabel an. Der Eigentümer der Destillerie, Thomas Rabel, begrüßte sie zu einer Führung durch die Destillerie und den Zollkeller. Eine Verköstigung im Hofladen schloss sich an.

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Bild oben: Homepage der Website der Destillerie Berghof Rabel

Die Familie Rabel zog 1958 in den Berghof; 1994 übernahm Thomas Rabel, der Sohn des Gründers der Destillerie zusammen mit seiner Frau die Einrichtung. Ihr Ziel ist es, einerseits das in der Gegend wachsende Obst (Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, ...) zu Destillaten zu verarbeiten und andererseits die Herstellung schwäbischen Whiskys aus dem lokalen Getreideanbau. der Single Grain Whisky entsteht aus 85 % Weizen und 15 % Gerste; der ebenfalls hergestellte Albdinkel-Whisky aus Dinkel. Das Wasser stammt aus Karststeinquellen der Schwäbischen Alb.

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Bild oben: Destilleriegebäude des Berghofes Rabel.

Während der ca. einstündigen Führung erfuhren die Besucher/innen alles über die Herstellung des Whiskys, über die verschiedenen Produktions- und Destillationsschritte, über die Lagerung und die Veredelung.

Zur Herstellung von Whisky ein Zitat von der Website “Whisky.de”:

Gerste und Wasser sind seit mehr als 500 Jahren die elementaren Zutaten für den schottischen Single Malt Whisky.

...

Die Herstellung des Whiskys gestaltet sich vergleichsweise einfach. Die Gerste lässt man keimen, bis aus der Stärke des Korns Malzzucker geworden ist. Anschließend wird das Malz gedarrt und grob gemahlen. Mit heißem Wasser laugt man den Zucker aus und setzt die Flüssigkeit zum Gären an. Es entsteht ein Bier ohne Zusatz von Hopfen. Dieses Bier wird anschließend zweimal auf Destillationsblasen aus Kupfer, den Pot Stills, gebrannt. Zur Reifung geht es in Fässer aus Eichenholz, bevor es nach frühestens drei Jahren in die Flasche geht. Hochwertige Single Malt Whiskys reifen mitunter für Jahrzehnte

Zitat Ende

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Bild oben: Thomas Rabel erklärt den Besuchern/innen den Destillationsvorgang.

Die Familie Rabel hat seit 2009 eine neue Destillationsanlage in Betrieb; in der Brennblase wird die Maische dann indirekt (über ein Wasserbad) kontrolliert erhitzt, bis die leichter flüchtigen Anteile zu verdampfen beginnen. Im Vorlauf der Whisky-Brennerei ist sehr viel giftiges Methanol enthalten; der Vorlauf wird deshalb verworfen. Der Mittellauf liefert dann den hochprozentigen Whisky, der in der Rabel’schen Brennerei bis zu 86 % Äthanol enthält und zudem die meisten Aromen, die sich im Alkohol eben besser lösen, wie im zurückbleibenden und höher siedenden Wasser.

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Bild oben: die Brennblase (im Vordergrund): hier findet der erste Destillationsschritt statt; in der Fraktionierkolonne im Hintergrund wird der Alkoholgehalt des Destillates erhöht. Beide Anlagenteile sind durch Leitungen und Rückflüsse miteinander verbunden.

Manche Brennereien Wiederholen den Destillationsvorgang, um einen höheren Alkoholgehalt zu erreichen. Im Berghof Rabel wird nach dem Verdampfen in der Brennblase in einer Säule destilliert; diese funktioniert im Prinzip genauso wie eine Fraktionierkolonne bei der Erdölraffinerie.

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Bild oben: die Zuhörer/inen vom Robert-Bosch-Gymnasium spiegeln sich in der Öffnungsklappe der Brennblase.

Kollegenausflug_Kirchheim_2018_10Die komplette Destillationsanlage mit Brennblase, Säule und Lagertank für den hergestellten hochprozentigen Whisky ist verplombt. Und wenn zum Qualitätstest ein Schlückchen Whisky aus der Anlage entnommen werden soll, geschieht das durch einen Entnahmeautomaten, der stets bei Knopfdruck 2 cl ausspuckt; die Anzahl der Kopfdrücke wird gezählt.

Hintergrund dieser hermetischen  Abriegelung ist das Erheben der Branntweinsteuer. Der Staat verlangt von jedem Liter verkauften Alkohol ca. 13,- € Steuern. Die Plomben an der Anlage bringen Zollbeamte an und diese müssen auch vor Ort sei, wenn der Tankinhalt in die Fässer umgefüllt wird oder sonst eine Änderung an der Destillationsapparatur vorgenommen wird. Außerdem wird von der Brennerei eine akribische Buchhaltung über die Warenausgänge verlangt.

Bild oben: Thomas Rabel erklärt den Aufbau der Kolonne aus Glockenböden und Rücklaufrohren.

Nach dem Brennen wird der Whisky zunächst auf einen trinkbaren Alkoholgehalt verdünnt; dann wird er über mindestens 3 Jahre erst mal gelagert. Dazu werden in den USA amerikanische Weißeiche-Fässer benutzt; in Owen sind es Fässer aus schwäbischer Weißeiche.

Bild rechts unten: im Lagerkeller befinden sich auf drei Etagen Eichen-Fässer, in denen der Whisky mindestens 3, z. T. auch 5 oder 7 Jahre lang reift.

Kollegenausflug_Kirchheim_2018_5Bei der Lagerung löst der Alkohol aus dem Holz des Fasses Geschmacks- und Farbstoffe heraus (Tannine u.a.), was dem Whisky erst den typischen Geschmack und die typische Farbe verleiht. Eventuell werden Boden und Deckel des Fasses vor dem verschließen auch och angebrannt (getoastet); in diesem Fall kommen aus dem verkohlten Holz weitere Geschmacks- und Geruchsstoffe in den Whisky (es ist abenteuerlich, was sich die Menschen hier im Laufe der Jahrhunderte haben einfallen lassen und welche absonderliche Mixtur an chemischen Stoffen man zu sich nimmt, wenn man das Zeug dann auch noch trinkt...). Jedenfalls hat die Herstellung von Whisky eine lange kulturelle und handwerkliche Tradition und wer Brände herstellen möchte, muss ein sehr umfangreiches Wissen über die Grundlagen und Zusammenhänge haben.

Bild unten: verschiedene Fruchtbrände und Whiskysorten im Hofladen.

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Kollegenausflug_Kirchheim_2018_1Nach der sehr kurzweiligen und informativen Führung durch die Brennerei und den Fasskeller durften die Besucherinnen dann im gemütlichen Hofladen alle möglichen Obstbrände und die verschiedenen bei Rabel hergestellten Whiskysorten auch probieren.

Bild rechts: im Hofladen des Berghofes Rabel gibt es auch Nicht-Alkoholisches: verschiedene Marmeladen, Gelees  und Fruchtsäfte oder Holunderblütensirup.

Gegen 16:30h brachen die Teilnehmer/innen der Führung dann wieder auf und wanderten entweder direkt nach Kirchheim oder nach Owen, wo eine Teilgruppe dann mit der Lokalbahn nach Kirchheim weiterfuhr.

Den Abend ließ das jetzt wieder vereinte Lehrerkollegium, im “Alten Forstamt”, einem netten Restaurant in der Kirchheimer Innenstadt, ausklingen.

 

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Textmarke_rot_RBUnsere Schule wird immer schöner! - Gestaltung des Außenbereiches schreitet voran.
September 2018

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Bild oben: Blick auf das Schulgebäude vom Gehweg an der Richthofenstraße aus.

Die Außenanlagen unseres schön sanierten Schulgebäudes werden nach und nach umgestaltet. Begonnen haben die Arbeiten dieses Frühjahr mit dem Umbau des Fahrradabstellplatzes im Schulhof und der Pflege der Grünflächen auf dem Schulgelände.

Danach wurde der Bereich vor dem naturwissenschaftlichen Unterrichtstrakt neu gestaltet und die Fluchttreppe zur Richthofenstraße erneuert.

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Bild oben: der Bereich vor dem naturwissenschaftlichen Unterrichtstrakt wurde neu gestaltet und eine neue Fluchttreppe installiert.

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Bild oben: die Fluchttreppe von den naturwisseschaftlichen Unterrichtsräumen zur Richthofenstraße.

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Bild oben: Blick von oben auf den neugestalteten Bereich am Naturwissenschaftstrakt.

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Bild oben: der sanfte Hang zur Richthofenstraße wurde neu begrünt.

Dann schlossen sich die Umbaumaßnahmen auf dem Flachdach dieses Gebäudeteils an: vor dem Lehrerzimmer entstand eine Terrasse mit Sitzgelegenheiten und einer Grünanpflanzung; im Bereich zur Gerlinger Realschule hin entstand ein Pausenaufenthaltsbereich für Realschüler mit Klettergerüst. In den Sommerferien wurde zudem ein weiterer Fahrradabstellplatz  vor dem Realschulgebäude an der Richthofenstraße geschaffen.

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Bild oben: der Innenhof zwischen der nördlichen Seite des Naturwissenschaftstraktes und der angrenzenden Pestalozzi-Grundschule.

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Bild oben: vor dem Lehrerzimmer (flacher Gebäudeteil links) entstand eine Aufenthaltsterasse mit Begrünung und Sitzgelegenheiten.

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Bild oben: dieses Bild wurde aus etwa gleichem Blickwinkel vor 17 Jahren, im Frühjahr 2001, aufgenommen. Auf dem Flachdach der Naturwissenschaften war es damals viel grüner als heute; aber das Gebäude war ein ziemlicher Betonklotz mit sehr schmalen Fensterzeilen, die nur wenig Licht in die Klassenzimmer ließen. Die Fassade war 2001 nach einem Farbkonzept der früheren Kunstlehrerin M. Neumann neu gestrichen worden. Die Einteilung in Farbflächen unterschiedlicher Tönung wurde auch bei der Sanierung des Schulhauses zwischen 2010 und 2013 aufgegriffen bzw. beibehalten.

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Bild oben: so ähnlich kann man sich auch die Verflechtungen im Internet vorstellen...: die neue Kletterkugel auf dem Flachdach des naturwissenschaftlichen Gebäudeteils.

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Bild oben: der neu gestaltete Bereich zwischen Robert-Bosch-Gymnasium und Realschule Gerlingen.

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Bild oben:  Spiegelungen an der Fassade des Lehrerzimmers; im Hintergrund die Gerlinger Realschule.

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Bild oben: dieser Bereich wird zukünftig ein Pausenaufenthaltsbereich für die Realschüler sein.

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Bild oben: die Außenmöblierung ist abgeschlossen (September 2018).

Auch im Gebäude-Inneren gab es Erneuerungen: so hat eine Arbeitsgruppe Lehrer/innen im vergangenen Schuljahr sich um die Neumöblierung der Sitzecke im Lehrerzimmer gekümmert. Nach wohl mindestens einem Vierteljahrhundert intensiver Nutzung waren Sessel und Tische nicht mehr durchweg ansehnlich. Jetzt zeigt sich dieser Bereich des Lehrerzimmers, in dem man sich während der Pausen oder während Hohlstunden aufhalten und miteinander sprechen und seinen Kaffee trinken kann viel klarer, aufgeräumter und vor allem passend zur Optik des restlichen Gebäudes: sowohl an der Fassade als auch im Gebäudeinneren (auch im Atrium) dominieren Rottöne und helle und dunklere Grautöne.

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Bild oben: die neu gestaltete Sitzecke im Lehrerzimmer.

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Bild oben: Blick von außen ins Lehrerzimmer. Außen und innen dominieren die “Systemfarben” unseres Schulgebäudes. weiß, hellgrau, dunkelgrau, burgunderrot.

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Bild oben: hier können die Lehrer/innen sich zwischen Unterrichtsstunden ein bisschen erholen.

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Bild oben: Sitzecke im Lehrerzimmer.

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Bild oben: nach dem Kopierer und dem Notebook (für Lehrer/innen) die wichtigste Maschine im Schulhaus...

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Bild oben: das gemeinsame Lehrerzimmer von Robert-Bosch-Gymnasium und Pestalozzi-Grundschule ist L-förmig geschnitten: von der Sitzecke kann man durch die Außenfassade in den Hauptraum schauen.

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Bild oben: das Lehrerzimmer.

Nicht zuletzt wurde im Atrium zu Schuljahresbeginn auch das neue Schulfoto enthüllt: im ersten Obergeschoss in der Galerie des Atriums ziert jetzt wieder ein aktuelles Foto aller Schüler/innen und Lehrer/innen der Schule die Wand.

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Bild oben: am ersten Schultag im Schuljahr 2018/19 wurde das im Mai neu aufgenommene Schulfoto enthüllt.

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Bild oben: eine beliebte Anlaufstelle in den Pausen ist das große Schulfoto auf der Galerie des Atriums: hier sind alle ca. 600 Schüler/innen der Schule abgebildet.

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Bild oben: Blick in das Atrium unseres Schulhauses und zum Schulfoto an der Wand auf der umlaufenden Galerie.

Wenn wir demnächst am 12. Oktober das 50-jährige Bestehen unserer Schule feiern, macht das Gebäude nicht nur im Inneren, sondern auch auf dem restlichen Schulgelände einen sehr gepflegten Eindruck!

Dem Hochbauamt der Stadt Gerlingen, dem durchführenden Grünplanungsbüro sowie den Handwerkern und Gartengestaltern, die alle Pläne in die Realität überführt haben, danken wir ganz herzlich und natürlich auch dem Gemeinderat, der die nicht unerheblichen Finanzmittel für die Umgestaltungen bewilligt hat.

 

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2018_19_Sept_Vollversammlung_1Textmarke_rot_RBUnterrichtsbeginn für 2018/19: das Robert-Bosch-Gymnasium startet ins (50.) Jubiläumsjahr
10. September 2018, Montag

Text: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit

Das neue Schuljahr hat an diesem Montag begonnen. In einer Vollversammlung im Atrium begrüßte Schulleiter Eberhard Blanz am ersten Schultag alle Schülerinnen und Schüler, ganz  besonders natürlich die neuen Fünftklässler. Zudem wurden neue Kolleginnen und Kollegen vorgestellt sowie das AG-Angebot der Schule und einige weitere Neuerungen im Unterrichtsangebot.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Enthüllung des erneuerten Wandbildes im 1. Obergeschoss. Rechtzeitig zum 50-jährigen Schul- Jubiläum ist ein aktuelles Schulfoto erstellt und in den Sommerferien aufgebracht worden. Scharen von Schülern/innen – die meisten waren auf dem fünf Jahre alten Vorgängerbild noch gar nicht abgebildet – drängten sich in den Pausen davor und suchten sich und ihre Klassenkameraden auf dem Foto.

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Bild oben: Kunstlehrerin Almut Peischl hatte das Schulfoto in den Sommerferien verhüllt.

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Bild oben. Schüler/innen suchen nach der Enthüllung während der Vollversammlung ihr Konterfei auf dem neuen Schulfoto, das nach den Pfingstferien aus dem Korb der Drehleiter der Gerlinger Feuerwehr heraus aufgenommen wurde.

Nicht nur am Schulgebäude, sondern auch im Kollegium der Schule hat sich über die Sommerferien wieder etwas verändert: Ende des vergangenen Schuljahres hat unter anderem Michael Volz die Schule verlassen. In den 17 Jahren, die er an der Schule unterrichtete, prägte er mit Theaterprojekten und den Auftritten der Jonglier-AGs, sowie den von ihm eingeführten Schüler-Austauschen, dem Deutsch-deutschen Austausch mit Halle an der Saale und der “binationalen Begegnung” mit La Chaux-de-Fonds in der französischsprachigen Westschweiz, die Außenwirkung der Schule stark mit.

Als neue Kollegen unterrichten im Schuljahr 2018/19 Jennifer Loch (Englisch, kath. Religion) sowie Lukas Bilski (Mathematik, Physik). Hinzu kommen die Oberreferendarinnen Fr. Buchgraber (Biologie, Kunst), Fr. Emmerling (Mathe, Geschichte), Fr. Epple (Spanisch, evangel. Religion), Fr. Griesser (Deutsch, Englisch) und Frau Kunz (Französisch, Geschichte).

Allen wünschen wir einen guten Start und ein erfolgreiches Schuljahr!

 

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Textmarke_rot_RBVorbereitungen auf das neue Schuljahr laufen auf Hochtouren...
3. September 2018, Dienstag

Während vermutlich viele Schüler/innen physisch und gedanklich der Schule noch fern sind, finden hier schon intensive Vorbereitungen auf den Wiederbeginn des Unterrichtes statt. Die Schulsekretäin ist an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, die Reinigungskräfte beginnen, das Schulhaus für den Start am kommenden Montag auf Hochglanz zu bringen, die Stundenplanmacher haben die neuen Stundenpläne an das Lehrerkollegium verschickt und die Erweiterte Schulleitung hat schon mal getagt, um die Dienstbesprechungen mit dem Kollegium zum Schuljahresbeginn, die Vollversammlung am ersten Schultag mit den Schülern/innen sowie die erste Gesamtlehrerkonferenz vorzubereiten.

Für das Schuljubiläum (unsere Schule wird 2018 fünfzig Jahre alt!), das im Herbst am 12. Oktober mit einem Festakt und einem sich anschließenden Schulfest gefeiert wird (14 h bis 16 h Festakt; 16 h bis 21 h Schulfest) wurde auch ein neues Schulfoto angefertigt: im Juni haben sich alle Schüler/innen im Schulhof aufgestellt und wurden von der Drehleiter der Gerlinger Feuerwehr aus für die Erstellung dieses Bildes fotografiert.

Nun ist das Bild auf Folien ausgedruckt worden; diese wurden über das bisherige Schulfoto im ersten Obergeschoss des Schulgebäudes auf der Galerie des Atriums geklebt. Bis zum ersten Schultag wird das Bild noch verborgen gehalten; Schulleiter Eberhard Blanz wird es bei der Vollversammlung am Montagmorgen enthüllen.

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Bild oben: das neue Schulfoto wird im Atrium aufgeklebt.

 

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Textmarke_rot_RBAtrium des Schulgebäudes wird zum Indoor-Flugplatz
8. August 2018, Mittwoch

Im Fach NwT wird ab dem Schuljahr 2018/19 (also ab September) in der Klassenstufe 8 nach den neuen Bildungsplänen von 2016 unterrichtet. Die Fachschaft NwT am Robert-Bosch-Gymnasium hat sich gut auf diesen Neubeginn vorbereitet; es gab viele Fachsitzungen, bei denen über den neuen Bildungsplan und seine konkrete Umsetzung diskutiert und entschieden wurde; alle Kollegen/innen haben in der Regel mehrere Fortbildungsveranstaltungen zu den verschiedenen Modulen besucht und sich auch praktisch und theoretisch (Einarbeitung in die Theorie, Entwicklung einer didaktischen Konzeption, Bereitstellung von Medien, Materialien, Experimenten etc.) vorbereitet. Die Fachschaft NwT hat sich dafür entschieden, sich an den Umsetzungsbeispielen des Kultusministeriums zu orientieren.

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Bild oben: das macht auch den Lehrern Spaß: eine ganze Luftflotte zusammengebaut hat ein Lehrer zu Ferienbeginn. Im Atrium der Schule kann man sehr gut Testflüge durchführen.

Danach unterrichten drei verschiedene Kollegen die drei NwT-Gruppen im neuen Schuljahr in der Klassenstufe 8 in allen drei für das Jahr vorgesehenen Modulen; für jedes Thema können also ca. 12 Unterrichtswochen verwendet werden. Ein Kollege beginnt mit dem Modul “Der Traum vom Fliegen”, der zweite mit dem Thema “Bau eines funktionsfähigen Kran-Modells) und der dritte startet mit der Einführung in die Programmierung des Mikrocontrollers Arduino Uno mit Hilfe der Programmiersprache C. Nach einem Drittel Jahr wechseln die Kollegen die Themen zyklisch durch (aber stets in derselben Schülergruppe).

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Bild oben: die unterschiedlichen Wurfgleiter müssen auch unterschiedlich stark abgeworfen werden, um einen guten Flug zu erzielen.

Heute haben sich schon mal zwei beteiligte Lehrer im Atrium der Schule getroffen, um selbstgebaute Gleitflugzeugmodelle zu testen und ihren Flug zu optimieren. Zur Einführung in die Thematik werden die Schüler/innen natürlich auch erfahren, wieso ein Flugzeug überhaupt fliegen kann, welche Flugbewegungen möglich sind, wie ein Flugzeug gesteuert wird und wie man erreichen kann, dass ein stabiler (sich selbst stabilisierender) Flug zustandekommt. Auch über die Geschichte des Fliegens und über über bionische Aspekte werden die Schüler/innen einiges erfahren.

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Bild oben: dieses Modell verfügt noch über einen Antrieb (Gummizug-Motor).

Praktisch beginnt die Arbeit dann mit dem Falten von verschiedenen Papierfliegern und deren Optimierung. Dann werden die Schüler/innen einen Wurfgleiter aus vorgefertigten Teilen montieren und damit die Einflüsse von Flügelprofil, Anstellwinkel, Lage des Schwerpunktes sowie die Wirkungsweise der verschiedenen Steuerklappen und -ruder untersuchen. Höhepunkt der Unterrichtseinheit ist dann der Selbstbau eines Gleitflugzeug-Modells.

 

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Textmarke_rot_RBUpdates im Multimedianetz der Schule
Ende Juli -  Mitte August 2018

Wie jedes Jahr werden in den Sommerferien alle PCs und Notebooks an der Schule (mittlerweile sind es ca. 170 Geräte) mit Windows- und mit Anwendungssoftware-Updates versehen. Dieses Mal verbessert sich zudem die Ausstattung der Klassenzimmer: in 13 Räumen (alle Klassenzimmer im ersten Obergeschoss) werden Medienwagen aufgestelt. Sie enthalten ein Notebook, eine Dokumentenkamera und eine Soundanlage. Der Medienwagen wird über die Anschlussbuchsen /-dosen in der Wand mit dem Stromnetz und dem Klassenzimmer-Beamer verbunden. Zugang zum Multimedianetz und damit zu den Servern und ins Internet gibt es ja mittlerweile flächendeckend im ganzen Schulgebäude über das Multimedia-WLAN.

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Bilder oben und unten: die neuen Medienwagen stehen im ersten Obergeschoss zur Verteilung auf die Klassenzimmer bereit.

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Bild unten: viel Zubehör für die Medienwagen: Dokumentenkamera (von ELMO), VGA-Umschalter, Notebook, Fernbedienung für Dokumentenkamera, Netzteile, VGA-Kabel.

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Neu im Schuljahr 2018/19 ist auch die benutzte Office-Software: ab September kann auf allen 170 Geräten mit Office 2016 gearbeitet werden.

Auf den PCs und Notebooks sind ca. 80 - 100 verschiedene Programme und Tools installiert; neben gekauften Lizenzen der Office-Software, von Videoschnitt-Software für den Kunstbereich, Musiksatz-Software für den Musikunterricht (Finale Allegro) oder einer Schullizenz der Adobe Creative Suite CS6 laufen auch viele Freeware-Programme auf den Rechnern; besonders viele Wünsche (Greenfoot, BlueJ, Java-Entwicklungsumgebung, Kryptographie-Software etc.) hatten dieses Jahr die Informatiker. Grundsätzlich können die verschiedenen Fachschaften bis Mai ihre Wünschen anmelden. Dann wird nach Kassenlage und unterrichtlicher Notwendigkeit über die Beschaffung bzw. die Installation entschieden. Der Systemadministrator installiert dann die Software auf den verschiedenen Gerätetypen im Multimedianetz und erstellt ein Systemabbild auf externer Festplatte; diese Images werden dann im Sommer verteilt.

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Bilder oben und unten: nachdem alle Rechner in den beiden Multimediaräumen mit der neuesten Software ausgestattet sind, kann vom Lehrer-PC aus die Klassenraum-Management-Software “Master Solution XL” automatisch im Netz auf den Schüler-PCs verteilt werden.

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Textmarke_rot_RBSportliches Schuljahres-Finale
23. Juli 2018, Montag

Die drei letzten Schultage jedes Schuljahres verlaufen am Robert-Bosch-Gymnasium nach demselben traditionellen Muster: für den Montag organisiert die SMV mit Unterstützung der Verbindungslehrer einen Sporttag; am Dienstag findet der Jahresausflug der Klassen statt und am Mittwoch gibt es dann nach einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Vollversammlung bei der Klassenlehrerstunde die Zeugnisse.

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Sporttag_7_2018_4Bild oben: zwei SMV-Mitglieder kümmern sich um die Organisation des diesjährigen SMV-Sporttages.

Die Organisation des Sporttages ist recht aufwändig; alle Schüler/innen wählen aus dem Angebot an Aktivitäten ihre Favoriten aus. Für den diesjährigen Sporttag konnten sich die Schüler/innen unter 11 verschiedenen Angeboten entscheiden, unter anderem war Klettern auf der Stuttgarter Waldau im Angebot, Tanzen im Spiegelsaal, Beach-Volleyball, Squash,  Badminton, Schwimmen, Fußballspielen, Bogenschießen und Tennis.

Die SMV klärt nicht nur mögliche Angebote bei den Anbietern ab; auch das Einsammeln des Geldes, die Zuteilung zu den verschiedenen Gruppen, die Besorgung der Fahrscheine für den Öffentlichen Nahverkehr, das Aushängen der Teilnehmerlisten usw. fällt in den Aufgabenbereich engagierter Schüler/innen der SMV.

So hat am Montag dann auch alles wunderbar geklappt und die Teilnehmer/innen an den verschiedenen Sportangeboten hatten ihre Freude an Bewegung und sportlicher Betätigung, teilweise auch in Sportarten, die ihnen bis dato nicht geläufig waren.

Bild rechts: “in der Wand” im Kletterzentrum auf der Stuttgarter Waldau.
 

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Bild oben: am Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins in Stuttgart-Degerloch (Waldau).

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Bilder oben und unten: nachdem der Gipfel erklommen ist, wird das Gipfeltagebuch ausgefüllt und dann beginnt der Abstieg.

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Am Dienstag waren die Schulklassen dann mit ihren Klassenlehrern unterwegs, teils mit öffentlichen Verkehrsmitteln, teils mit dem Fahrrad, teils zu Fuß. Manche Ziele wurden von mehreren Gruppen angesteuert; so trafen sich Schüler der Klassenstufe 9, die mit dem Fahrrad angeradelt waren, mit den Schüler/innen der Kursstufe K1 am Stuttgarter Bärenschlössle; letztere waren von der Gerlinger Schillerhöhe aus per pedes gestartet; und eine weitere Klasse hatte mit ihrem Klassenlehrerteam den nahen Grillplatz angesteuert.

Spektakulär war sicher auch die Nachtwanderung, die eine andere Klasse unternommen hat.

 

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Textmarke_rot_RBBegrüßung der neuen Fünft-Klässler an unserer Schule
17. Juli 2018, Dienstag

Der Übertritt von der Grundschule in eine weiterführende Schule ist für jeden Schüler / jede Schülerin ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis in der Ausbildungsbiographie.

Fuenfer_neu_2018_1Um den Wechsel etwas “weicher” zu gestalten, hat sich das Robert-Bosch-Gymnasium viele Maßnahmen ausgedacht; so gibt es im Vorfeld Treffen zwischen den in der Grundschule unterrichtenden Lehrern/innen und ihren Kollegen/innen vom Gymnasium, die Schüler/innen der vierten Klassen können schon mal eine “Schnupper-Unterrichtsstunde” in der neuen Schulart verbringen und - ganz wichtig!: die neuen Fünftklässler lernen ihre neue Schule nicht erst zu Schuljahresbeginn im Herbst, sondern bereits in der letzten Unterrichtswoche vor den Sommerferien kennen.

Bild rechts: die stellvertretende Schulleiterin Silke Scholz begrüßt die neuen Schüler/innen.

Dazu sind die “Neuen” und ihre Eltern zu einem so genannten “Begrüßungsnachmittag” eingeladen. Auch am heutigen Dienstagnachmittag versammelten sich aus diesem Anlass die knapp 90 Schüler/innen, die im September in die 5. Klasse des Robert-Bosch-Gymnasiums eintreten werden und ihre Eltern im Atrium unseres Schulgebäudes.

Die stellvertretende Schulleiterin Silke Scholz begrüßte nach einer kleinen musikalischen Eröffnung durch das Junior-Orchester unter Leitung von Musiklehrerin Tatjana Vilz-Beck die Gäste und erläuterte den weiteren Ablauf des Nachmittags.

Zuerst stellte sie verschiedene Personen vor, die für die neuen Schüler/innen und ihre Eltern relevant werden: die Schulsekretärin Heike Schaible, die Hausmeister Luttenberger und Bisevac, die Schulbibliothekarin Katia Türk, die Abteilungsleiter/innen und die Elternbeiratsvorsitzenden Angelika Steinfeldt und Martina Merchant.

Fuenfer_neu_2018_3Danach wurden die Klassenlisten verlesen: darauf hatten die neuen Schüler/innen natürlich am meisten gewartet; jetzt erfuhren sie, wer ihr Klassenlehrer / ihre Klassenlehrerin sein wird und mit wem sie die nächsten Jahre in der Schule zubringen werden.

Die Zusammenstellung der Klassen wird von der Schulleitung, insbesondere von Abteilungsleiterin Almut Peischl, die für die Unterstufe zuständig ist, sowie dem Schuleiter, seiner Stellvertreterin und mit Unterstützung durch die Schulsekretärin vorgenommen. Dabei darf z. B. jeder Schüler / jede Schülerin einen Freund / eine Freundin aussuchen, der / die unbedingt auch in der Klasse sein sollte.

Bild links: Abteilungsleiterin Almut Peischl (im Atrium unseres Schulgebäudes) ist am Robert-Bosch-Gymnasium als Unterstufenbeauftragte auch für die Organisation des Begrüßungsnachmittages und die Koordination aller anderen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Übergang von der Grundschule ans Gymnasium zuständig.
 

Ist die Zusammensetzung der Klasse bekanntgegeben, marschieren die Schüler/innen zusammen mit ihren Klassenlehrern/innen in ihr neues Klassenzimmer. Dort erfahren sie alles Nötige für den Einstieg in der Schule im Herbst. Dazu gehörte auch eine Führung durch das Schulgebäude.

Heute wurde das Begrüßungsprogramm noch um einen außergewöhnlichen Punkt erweitert: alle Schüler/innen der neuen fünften Klassen wurden für das neue Jahrbuch fotografiert, das im Herbst (am 12. Oktober 2018) bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen des Gerlinger Gymnasiums erscheinen wird. Selbstverständlich holten die Organisatoren entsprechend der Europäischen Datenschutzgrundverordnung auch die schriftlichen Einwilligungserklärungen der Eltern für die Veröffentlichung der Klassenfotos im Jahrbuch ein…

Es ist außerdem Tradition an unserer Schule, dass sich den neuen Schülern/innen so genannte “Paten” aus der jetzigen Jahrgangsstufe 9 zur Seite stellen. Sie fungieren in den ersten Tagen und Wochen des neuen Schuljahres als weitere Helfer und  Ansprechpartner. Die Paten begleiteten die neuen Schüler/innen in ihre Klassenzimmer und bei der Schulhausführung.

Bild unten: die Tische wurden für die Eltern der neuen Fünfer von den Eltern der jetzigen Fünftklässler schön dekoriert.

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In der Zwischenzeit konnten sich die Eltern der neuen Schüler/innen im Atrium bei Kuchen und Kaffee und kalten Getränken schon mal ein bisschen gegenseitig kennenlernen; schließlich stammen ihre Kinder aus verschiedenen Grundschulen und dabei wiederum aus verschiedenen Klassen.

 

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Textmarke_rot_RBEin Stück Geschichte auf dem Weg in die Zukunft
15. Juli 2018, Sonntag,

KZ-Gedenkstätte am alten Engelbergtunnel in Leonberg erhält Kulturerbe-Plakette

Text: Celina F. und Hanna H. für die Klasse 9b

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Bild oben: in der zweiten, für den Verkehr nie genutzten Röhre des alten Engelberg-Tunnels arbeiteten während des 2. Weltkrieges Häftlinge des Leonberger Konzentrationslagers an der Fertigung von Teilen für das Düsen-Kampfflugzeug Me 262. Hier fand am Sonntag die Veranstaltung zur Anbringung der Kulturerbe-Plakette statt.

Am Sonntag, den 15.07.18 fand die Verleihung des europäischen Kultur-Erbe-Siegels am ehemaligen KZ Leonberg statt. Neben dem Bürgermeister von Leonberg  und der Vorsitzenden der KZ-Gedenkstätteninitiative Natzweiler wurden auch wir, die Klasse 9b vom Robert-Bosch-Gymnasium aus Gerlingen eingeladen. Am Eingang des Tunnels  spielte sich dann die eigentliche Veranstaltung ab. Nach der Rede des Bürgermeisters und zwei Vorträgen von Mitgliedern der Gedenkstätteninitiative durften auch unsere Klassensprecher eine kleine Rede halten. 

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Bild oben: die Klassensprecher der Klasse 9b bei ihrer Rede.

Sie erzählten von unserer Teilnahme am Projekt Brüderlichkeit – Fraternité und von den dabei entstandenen Zeichnungen. Begleitet wurde die Veranstaltung von zwei französischen Musikern. Das offizielle Ende der Veranstaltung war die Enthüllung des gemeinsamen Kunstwerks einer deutschen und einer französischen Künstlerin (mit der Französin Marie-Pascale Engelmann hatten auch wir zusammen gearbeitet).

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Bild oben: der erste Bürgermeister von Leonberg enthüllt das gemeinsame deutsch-französische Kunstwerk.

Nachdem wir uns in den vergangenen sechs Monaten ausführlich mit der unterirdischen Rüstungsproduktion im Engelbergtunnel und dem Leben im KZ Leonberg befasst hatten, war das Ende unserer Reise in die Vergangenheit eine zwar teilweise langatmige aber auch lehrreiche Feier. Als Gruppe haben wir daraus das Fazit gezogen, dass es auch für uns Jugendliche wichtig ist, sich um dieses wichtige Thema zu kümmern und es auch dann nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wenn die Zeitzeugen sterben.

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Bild oben: Armin Schmidt von der KZ-Gedenkstätten-Initiative in Leonberg bringt das Kulturerbe-Siegel an.
 

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung konnte man sich bei Getränken und Snacks noch mit den anwesenden Gästen unterhalten.

 

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Textmarke_rot_RBEinfach genial! - Schüler-Team des Robert-Bosch-Gymnasiums gewinnt im Finale des MiNe-MINT Science Quiz  erneut den 2. Platz
5. Juli 2018, Donnerstag

Bilder und Text: Anja Beuchle

Jedes Jahr im Sommer findet im Stuttgarter Rathaus das große MiNe-MINT Science Quiz statt.  MINT steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft und Technik und MiNe für den Raum “Mittlerer Neckar”. Bei diesem Wettbewerb treten Teams unterschiedlicher Schulen gegeneinander an und stellen sich naturwissenschaftlichen Fragen und Problemen. Der Wettbewerb ist unterteilt in zwei Durchgänge mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für die Sekundarstufe I (Realschüler und Gymnasiasten der Mittelstufe) - und die Sekundarstufe II (Schüler der Oberstufe). Jede Schule kann jeweils ein Team aus beiden Altersstufen anmelden. Jede Mannschaft besteht aus 4 Mitgliedern (3 Spieler/innen und einem/einer Ersatzspieler/in). In den Vorrunden am Vormittag können sich jeweils 4 Teams aus jeder Altersstufe für das Finale am Nachmittag qualifizieren.

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Bild oben:  Website des Kepler-Seminars mit Informationen zum Science Quiz.

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Bild rechts: die Teilnehmer/innen am Science Quiz im Stuttgarter Rathaus.

Auch in diesem Jahr schickte das Robert-Bosch-Gymnasium Gerlingen am Montag, 16.7.2018, wieder zwei starke Teams ins Rennen um die vorderen Plätze. In der Vorrunde am Vormittag sicherte sich die Mannschaft aus der Sekundarstufe II bestehend aus Helena B. (K1), Erik L. (K1) und Adrian M. (K1) die Teilnahme am Finale. Die Mannschaft aus der Sekundarstufe I, bestehend aus Sven E. (9a), David H. (9c), Jan S. (9c) und Manuel S. (9a), verpassten nur ganz knapp und mit nur einem Punkt Rückstand das Finale am Nachmittag.

Frau Maria Haller-Kindler, Leiterin des Kinderbüros der LHS Stuttgart und Dr. Alexander Urban, Leiter des Schülerforschungslabors Kepler-Seminar e.V., begrüßten die Teams am Nachmittag zur Finalrunde. Susanne Neuhäuser und Pascal Märkl führten durch den Nachmittag. Die Band FRIDAY NIGHT der Stuttgarter Musikschule begleitete das Programm musikalisch. Christophe Fondrier vervollständigte mit seinem Kurzvortrag „Die Zukunft der Mobilität – was können wir beitragen?“ das Programm.

 

Zuerst traten die Teams der Sekundarstufe I, die das Finale erreicht hatten, dann die Teams der Sekundarstufe II in jeweils sehr spannenden Wettbewerben gegeneinander an. Die Teams mussten auf 18 schwierige Fragen aus den oben genannten Themengebieten antworten. Richtig beantwortete Fragen ergaben einen Punkt, die schnellste Mannschaft erhielt sogar 2 Punkte bei Richtigkeit der Antwort.

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Bild oben: Gruppenbild: Finalteam

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Bild oben: Mannschaft aus der Sekundarstufe II im Finale.

In der Finalrunde erkämpfte sich die Mannschaft aus der Sekundarstufe II in einem Kopf-an-Kopf-Rennen einen fantastischen zweiten Platz.

Beiden Mannschaften einen herzlichen Glückwunsch für die tollen Leistungen und vielen Dank, dass ihr unsere Schule bei diesem Wettbewerb vertreten habt!

 

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Textmarke_rot_RB69 Abiturienten/innen ins “richtige Leben” entlassen
5. Juli 2018, Donnerstag

Feierliche Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2018 in der Gerlinger Stadthalle

Vor etwa drei Monaten saßen sie alle hier in der Gerlinger Stadthalle und erwarteten gespannt die Themen der schriftlichen Abiturprüfungen; heute nun fand am selben Ort die feierliche Überreichung der Abiturzeugnisse sowie die Verleihung von Preisen für besonders gute Leistungen statt. Damit gehen für die Schüler/innen des aktuellen Abiturjahrganges 8, manchmal auch mehr Jahre ihrer Schulzeit zu Ende.

Die Verabschiedung der 69 diesjährigen Abiturienten/innen hatte mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Gerlinger Petruskirche um 17:45 h begonnen; in der Stadthalle findet dann traditionell die Überreichung der Abiturzeugnisse und die Verleihung von Preisen statt. Umrahmt wurde die Feier von Musikbeiträgen der Abiturienten/innen selbst sowie Schülern/innen aus der Kursstufe K1.

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Bild oben: das Robert-Bosch-Gymnasium blickt auf eine jahrzehntelange Musikkultur zurück; das Chor- und Orchesterleben blüht und gedeiht und so ist stets auch für die musikalische Gestaltung der Abiturfeier gesorgt.

Zum Auftakt der Veranstaltung wandte sich Schulleiter Eberhard Blanz an die Schüler/innen. Als Mathematiker spielte er in seiner Rede vor allem mit der Zahl 8: so viele Jahre haben die Schüler/innen am Gymnasium zugebracht und genau so lange ist auch er jetzt am Gerlinger Gymnasium tätig. Die Schüler/innen sind nach seinen Worten in dieser Zeitspanne von “kleinen schüchternen Fünfern” zu den jungen Damen und Herren geworden, die am heutigen Abend vor ihm sitzen. Die Zahl 8 spiele eine Rolle in der Geometrie (Oktagon, Oktaeder) in den Religionen (der achteckige Felsendom in Jerusalem), in der Biologie (der Octopus) und in der Bildungspolitik (8-jähriges Gymnasium oder doch besser G9?).

Im weiteren Verlauf seiner Ansprache machte er den Schüler/innen - auch auf dem Hintergrund seiner eigenen Biografie - vor allem Mut, aus dem gewohnten Umfeld herauszutreten und Neues zu wagen.

Vor dem Hintergrund der Zahl 8 schlug er vor, sich in 8 Jahren zu einem Jahrgangstreffen wieder  in Gerlingen einzufinden. Und schließlich gab er zu, dass er seine Rede mit der “8” eigentlich anders beginnen wollte: nach dem enttäuschenden “Aus” für die Deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM vor dem 8-tel-Finale habe er aber spontan von diesem Einstieg in seine Ansprache abgesehen.

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Bild oben: Oberstufenberaterin Anja Beuchle und Schulleiter Eberhard Blanz vergeben Preise für besonders herausragende Leistungen (Scheffelpreis in Deutsch, Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung etc.).

Es folgte die Vergabe der Zeugnisse und der Preise; von den 69 Abiturienten/innen haben 10 Schüler/innen einen Abschnitt besser als 2,0. Der Gesamtdurchschnitt liegt bei 2,4 und damit etwa so wie in den Vorjahren und auch etwa so, wie der baden-württembergische Landesdurchschnitt.

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Bild oben: die Redner/innen des abends: oben links Schulleiter Eberhard Blanz, oben rechts die Elternbeiratsvorsitzende Angelika Steinfeldt; unten die Schüler bei der Abschlussrede.

Die Elternbeiratsvorsitzende Angelika Steinfeldt griff in ihrer Rede das aktuelle Abimotto auf: “FSK ABI 18 - freigegeben für’s Leben”. FSK bedeute ja “freiwillige Selbstkontrolle”. Das bezog sie auf die Freiheit, die die Abiturienten/innen nun nach der Entlassung aus den Zwängen des Schullebens hätten; Selbstkontrolle dabei heiße, nicht alles zu machen, was möglich sei, sondern stets dabei auch die Folgen zu bedenken.

Auch sie riet den Schüler/innen das Leben jetzt selbst zu gestalten und sich nicht entmutigen zu lassen, wenn etwas nicht so läuft wie geplant, denn “man weiß ja nie, wozu das jetzt gut ist”.

Eine Lehrerin habe einen Abiturienten einmal gefragt, was er denn werden wolle. “Glücklich” habe dieser geantwortet. “Da hast Du meine Frage missverstanden”, habe die Lehrerin gesagt. “Nein, ich habe die Frage nicht missverstanden, aber sie haben das Leben missverstanden”, soll er geantwortet haben...

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Bild oben: die Elternbeiratsvorsitzenden Angelika Steinfeldt (links) und Martina Merchant (Bildmitte) bedanken sich bei Oberstufenberaterin Anja Beuchle.

Zusammen mit der zweiten Vorsitzenden Martina Merchant vergab die Elternbeiratsvorsitzende nun noch kleine Geschenke an verschiedene Schüler/innen, die sich in besonderer Weise für ihre Mitschüler/innen während der Kursstufe eingesetzt haben sowie an verdiente Elternbeiräte. Auch die Oberstufenberaterin Anja Beuchle wurde mit einem Geschenk für ihre Arbeit für die Abiturienten/innen während der drei Oberstufenjahre bedacht.

Zum Schluss ergriffen auch die Abiturienten/innen selbst das Wort; Leon S. und Rebekka K. hielten die Schlussrede, in der sie auch ihren Fachlehrern/innen für deren Einsatz dankten.

 

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Textmarke_rot_RB”Endlich Sommer” am Robert-Bosch-Gymnasium
4. Juli 2018, Mittwoch

Sommerkonzert der Musikgruppen lässt die Vorfreude auf die Ferien wachsen

Text: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit / Foto: der Webmaster (Dahlien im Stuttgarter Killesberg-Park)

Sommerkonzert_2018Mittwochabende waren zuletzt nicht immer zum Genießen, zumindest, wenn man sich für Fußball interessiert. Schön, dass dies am jetzigen Mittwoch anders war. Vor einem sehr vollen Atrium zeigten die Chöre und Instrumentalgruppen des Gymnasiums über 90 Minuten ein inspirierendes, Freude bereitendes Programm, das temporeich war und mit Überraschungen aufwartete. Nicht weniger als sechs Stücke auf dem Programm trugen den "Sommer" bzw. die "Sonne" bereits im Titel.

Nach galaktischem Beginn (Tatjana Vilz-Beck mit dem Juniorensemble: Star Wars - Main Title) bezauberten die perlend vorgetragenen melancholisch-balladenhaften Stücke des Vokalensembles Bosch:Vokal unter der Leitung von Dirk Wegner

Das Orchester, dirigiert von Tatjana Vilz-Beck, setzte mit den feurigen Klängen der Carmen-Suite einen Gegenakzent. "Augmented Reality", der Mittel- und Oberstufenchor, bot drei sommerliche Popsongs.

Im Anschluss wurde der PRO-Sozialpreis 2018 durch den Förderverein PRO verliehen (siehe den anschließenden Artikel!l).

Im zweiten Konzertteil musizierten erneut das Juniorensemble und das Orchester, dazwischen traten die "SuperBoschis Allstars", der Eltern- und Lehrerchor, auf.

Der Schlusspunkt war dann das Highlight: Alle Gruppen spielten und sangen gemeinsam auf der Bühne und das Publikum wurde zum Mitmachen aufgefordert beim Gute-Laune-Hit "Somma im Kiez" in der Abwandlung "Somma am Robert-Bosch-Gymnasium". "Ein Sommerkonzert dauert 90 Minuten, und am Ende singen alle" - so könnte man eine in die Jahre gekommene Weisheit treffend aktualisieren.

Schulleiter Eberhard Blanz bilanzierte  die Reiseroute, die es zu hören gegeben hatte: Von den Sternen über Schottland, Spanien, das LaLaLand bis zum Berliner Kiez. Er zeigte sich beeindruckt: "Im echten Leben würden die Sommerferien bei weitem nicht ausreichen für eine solche Tour", und bedankte sich von Herzen bei allen Beteiligten. Neben Tatjana Vilz-Beck und Dirk Wegner, die die musikalische Leitung innehatten, gehörte dazu auch Anika Struppe, die als Musikreferendarin überall unterstützte, wo es anzupacken galt. Die Band sowie die Technik sorgten für den passenden Begleitsound.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

 

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Textmarke_rot_RBVier ausgezeichnete Schüler
4. Juli 2018, Mittwoch

Verleihung des PRO-Sozialpreises 2018

Text und Bilder: David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit

Eingebettet in den schönen Rahmen des Sommerkonzerts wurde am Mittwoch der PRO-Sozialpreis verliehen. Unter dem wohlverdienten Applaus des  anwesenden Publikums wurden als Preisträger in diesem Jahr vier Schüler ausgezeichnet: PRO_Sozialpreis_2018_0

Bild rechts: Dr. Frank Straile (1. Vorsitzender PRO), Julia Woywood-Dorn (2. Vorsitzende PRO) und Schulleiter Eberhard Blanz bei der Verleihung.

B. K. (Kl. 10), betreut seit einem Jahr die Tontechnik bei sämtlichen Konzerten und Aufführungen des RBG zuverlässig und wird darüber hinaus ab dem kommenden Schuljahr eine eigene AG „Tontechnik“ anbieten, um interessierten Nachwuchs auszubilden.

B. B. (K1) leitet gemeinsam mit etlichen anderen Schülern die Hausaufgabenbetreuung und kümmert sich – oft unsichtbar – mit Hingabe um die unzähligen kleinen und großen Sorgen der Fünftklässler.

R. H. (K2) aus dem Abiturjahrgang übernahm vor zwei Jahren von seinem großen Bruder  die Robotik-AG, organisierte in Eigenregie die Teilnahme an Wettbewerben wie dem Robo-Cup Junior in Magdeburg und erreichte mit seinem Team aus sechs Schülern hervorragende Ergebnisse. Ein besonderer Dank gilt hier auch der gesamten Familie, die dieses Projekt seit Jahren mit großem Einsatz unterstützt.

P. H. (K2) leitete zwei Jahre lang eigenständig die Badminton-AG. Selbst ein hervorragender Badmintonspieler mit landesweiten Erfolgen auf der Nachwuchsebene, ergänzte er damit sehr gut das Sportangebot am Robert-Bosch-Gymnasium.

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Bild oben: Die vier Preisträger: R. H., B. K., B. B. und P. H.

Der Förderverein des Robert-Bosch-Gymnasiums, PRO, würdigt mit seinem Sozialpreis „besonderes Engagement für die Schul- oder Klassengemeinschaft“. Die Auszeichnung stellt somit eine positive öffentliche Anerkennung für die Preisträger dar und setzt wesentliche in unserem Leitbild verankerte Grundsätze um. Die Auswahl erfolgt auf Vorschlag des Kollegiums und der Schulleitung. Überreicht wurde der Preis – eine Urkunde sowie ein Gutschein - vom 1. Vorsitzenden von PRO, Dr. Frank Straile, der 2. Vorsitzenden, Julia Woywood-Dorn, sowie dem Schulleiter Eberhard Blanz. In seiner Dankesansprache hob Schulleiter Blanz dabei hervor, wie wichtig es sei, gerade solche Leistungen zu würdigen, die im Hintergrund abseits der Wahrnehmung geschähen, und dennoch einen wichtigen Beitrag zur Schulgemeinschaft darstellten. Zugleich ermutigte er die anwesenden Schüler, sich dieses Engagement zum Vorbild zu nehmen.

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Bild oben: Die vier Preisträger demonstrieren die Tätigkeiten, für die sie geehrt wurden.

 

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Festool_Firmeneingang_NeidlingenTextmarke_rot_RBNwT-Kurs der Klassenstufe 10 zu Besuch bei Festool
3. Juli 2018, Dienstag

Text und Bilder: Anja Beuchle

Bild rechts: Firmeneingang in Neidlingen mit Firmenlogo.

Festool blickt auf eine über 90jährige Firmengeschichte zurück. Der Betrieb zur Herstellung von Elektrowerkzeugen mit ursprünglichem Firmensitz in Esslingen, wurde 1925 von Albert Fezer und Gottlieb Stoll gegründet. Der Schwerpunkt galt zu Beginn der Reparatur von Holzbearbeitungsmaschinen, sowie dem Umbau von Holzbearbeitungsmaschinen von Gleit- auf Kugellager. Unter dem Namen "Fezer & Stoll“ begann die Entwicklung von Werkzeugen für das Zimmereihandwerk – erstes Produkt war 1927 beispielsweise eine transportable Kettensäge. Bis heute dehnt sich die Angebotspalette immer weiter aus.

Im Jahr 2000 wurde der ursprüngliche Betrieb in zwei Firmen getrennt. Die „Festo“ in Esslingen besitzt ihren Schwerpunkt in der Automatisierungstechnik sowie der  Pneumatik; „Festool“ mit Produktionssitz in Neidlingen und Firmensitz in Wendlingen, hat sich der Werkzeugherstellung und -entwicklung verschrieben.


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Bild oben: die Besuchergruppe bei Festool.

LFestool_GruppevorLogoetzterer Betrieb war Ziel unserer Exkursion. Mit ca. 500 Mitarbeitern in Neidlingen und weltweit ungefähr 3000 Mitarbeitern, bietet der Betrieb verschiedenen Ausbildungsberufe im technischen und kaufmännischen Bereich, aber auch duale Studiengänge z. B. im Bereich der Mechatronik, im Maschinenbau, der Elektrotechnik, dem Wirtschaftsingenieurwesen, im Dienstleistungsmanagement etc..

Nach der Vorstellung der beruflichen Möglichkeiten, begab sich die Gruppe auf einen Rundgang durch die Produktion. Im Anschluss gab es in der Wendlinger Kantine eine Stärkung für die Gruppe, bevor die SchülerInnen am Nachmittag selbst kreativ werden sollten. Mit viel Spaß „entwickelten“ diese in einem Workshop ihr eigenes „Traumbaumhaus“ und sammelten Ideen zur Umsetzung ihres Vorhabens. Der Nachmittag endete mit einer kleinen handwerklichen Herausforderung – der richtigen Bedienung eines Schleifgerätes mit Absaugvorrichtung - und das möglichst schnell und genau. 

Bild rechts: die Gerlinger Schüler/innen auf dem Firmengelände.

Wir möchten uns bei allen Festool-MitarbeiterInnen bedanken, die uns durch dieses abwechslungsreiche und spannende Programm begleitet haben, vor allem aber bei Herrn Kiefer für die Einladung zu dieser Betriebsbesichtigung, sowie deren Gesamtorganisation.

 

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Textmarke_rot_RBSemi-Public Viewing im Atrium
27. Juni 2018, Mittwoch

Als nicht vom Fußball-Fieber infizierter Zeitgenosse wundert man sich, warum die Autos in den Straßen plötzlich mit Länderflaggen herumfahren, warum Balkone oder Dachfenster der Präsentation nationaler Zugehörigkeit oder zumindest Abstammung dienen müssen, weshalb auf öffentlichen Plätzen Tausende plötzlich Fernsehen und dabei alle dasselbe Programm schauen wollen, warum Schüler im Unterricht plötzlich Sporttrikots tragen und auf den Wangen - faschingsähnlich - plötzlich Bemalungen (in schwarz-rot-gold) zeigen; nun ja - darüber soll hier nicht spekuliert werden.

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Bild oben: die beste Veränderung beim Umbau des Schulhauses  war die Schaffung des Atriums anstelle des früheren Innenhofes: selbst für Public Viewing ist dieser zentrale Raum unseres Schulgebäudes optimal geeignet.

Offensichtlich aber spiegelt die Schulgemeinschaft die außerschulische Gesellschaft und ihre Vorlieben wieder und so kamen die Schüler/innen und Lehrer/innen, die am Mittwochnachmittag noch in den letzten Tagesstunden Unterricht gehabt hätten, in den Genuß eines gemeinsamen Fernsehkonsums: die Hausmeister, der Netzwerkbetreuer und der für Gebäudetechnik Zuständige vom städtischen Hochbauamt stellten im Atrium des Schulhauses die nötige Übertragungstechnik zur Verfügung. Die Hausmeister verdunkelten provisorisch mit Planen die Oberlichter im Atrium und die Verstärkeranlage sorgte für den nötigen Sound.

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Bild oben: nicht ganz “Public”, sondern nur für die Schulgemeinschaft geöffnetes gemeinsames Viewing des Fußballspiels Deutschland/Südkorea in der Vorrunde der Weltmeisterschaft 2018.

Pünktlich zum Anpfiff des Fußballspieles Deutschland - Südkorea füllte sich das Atrium und so konnten die Anwesenden in einem nicht ganz öffentlichen “Public Viewing” die enttäuschenden Leistungen der deutschen Nationalspieler mitverfolgen.

Wenn man mit Fußball auch gar nichts am Hut hat: eine gewisse gemeinschaftsfördernde Wirkung kann man dem Sport nicht absprechen und die Förderung der Schulgemeinschaft haben wir ja auch an zentraler Stelle in unser schulisches Leitbild aufgenommen. Insofern sind wir dem Bildungsauftrag unserer Schule an diesem Nachmittag in hohem Maße gerecht geworden...

 

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Textmarke_rot_RBJongleure des Robert-Bosch-Gymnasiums in Gerlingens ungarischer Partnerstadt Tata
Juni 2018

Text: Sofia K.  und Adrian M., beide Kursstufe K1.
Fotos: Michael Volz

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Bild oben: die Gruppe vor dem Tatai var - der Burg von Tata am See.

Die Jonglier-AG wieder mal auf Tour: Zum zweiten Mal ging es in unsere ungarische Partnerstadt Tata, zeitgleich zum Wasser-, Musik- und Blumen Festival. Nach kurzen elf Stunden Zugfahrt ohne Gepäck waren wir auch schon da. Zwei Jongleure, die sich für das Team geopfert hatten, brachten unser Gepäck im Minibus mit. Kaum angekommen, ging es auch schon an die Arbeit am Auftritt. Wohlverdient konnten wir uns danach beim Abendschwimmen im See mit den Ungarn abkühlen. Dort war es so angenehm, dass auch ein langsam heraufziehendes Gewitter uns nicht beeindrucken konnte. „Einfach nicht hinschauen!“

Tata_2018_Auftrittsprobe am ersten Abend

Bild oben: Auftrittsprobe am ersten Abend.

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Bild oben: Probe vor dem Auftritt: Feuerjonglage - kalt.

Mehr oder weniger ausgeschlafen starteten wir in unseren ersten Tag in Tata. Am Morgen besuchten wir das Ungarndeutsche Museum, das Partnermuseum des Gerlinger Stadtmuseums, und erfuhren dadurch viel über die Vergangenheit der Donauschwaben.

Ebenfalls lehrreich, jedoch praktischer ging es bei den Workshops der Ungarn zum Ropeskipping, Rhönrad, chinese mast und Strapaten zu. Manche von uns können jetzt behaupten, einen Überschlag mit dem Rhönrad geschafft zu haben oder circa zehn Tricks mit dem Springseil zu beherrschen.

Tata_2018_Ropeskippingtraining

Bild oben: Rope skipping-Training.

Bestens vorbereitet konnten wir mit unserem ersten Auftritt auf dem Festival auch unser Können zur Schau stellen. Um den Abend ausklingen zu lassen, stellten uns die Graphik-Design Schüler der Talentum Iskola ihre besten Werke des Jahres vor.

Tata_2018_Unser Vorbild aus der Talentum Iskola

Bild oben: unsere Vorbild aus der Talentum Iskola.

Am Freitag ging es gleich weiter mit insgesamt zwei Aufritten unsererseits und zwei der ungarischen Schüler, welche natürlich gegenseitig bestaunt wurden. Der letzte Abend des Festivals wurde gemeinsam mit unseren ungarischen Freunden abgeschlossen. Churros, Langos und andere Leckereien zusammen mit einem Feuerwerk genossen wir zur Feier der geschafften Auftritte.

Tata_2018_Freizeit im Innenhof

Bild oben: Freizeit im Innenhof.

Nun war zwar die Auftrittsphase vorüber, jedoch lagen allerlei Freizeitaktivitäten noch vor uns. Und so fanden wir uns am Tag darauf alle in insgesamt zwei Drachenbooten wieder, mit denen wir auf dem See um das Trockenbleiben wettruderten.

Bevor wir es merkten, war auch schon der letzte Tag angebrochen. Zu diesem Anlass hatten sich die Ungarn etwas Besonderes einfallen lassen. In Kleingruppen machten wir uns daran, verschiedene Sehenswürdigkeiten in Tata zu finden. Eigentlich sollte es ein Wettstreit werden, aber eine geschickt platzierte Eisdiele zog dem Ganzen einen kulinarischen Strich durch die Rechnung. Und damit nicht genug; am Nachmittag wurden sogar verschiedene Kunst-Workshops wie „Seife schnitzen“, „Zeichnen in zehn Minuten“ und „Steintürme bauen“ für uns angeboten. Als letzte gemeinsame Aktion ging es dann abends Kegeln, bevor es so langsam Abschied nehmen hieß. Ein gebührender Abschluss für die gelungene Woche in Tata.

Jetzt blieb nur noch eins zu tun: Elf Stunden durchhalten bis nach Hause.

 

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Textmarke_rot_RBMuseen, Monumente, Mahnmäler - Studienfahrt des vierstündigen Geschichte-Kurses nach Berlin
17. - 20. Juni 2018, Sonntag - Mittwoch

Als Abschluss der zweijährigen historischen Intensivstudien und als "Belohnung" für manche Entbehrungen und Erfolge fuhren die Teilnehmer des Neigungskurses Geschichte in der Kursstufe 2 zwischen schriftlichem und mündlichem Abitur für vier Tage nach Berlin.

Es folgt ein Bericht von Simon K., Schüler der Kursstufe K2:

"Am 17. Juni, einem warmen Sonntag(früh)morgen machten sich neun Abiturienten und ihr Lehrer, Herr Schaebs, auf, um in die Hauptstadt zu reisen. Nach rund sieben Stunden Fahrt durch neue und alte Bundesländer war es dann soweit: Unser ICE hielt im Hauptbahnhof Berlin.

Und ab jetzt tickte die Uhr. Ein strammes Programm war im Voraus geplant worden. In einer der alten Brauereien der Stadt wurden wir schon von Oleg, unserem russischen Führer, und seinen Drahteseln erwartet. Im Zuge der ''Berlin on Bike''-Fahrradtour besichtigten wir unter anderem den Prenzlauer Berg, den früheren Lenin-Platz und die Überreste der Berliner Mauer. Das deutsche WM-Auftaktspiel musste hinter der pädagogischen Erfahrung zurücktreten und wir kamen pünktlich zum 0:1 beim Public Viewing an. Abends bummelten wir entlang der Spree zur East Side Gallery.

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Bild oben: Berlin Tag und Nacht. Abendstimmung an der Spree bei der Oberbaumbrücke nach einem intensiven Tag. (Foto: Clara S.)

Am nächsten Tag – das Oberthema war „Diktaturen als Unrechtsstaaten“ - ging es morgens nach Hohenschönhausen, einem einst geheimen Untersuchungsgefängnis der Stasi. Dort wurden wir in einer hervorragenden Führung über die Stasi-Methoden aufgeklärt. Uns wurden der Verhörraum, die Zellen und die Gummizelle gezeigt.Berlinfahrt_2018_Hohenschoenhausen

Bild rechts: eindrückliche Führung im MfS-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen, hier im Zellentrakt im Keller des „U-Boots“.

Nach einem kurzen Mittagessen fuhren wir zur Topografie des Terrors. Auf dem ehemaligen Bauort der Gestapozentrale kann man sich dort über den Geheimdienst der anderen deutschen Diktatur und die Verbrechen von Gestapo, SD und SS informieren. Wir besuchten die Sonderausstellung zum Thema Volksgerichtshof. Hier wurde dargestellt, wie die Judikative unter NS- Kontrolle kam und wie die Richter oft abstruse Begründungen in ihrer Urteilsfindung erfanden.

Den Bendlerblock bzw. die Gedenkstätte für den deutschen Widerstand besichtigten wir an dem Tag auch noch. Abends spazierten wir noch ein wenig durch die Stadt und hörten an den jeweiligen Orten Kurzvorträge zum Euthanasie-Mahnmal „T4“, zum Führerbunker und zum Holocaustmahnmal.

Am Dienstag standen unter dem Motto „Berlin – Brennpunkt der bipolaren Welt“ unter anderem ein Atombunker, der Tränenpalast und der Reichstag auf dem Programm. Tränenpalast - das war der Ort, an dem Westberliner aus der DDR wieder zurück nach Westberlin gelangten, er wurde so im Volksmund ob der vergossenen Tränen des Abschiedes genannt.

Über die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ging es dann zum Reichstag. Dort gab es auf den Zuschauertribünen einen Vortrag zu Funktion und Geschichte des Parlaments, anschließend bestiegen wir natürlich die berühmte gläserne Kuppel, um von dort aus ganz Berlin zu sehen. Einige Exkursionsmitglieder besuchten im Anschluss ein klassisches Konzert. Anschließend ging es wieder zu unserem „Stammplatz“ in einem kleinen Park gegenüber der Museumsinsel auf das eine oder andere Kaltgetränk.

Am letzten Tag besuchten wir spontan den prachtvollen Berliner Dom und hatten Glück, denn ein Orgelspieler probte gerade seine Stücke, nachdem wir den Ausblick von der Domkuppel genießen konnten. Letzter Punkt der Exkursion war das Jüdische Museum. Dort informierten wir uns in einer Führung durch die Sonderausstellung über „Jerusalem im Konflikt“ – ein brandaktuelles Thema.

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Bild oben: Geschichte als Touristenattraktion am Checkpoint Charlie. Wo sich einst sowjetische und russische Panzer gegenüberstanden, posieren heute „Fake-Soldaten“ für die Touristen. (Foto: Clara Schmid)

Insgesamt war es eine sehr gelungene Exkursion, bei der wir sowohl unsere Hauptstadt von mehreren Winkeln sehen konnten, als auch sehr viel für das Fach Geschichte mitnahmen - und natürlich auch sehr viel Spaß hatten."

 

Wir bedanken uns bei dem Förderverein PRO für die großzügige Unterstützung der Studienfahrt!

David Schaebs, Schulöffentlichkeitsarbeit

 

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PPG_LogoTextmarke_rot_RBChemiekurse des Abiturjahrgangs zu Besuch in der PPG-Lackfabrik in Bodelshausen
13. Juni 2018, Mittwoch

Text und Bilder: A. Beuchle

Bilder rechts: das Firmen-Logo.

Die Profil- und Neigungskurse Chemie wurden bei der PPG-Lackfabrik in Bodelshausen von deren Personalleiter Herr Renner herzlich willkommen geheißen. Herr Renner und sein Team gewährten uns sehr interessante Einblicke in die Welt der Lacke. Wir wurden z. B. über deren Einsatzmöglichkeiten, über die Produktion und in die Entwicklung geeigneter Lacke informiert. Dabei erfuhren die SchülerInnen auch, was Lacke überhaupt sind und wie die PPG nach Bodelshausen kam. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Herrn Renner, Herrn Dr. Krohm, Frau Maier, Frau Muth und allen Beteiligten für die interessante Führung, die Organisation von praktischen Beispielen, die spannenden Vorträge und die Sorge um unser leibliches Wohl.

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Bild oben: die Besuchergruppe; Bild unten: ... mit ihren Gastgebern.

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Jede/r von uns hat tagtäglich Kontakt mit den unterschiedlichsten Arten von Lacken. Unter Lacken versteht man flüssige oder pulverförmige Beschichtungsstoffe, die zum Schutz vor Korrosion und Verwitterung, zu dekorativen Zwecken, oder aber zur Erzeugung besonderer Eigenschaften aufgebracht werden.

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Bild oben: Produktbeispiele

Lacke bestehen in der Regel aus einem Bindemittel, Pigmenten, Füllstoffen, Lösungsmitteln und weiteren Additiva. Das Bindemittel sorgt für das Zustandekommen einer einheitlichen Schicht. Das Lösungsmittel wird dazu eingesetzt, um Stoffe lösen und dann gut auftragen zu können. Das Lösungsmittel verdunstet im Anschluss. Pigmente werden zur Farbgebung zugesetzt. Weitere Zusätze sorgen beispielsweise für die Verbesserung von Eigenschaften, verhindern negative Eigenschaften, können aber auch Katalysatoren, Mattierungsmittel, Wachse etc. sein.

Bei der Herstellung werden zunächst die Bindemittel und Pigmente eingewogen und bis zur gewünschten Größe dispergiert. Nach weiteren Verarbeitungsschritten wird der Lack verschiedenen Test- und Prüfmethoden zur Qualitätssicherung unterzogen. Man testet zum Beispiel die Viskosität, den Flammpunkt, die Einbrennbedingungen und vieles mehr.

Die PPG ist ein globaler Hersteller von Farben, Beschichtungen, optischen Produkten, Spezialwerkstoffen, von Glas und Glasfasern. Das Unternehmen wurde 1883 als Pittsburgh Plate Glass von Ford & Pitcairn gegründet und hat seinen Hauptsitz in Pittsburgh, Pennsylvania. Die PPG ist mit 47 000 Mitarbeitern in mehr als 70 Ländern tätig. 1902 hat das Unternehmen nach Europa expandiert. Neben Wuppertal, Weingarten, Ingersheim, Wolfsburg, Hilden, Hamburg und Bochum, ist eine Firmenniederlassung in Bodelshausen.

Die Geschäftssegmente der PPG umfassen Funktionsbeschichtungen in der Luft- und Raumfahrt, architektonische Beschichtungen, Autoreparaturlacke, Schutz- und Marine-Beschichtungen, sowie Industrielacke für die Automobilbranche, Industrielacke, Verpackungslacke und Spezialbeschichtungen. In Bodelshausen selbst werden Innen- und Außenlacke für Konserven- und Getränkedosen, für Kronkorken, Dosen- und Glasverschlüsse, Pulverlacke für Dosenschweißnähte und UV-Lacke für Kunststofftuben hergestellt.

 

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Textmarke_rot_RBEngagement für andere
12. Juni 2018, Dienstag

“Alle schauen nur nach sich, keiner hat mehr “Bock”, etwas für andere zu tun, man schaut lieber zu, anstatt selbst etwas in die Hand zu nehmen,...” so wird heute ja oft geklagt, auch wenn es um das Engagement von Schülern/innen geht. ABER: es gibt eben immer auch leuchtende Ausnahmen!

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Bild oben: zwei SMV-Mitglieder kümmern sich um die Organisation des diesjährigen SMV-Sporttages.

Die Schülermitverantwortung (SMV) des Robert-Bosch-Gymnasiums organisiert nicht nur die Nikolausaktion und die Osteraktion, Mottotage und dergleichen, sondern sorgt stets dafür, dass das Schuljahresende mit einem großen Sporttag für alle Schüler/innen ausklingen kann: die letzten drei Schultage haben bei uns eine traditionelle Struktur: am Montag Sporttag, am Dienstag Ausflugstag aller Klassen, am letzten Schultag Vollversammlung, Gottesdienst und Zeugnisausgabe.

Für den diesjährigen Sporttag konnten die Schüler/innen unter 11 verschiedenen Angeboten auswählen; unter anderem wird Klettern auf der Stuttgarter Waldau angeboten, Tanzen im Spiegelsaal, Badminton und Tennis- oder Fußballspielen... Jeder Schüler/jede Schülerin konnte drei Angebote nach erster, zweiter oder dritter Präferenz auswählen. Die ganzen Wahlzettel landen natürlich bei der SMV und die muss nun auszählen, wie viele Schüler/innen welcher Klasse sich für welches Angebot entschieden haben. Das ist ein ganzes Stück Arbeit, wie man an den Fotos sieht.

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Bild oben: ... und sind dabei noch guter Laune!

Aber: weil es eben immer auch Schüler/innen gibt, die sich für ihre Mitschüler/innen engagieren, werden wir auch dieses Schuljahr in gewohnter Weise zu einem interessanten Ende finden lassen.

 

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Jahrbuch_Schulfoto_7Textmarke_rot_RBEin ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz
4. Juni 2018, Montag

Das 50-jährige Schuljubiläum wirft seine Schatten voraus: das Gerlinger Gymnasium wurde 1968 gegründet und hat somit zum Schuljahr 2018/19 einen “runden” Geburtstag. Das wird entsprechend gefeiert werden. Für Anfang Oktober 2018 ist eine große Jubiläumsfeier geplant; die Vorbereitungen dazu laufen seit Monaten in Zusammenarbeit von Schulleitung, Lehrerkollegium, Elternschaft (Elternbeirat) und Schülermitverantwortung (SMV) im so genannten “LEGO-Format” (LEGO: das sind Lehrer-Eltern-Gespräche (je nach Thema auch mit Schülerbeteiligung), zu denen man sich nicht über die modernen Medien austauscht, sondern (ganz altmodisch:)  Offline.

Bild rechts: Feuerwehreinsatz der anderen Art: Das Drehleiterfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Gerlingen im Schulhof bei der Aufnahme des neuen Schulfotos. Die maximale Höhe, aus der mit dem Fahrzeug gerettet werden kann, beträgt 23 Meter.

Ebenfalls seit Monaten mit Planungen und Vorarbeiten beschäftigt ist die Jahrbuchgruppe, welche sich die Herausgabe eines neuen Jahrbuches, dieses Mal des Jubiläums-Jahrbuches, zur Aufgabe gemacht hat.

Für den Schulträger, die Stadt Gerlingen, ist das Jubiläum natürlich auch eine wichtige Marke im Terminkalender und in Anerkennung der Bedeutung der Schulgründung und der Bedeutung des Gymnasiums für die Bildung der Gerlinger Jugend unternimmt die Stadtverwaltung gerade große Anstrengungen, das jüngste Kind in der Familie der Gerlinger Schulen im Jubiläumsjahr “herauszuputzen”. Seit Jahresbeginn laufen dazu verschiedene umfangreiche Baumaßnahmen im Umfeld des Schulgebäudes: ein Fahrradstellplatz im Schulhof wurde geschaffen, die Grünflächen und “grünen Inseln” auf dem Schulgelände wurden gepflegt oder neu angelegt, die Fluchttreppe aus dem Naturwissenschaftstrakt und deren Vorplatz wurden erneuert und momentan wird gerade auf dem Flachdach dieses Gebäudeteils eine Terrasse vor dem Lehrerzimmer geschaffen und ein Schulhofbereich für die Gerlinger Realschule angelegt.

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Bilder oben und unten: auf dem Flachdach des naturwissenschaftlichen Unterrichtstraktes unseres Schulgebäudes entsteht gerade eine Terrasse vor dem Lehrerzimmer (oben) und ein Pausenhofbereich mit Spielmöglichkeiten für die Realschule Gerlingen (unten).

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Einem weiteren Wunsch des Gymnasiums ist der Schulträger auch nachgekommen: seit der Schulhaussanierung 2013 kann man auf einem überdimensionalen Poster im Obergeschoss des Atriums alle Schüler/innen und Lehrer/innen der Schule abgebildet sehen. Nun ist das Foto aber schon fünf Jahre alt; viele abgebildete Schüler/innen haben die Schule verlassen und die neu hinzugekommenen Schüler/innen sind natürlich noch nicht auf dem Bild vertreten.

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Bild oben: das große Schulfoto auf der Galerie unseres Atriums; im Vordergrund hat die Jahrbuchgruppe die Anfertigung des neuen Bildes vorbereitet: die Schüler/innen können einerseits sehen, wann ihre Klasse für das neue Klassenfoto für das Jahrbuch eingeteilt ist und andererseits, wo auf dem Schulhof sie sich für das große Schülerschaftsfoto aufstellen sollen.

Zum Schuljubiläum bekommen wir also nun ein neues Bild der kompletten Schüler- und Lehrerschaft (und auch die Hausmeister und die Schulsekretärin werden darauf vertreten sein). Zur Anfertigung des Bildes kam am Montagmorgen die Gerlinger Feuerwehr mit dem Drehleiterfahrzeug vorgefahren. Die Gerlinger Fotografin Simone Schrauth (die für das neue Jahrbuch auch die Klassenfotos anfertigt) und der Gestalter des Atriums, Johannes Zimmermann (von Zimmermann Visuelle Kommunikation, Stuttgart) stiegen in den Korb der Drehleiter und entschwebten in luftige und sonnige Höhen, um aus dieser erhabenen Warte alle Schüler/innen und Lehrer/innen auf ihr Bild zu bekommen.

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Bild oben: Gerätewart Bort von der Feuerwehr Gerlingen (rechts im Bild) und Johannes Zimmermann warten im Schulhof auf die Schüler/innen.

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Bild oben: die Jahrbuchgruppe hat die Anfertigung des Schulfotos langfristig präzise vorbereitet; es gab bereits eine Probeaufstellung des Drehleiterfahrzeuges der Feuerwehr, bei welcher die beste Aufnahmeposition für das Schulfoto gefunden wurde und anhand dabei gemachter Bilder wurden nun die Standplätze der verschiedenen Klassen mit Straßenkreide auf dem Schulhof markiert. 

Die Jahrbuchgruppe hatte die Anfertigung dieses Schulfotos vorbereitet und unter anderem auf dem Schulhof durch Straßenkreide-Markierungen den Standort der verschiedenen Klassen vorgezeichnet. So wussten zu Beginn der 2. Unterrichtsstunde am Montag nach den Pfingstferien alle Schüler/innen, wo sie sich einzufinden hatten; zu den Klassen gesellten sich natürlich auch die jeweiligen Klassenlehrer/innen. Das einzige Problem war zu dieser Zeit nur die schon recht hoch stehende Sonne, gegen die alle Beteiligten anblinzeln mussten.

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Bild oben: Lagebesprechung vor dem Ansturm der Schüler/innen: David Schaebs (links im Bild) ist an der Schule für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und auch federführend bei der Erstellung des neuen Jahrbuches. Fotografin Simone Schrauth (http://www.simone-schrauth.de/) war früher selbst Schülerin des Gerlinger Gymnasiums und Johannes Zimmermann (Bildmitte) hat mit seiner Agentur “Zimmermann Visuelle Kommunikation” das Atrium unseres Schulgebäudes bei der Sanierung in den Jahren 2010-2013 gestaltet (http://www.zimmermann-online.info/).

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Bild oben: steiler Aufstieg ins Blaue: Blick entlang der Drehleiter zum Korb.

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Bild oben: mit den Händen am “Joystick” zur Bedienung der Drehleiter hat Gerätewart Bort den Korb an die richtige Position gefahren, von wo aus die Fotografen den richtigen Blickwinkel für die Aufnahme des neuen Schulfotos haben.

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Bild oben: auch Schulleiter Eberhard Blanz freut sich auf die Anfertigung des neuen Schulfotos.

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Bild oben: und so sieht unser Schulgebäude von oben aus (Bild: © Zimmermann Visuelle Kommunikation, Stuttgart; http://www.zimmermann-online.info/)

Nach aktueller Planung sollen die Bildfolien in den Sommerferien auf die Wand-Fläche im Atrium aufgezogen werden. Zu Schuljahresbeginn im September 2018 wird das Bild bei der Vollversammlung am ersten Schultag dann enthüllt werden.

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Bild oben: die Show ist vorbei, die Bilder sind im Kasten, die Schüler/innen begeben sich wieder zurück in den Unterricht (Bild: Eberhard Blanz).

 

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Textmarke_rot_RBNeue Multimediatechnik für die Klassenzimmer
Ende Mai 2018

MM_2018_Mobilwagen_10Am Robert-Bosch-Gymnasium haben wir in den Klassenzimmern grüne Tafeln, auf denen man - auch wenn der Strom mal ausfällt oder der Internetzugang nicht funktioniert - mit weißer oder farbiger Kreide schreiben und malen und damit unterrichten kann. Um eine physikalische Gleichung herzuleiten, Deklinations- oder Konjugationsregeln im Französisch-Untericht zu verdeutlichen oder im Mathematikunterricht den Inkreis eines Dreiecks zu konstruieren (wobei der Tafelanschrieb der Ergebnissicherung dient - wenn die Schüler/innen das Erarbeitete/Konstruierte in ihren Heften nachvollziehen und dabei alle Sinne benutzen: zuhören, zuschauen, mit der Hand nachzeichnen...), müssen wir nicht zwingend einen Rechner booten. Beim Umbau und der Sanierung der Schule haben sich die Lehrer/innen mehrheitlich gegen aktive Smartboards in allen Klassenräumen ausgesprochen - und zwar nicht aus Technikfeindlichkeit, sondern wohlüberlegt mit pädagogischen und didaktischen Begründungen.

Bild rechts: die neueste Errungenschaft im Multimedianetz der Schule: Mobilwagen mit Notebook und Dokumentenkamera mit VGA-Switch und Soundanlage für die Klassenzimmer.

Wenn es aber pädagogisch sinnvoll ist und ein Konzept existiert, nach dem moderne digitale Medien im Unterricht eingesetzt werden, haben wir alles zur Verfügung, was technisch nötig ist: die Schule verfügt über ca. 150 PCs und Notebooks, über ca. 20 Drucker, über Beamer in allen Klassenräumen, über ein LAN in Gigabit-Technik und alternativ auch ein WLAN mit einem guten Dutzend WLAN-Routern im Haus, die alle zu einem Netz zusammengeschaltet sind; wir haben auch zwei gut ausgestattete Multimediaräume für den Unterricht und zwei Schüler- und einen Lehrer-PC-Raum für das individuelle Arbeiten.

Wenn in den Klassenzimmern Notebooks eingesetzt werden sollten, mussten die Lehrer/innen bisher ein Gerät mit den entsprechenden Verbindungskabeln aus dem Lehrer-PC-Raum mitbringen, wo eine größere Anzahl von solchen Geräten lagert. Das ist nicht sehr bequem und kostet Zeit am Stundenbeginn. Außerdem zeigte sich in letzter Zeit, dass der bisherige Overheadprojektor von den Lehrern/innen zunehmend durch so genannte Dokumentenkameras (“Visualizer”) ersetzt wurden. Deren Zahl war bisher aber begrenzt.

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Bild oben: über einen VGA-Schalter kann zwischen den verschiedenen Bildquellen umgeschaltet werden: so kann der Bildschirm des Notebooks über den Beamer an die Wand geworfen werden oder das Bild der Dokumentenkamera (oder der Bildschirm eines anderen mobilen Endgerätes). Im vorliegenden Fall wird das von der Kamera auf dem Dokumentenvorlagenauszug aufgenommene Bild an der Wand gezeigt.

Eine solche Kamera wird entweder über ein Notebook oder direkt an den Video-Beamer angeschlossen. So können dann z. B. gedruckte Unterlagen (Bücher, Karten, Bilder, Handgeschriebenes von Schülern/innen) mit dem Beamer an die Wand geworfen werden; dabei kann man die Vorlage auch heranzoomen - und bei Verbindung über ein Notebook mit Hilfe einer speziellen Software das Gezeigte auch mit Schrift, einer (farbigen) Markierung) etc. versehen. Der Vorteil gegenüber dem OH-Projektor ist, dass man nicht erst eine Folie von der Vorlage erstellen muss. Natürlich kann die Kamera nicht nur flache Objekte abbilden, sondern etwa im Biologieunterricht auch die Blüte einer Blume oder ein Detail eines Skelettes (vergrößert) an der Wand zeigen; im Physik- oder NwT-Unterricht kann man so Beobachtungen an einem Experiment vergrößert für alle an der Wand präsentieren und zudem kann man mit der Kamera auch Bilder oder Filme aufnehmen und speichern und nicht “live”, sondern die Aufzeichnung zeigen.

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Bild oben: Notebook und Vorlagen für die Kamera werden auf Auszügen untergebracht; versenkt man die Auszüge im Wagen, ist er über einen Rollladen zu schließen (und auch abschließbar).

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Bild oben: mit dem VGA-Umschalter kann man die verschiedenen Bildquellen an den Ausgang (Beamer) legen.

So bildete sich im Februar 2018 eine Arbeitsgruppe von Lehrern/innen, welche sich mit Fragen der Weiterentwicklung des Multimediakonzeptes der Schule befassen sollte. Das Gremien tagte einige Male und empfahl dann, dass alle Klassenräume mit einem dort verbleibenden Notebook und einer Dokumentenkamera ausgestattet werden sollten. Um die Geräte fest aufgebaut im Klassenzimmer belassen zu können und doch flexibel zu sein, wurde beschlossen, dazu Mobilwagen anzuschaffen, die notfalls auch verschließbar sind.

Das von der Arbeitsgruppe erarbeitete Konzept wurde in einer Gesamtlehrerkonferenz vorgestellt und akzeptiert. Und damit konnte sich der Systemadministrator an die Wahl der Geräte und deren Beschaffung machen.

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Bild oben: wie Weihnachtsgeschenke auspacken! Die gebrauchten Notebooks wurden von einer Wiederverwertungsfirma gereinigt, aufbereitet und aufwändig verpackt.

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Bild oben: die neuen Notebooks (HP EliteBook 8570P).

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Bild oben: eines der neuen Notebooks nach vollständiger Software-Installation.

Bei den Notebooks haben wir uns dieses Mal für gebrauchte Geräte (refurbished) entschieden; beschafft wurden EliteBooks von Hewlett Packard, die bereits mit einer SSD-Festplatte, 8 GB Hauptspeicher, einem Quadcore-Prozessor und einem matten Bildschirm mit einer Auflösung von 1200 x 900 Pixeln bei einer Diagonale von 15,6” ausgestattet sind. Die jetzt gekauften Geräte sind auch mit einer Docking-Station ausgestattet, was ihre Nutzung in den Mobilwagen optimiert: an der Docking-Station sind alle Verbindungskabel angeschlossen (VGA, USB, Sound, Stromnetz, ...); das Notebook muss dann nur noch auf die entsprechenden Buchsen gesteckt werden und schon ist es einsatzbereit.

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Bild oben: die neuen Notebooks sind mit einer Docking-Station ausgestattet, was die Verkabelung auf den Mobilwagen erleichtert.

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Bild oben: ... und so sieht das ganze von Schülerseite aus: in den Mobilwagen haben auch die Soundanlagen noch Platz.

Jetzt in den Pfingstferien wurden die neuen Notebooks ausgepackt und Betriebssystem und Anwendungssoftware wurden installiert.

Wenn alle Klassenzimmer mit Notebooks ausgestattet sind, wird es im Lehrerzimmer trotzdem noch einen kleinen Gerätepool in einem Notebookwagen geben, sodass spontan in einem Klassenraum auch mehrere Schüler gleichzeitig ein solches Gerät nutzen können, ohne den Multimediaraum aufsuchen zu müssen.

In diesem Rechnungsjahr werden nicht alle Klassenräume mit den Dokumentenkameras und Mobilwagen bestückt werden können; die Kosten müssen wir auf zwei Jahre verteilen...

 

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Textmarke_rot_RBBack to Future!
9.  - 13. Mai 2018, Mittwoch bis Sonntag

Text: C. S. (Kursstufe K2)
Fotos: verschiedene Teilnehmer/innen

Dieses Jahr hieß es für uns, die Jongleurinnen und Jongleure aus Gerlingen, wieder einmal "Ab auf die Burg!" Das zwölfte LOS BALLOS – Wochenende startete mit viel guter Laune. Kaum auf der Burg Rothenfels angekommen, wurden auch schon die ersten Keulen ausgepackt und bald nach dem Mittagessen hatten wir uns bereits auf dem Gelände in Workshop-Gruppen verteilt. Die großen Altersunterschiede der Mitfahrenden tragen jedes Jahr zu einem vielfältigen, anspruchsvollen und spannendem Angebot bei, das von exotischen Jongliermaterialien wie dem "Boogang" über Tanzangebote, Messerwerfen, Musikauswahl bis hin zu regulären, aber dennoch anspruchsvollen Keulentricks reicht. Die abendliche Feuerjonglage sorgte für einen feurigen Abschluss des ersten Tages und war wie jedes Mal ein Ansporn für alle Beteiligten.

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Bild oben: (Foto: Greta N.) Gruppenbild vor dem Bergfried von Burg Rothenfels

In Form des immer heiß erwarteten Auftrittsabends präsentieren Jung und Alt vor anderen Burgbesuchern, was sie im Verlauf des Wochenendes und des letzten Jahres gelernt haben. Drei Kleingruppen, zusammengesetzt aus den Gruppen Los Ballinos, Los Ballistos und Los Ballos eröffneten den Abend mit drei ausgefeilten Auftritten.

Die Ehemaligen hatten sich währenddessen ebenfalls zusammengesetzt und ihren eigenen Auftritt zum Motto des Wochenendes entworfen. Als krönender Abschluss zeigte die Gruppe Los Ballos Special ihren neuen Auftritt "Die vier Elemente", der den Abend in einem Beifallssturm und emotionalen Hochpunkt enden ließ.

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Bild oben: (Foto: Anna D.) Keulenpassing im Rittersaal

Traditionell fand auch LOS BALLOS XII wieder in Kooperation mit der KSJ Gerlingen statt, die ein Abendprogramm für alle Teilnehmer organisierte. Dabei handelt es sich um den so genannten "Bunten Abend", der jedes Jahr anders gestaltet wird. Dieses Jahr hieß es: Familienduell! Per Zufallsprinzip wurden alle Anwesenden in vier Familien eingeteilt (Maier, Meier, Mayer und Meyer). Schon bald hatte man sich in seiner Familie zurecht gefunden, es wurde viel gejubelt und angefeuert, gelacht, geklatscht und gejohlt. Schlussendlich gewann – wie könnte es auch anders sein – Familie Meyer, knapp vor Mayer und Maier.

Der gemeinschaftliche Abschluss des Wochenendes fand am Lagerfeuer bei Gesang und Gitarrenspiel statt. Mit Hilfe der Teilnehmer des Workshops "Lagerfeuerholz holen" wurde am Nachmittag genug Holz an die Feuerstelle gebracht, so dass bis tief in die Nacht zusammengesessen wurde. Auch wenn mit fortschreitender Uhrzeit das Singen immer leiser wurde, behielt das gemütliche Beisammensein am Feuer dennoch seinen Effekt. Das Gefühl der Verbundenheit, das in solchen Moment entstehen kann, machte es schwer, an die Heimfahrt zu denken. Aber eins steht fest: Nächstes Jahr heißt es wieder "Ab auf die Burg!".

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Bild oben: (Foto: Benjamin H.) „Sister Act“ auf der Reigenwiese

Besonders zeichnet sich dieses Jahr aber durch die Verabschiedung unseres AG-Leiters und Verantwortlichen Michael Volz aus, der aufgrund eines Stellenwechsels zukünftig nicht mehr die Jonglier-AGs leiten wird. Nach 17 Jahren konstanter qualitativer Verbesserung und wachsender Teilnehmerzahl, kompetenter Organisation und guter Beziehung zwischen Leiter und AG-Mitgliedern können wir nur eins sagen: Vielen, vielen Dank und alles Gute!

Gleichzeitig heißen wir die neuen Gesichter willkommen, die die vielen Aufgaben, die der Gründervater übernahm, unter sich aufteilen: Lars und Björn Maier haben sich dazu bereit erklärt, die Organisation des LOS BALLOS – Wochenendes zu übernehmen und dort die Gruppe zu leiten, während Simon Schwarz die Verantwortung für das Geschehen tragen wird. Eva Gawol meldete sich dafür, die vier Jonglier-AGs in Gerlingen zu betreuen und sich um den organisatorischen Hintergrund zu kümmern. Im Namen der ganzen AG: Wir freuen uns auf neuen Wind und ein weiterhin gutes Klima!

 

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Textmarke_rot_RBSchüler/innen der vierstündigen Chemiekurse zu Besuch bei der Elekonta Marek GmbH
8. Mai 2018

Text und Bilder: Anja Beuchle
Veröffentlichung der Bilder: mit freundlicher Genehmigung der Elekonta Marek GmbH.

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Bild oben: das Firmengebäude der Elekonta Marek GmbH.

Die Profil- und Neigungskurse Chemie wurden bei der Fa. Elekonta Marek GmbH&Co.KG herzlich willkommen geheißen. Die Familie Marek gewährte uns sehr interessante Einblicke in die Geheimnisse der Produktion von High-Tech-Leiterplatten. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei Herrn Marek und Herrn Neuberger für die interessante und anschauliche Führung.

Die Firmengründung der Elekonta Marek GmbH&Co.KG liegt schon mehr als 40 Jahre zurück. Seit 1973 befindet sich der Betrieb mit seinen inzwischen ca. 63 MitarbeiterInnen an seinem heutigen Standort in Gerlingen.  Auf einer Fläche von 5000 m²  werden Multilayer für Muster und Kleinserien produziert.

Leiterplatten sind in fast allen elektronischen Gerät enthalten und daher in nahezu jeder Branche zu finden, z.B. in der Automobilindustrie , in der Luft- und Raumfahrtechnik, in der Energietechnik, der Medizin, u.v.m.. Sie dienen als Träger für elektronische Bauteile und ermöglichen die Herstellung einer leitende Verbindung zwischen diesen Bauteilen.

Das Basismaterial für Leiterplatten besteht vor allem aus glasfaserverstärkten Kunststoffen.  Dieses Material ist nicht elektrisch leitfähig. Die elektrisch leitfähigen Metallschichten müssen in komplizierten mehrstufigen Verfahren aufgebracht, die elektrisch leitfähigen Verbindungen (Leiterbahnen) genau ausgerichtet und die Kontakte  zwischen den einzelnen Schichten durch Bohrungen hergestellt werden.

Das Basismaterial für Leiterplatten besteht vor allem aus kupferkaschierten glasfaserverstärkten Kunststoffen. Die elektrisch leitfähigen Metallschichten müssen in komplizierten mehrstufigen Verfahren strukturiert werden. Die verschiedenen hergestellten Leiterbahnebenen werden anschließend genau ausgereichten und miteinander verpresst.

Die Ankontaktierung der einzelnen Schichten wird anschließend durch galvanisch verkupferte Bohrungen hergestellt.

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Bild oben: Bohrung

Zur Herstellung der Leiterbahnen, sowie die Durchkontaktierung der Bohrungen,  wird auf das Trägermaterial z.B. Kupfer galvanisch aufgebracht. Beim Galvanisieren werden Gegenstände mithilfe von elektrischem Strom mit Metall beschichtet. Das hat zum einen funktionelle Gründe, wie bspw. die Gegenstände vor Korrosion zu schützen, eine gewisse Härte zu erreichen oder wie hier die Leitfähigkeit zwischen den Bauteilen zu ermöglichen. 

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Bilder oben und unten: die Gegenstände werden maschinell in die verschiedenen Bäder getaucht.

Galvanik_5_2018_Galvanik

Dazu wird der zu überziehende Gegenstand in eine entsprechende Metallsalzlösung getaucht und mit dem Minuspol einer Stromquelle verbunden. Die positiv geladenen Metallionen der Salzlösung werden zum Minuspol gezogen, nehmen dort Elektronen auf und scheiden sich als elementares Metall auf dem Gegenstand ab. Das Abwasser wird aufwendig und vollständig gereinigt.

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Bild oben: Reinigung der Platten.

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Bild oben: Wasseraufbereitung.

Zum Aufbringen des „Leiterbahnmusters“, verwendet man einen lichtempfindlichen Polymerfilm oder ein Schutzlack. Der Lack wird aufgebracht, eine „Schablone“ des „Musters“ aufgelegt und die Platte belichtet. Die belichteten Stellen werden hart. Die Stellen, an denen später die Kupferschichten sichtbar sein sollen, werden vor der Belichtung geschützt und im Anschluss der an dieser Stelle nicht gehärtete Lack abgelöst.

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Bild oben: Belichtung.

Die Einzelleiterplatten werden aus dem Fertigungsnutzen ausgefräßt und im Anschluss gereinigt. Zum Schluss muss kontrolliert werden, ob die elektrische Funktion der Leiterplatte sichergestellt ist, es erfolgt ein 100 % Test auf Unterbrechungen und Kurzschlüsse. Das Endprodukt wird verpackt und verschickt.

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Bilder oben und unten: Kontrolle der Leiterplatten.

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