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Textmarke_rot_RBInformationen für die Kursstufe

Aktuelle Informationen erhält man natürlich auch in der Schule: im Erdgeschoss, entlang des Atriums, befinden sich die “Schwarzen Bretter”, die eigentlich weiß sind; hier hängen spezielle Informationen für die Kursstufen aus, aber auch andere Hinweise, Plakate etc.

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Bild oben: direkt neben den Vertretungsplänen schließt sich das Pinboard mit offiziellen Informationen der Schulleitung und der Oberstufenberater an; es folgt ein Pinboard mit allgemeinen Informationen für die ganze Schule; auch die SMV hängt hier Nachrichten für die Schüler/innen aus

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Bild oben: hier erhält man die neuesten Hinweise zu Wettbewerben, zu Praktika, zu Stellen für ein Soziales Jahr oder zu Informationstagen der Hochschule etc.

 

Textmarke_rot_RBInformationen zum Schulsystem in Baden-Württemberg

Auf der Website des Landesbildungsservers Baden-Württemberg gibt es u .a. auch Informationen zu  den verschiedenen Schularten im Lande und zu den unterschiedlichen Bildungsgängen und -Abschlüssen, die man erreichen kann.

Sehr informativ ist die Broschüre “Bildungswege in Baden-Württemberg”, die man hier herunterladen kann.

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Bild oben:  Bildungswege im Land Baden-Württemberg; beim Anklicken des Bildes erhält man eine vergrößerte Version.

 

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Textmarke_rot_RBDie neu Gestaltete Reformierte Oberstufe seit 2008 / Übersicht über die Regelungen

Text: A. Pfänder, Oberstufenberater

Die aktuellen Bestimmungen der NGVO / angelehnt an die Verordnung des Kultusministeriums und an den “Leitfaden”

Textmarke_rot_RBEinführung

Mit der “Verordnung des Kultusministeriums zur Änderung der Abiturverordnung / Gymnasien der Normalform” vom 5. August 2007 liegt die gesetzliche Grundlage zur aktuellen Reform der Neu Gestalteten Reformierten Oberstufe vor. Sie wurde erstmals für die Schüler/innen wirksam, die im Schuljahr 2008/09 im G9 in der Klassenstufe 10 waren. Diese Schüler/innen haben im Frühjahr/Sommer 2010 erstmals nach den neuen Regelungen ihr Abitur abgelegt. Abgekürzt wird daher hier von der Reform von 2008 gesprochen.

Die neue Verordnung beinhaltet gegenüber den Regelungen von 2001 einige organisatorische Vereinfachungen und klarere Strukturierungen (etwa bei den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern). Für die Schüler bedeutet sie in der Regel eine gewisse (weitere!) Einschränkung von Wahlmöglichkeiten bei der Fächerkombination, in der Regel eine (moderate) Erhöhung der zeitlichen Belastung und eine stärkere Gewichtung des Abiturs gegenüber den Leistungen in den vier Halbjahren der Oberstufe.

So wurde die “Gesamtqualifikation” zum Abitur bisher (Regeln von 2001) durch die Leistungen in 3 Blöcken erbracht: im Block 1 (die einfach gewerteten Kurse) gab es maximal 330 Punkte, im Block 2 (den doppelt gewerteten Kursen) maximal 210 Punkte. Im Block 3, der Abiturprüfung, konnten maximal 300 Punkte erreicht werden, wobei 1/4 der Leistungen aus den Kursleistungen in 13/II in den Abiturprüfungsfächern übernommen wurden. Zieht man diese vor dem Abitur erbrachte Leistung ab und schlägt sie den Blöcken 1 und 2 zu, waren die Leistungen in den Kurshalbjahren zu denen im Abitur im Verhältnis 615 zu 225 gewichtet, also hatte das Abitur nur eine Gewichtung von ca. 27%.

Nach den Regelungen von 2007/08 hat das Abitur nun einen Anteil von 33% an den erbrachten Gesamtleistungen. Auch beinhaltet der Abiturblock keine einbezogenen Leistungen aus den Kurshalbjahren mehr.

Viele bewährte Strukturen und Vorschriften bleiben aber erhalten, so etwa gibt es auch weiterhin einen Seminarkurs (Besondere Lernleistung), die Notengebung und die Klausurenanzahl bleiben unberührt und auch jetzt können/müssen Schüler/innen zusätzlich zu Klausuren so genannte GFS ablegen und auch die Abiturprüfung als solche änderte sich strukturell kaum; allerdings wurde in den Fremdsprachen eine so genannte “Kommunikationsprüfung” eingeführt. Einige Begriffe ändern sich ebenfalls, nicht aber die dahinter stehenden Fakten.

Eine der grundlegendsten Änderungen ist die Abschaffung der Möglichkeit, (zwei) Fächer doppelt zu gewichten. Das war nach den Regeln von 2001 für zwei der schriftlich im Abitur geprüften Fächer möglich und griff die Doppeltwertung der früheren Leistungskurse auf. Nach den Regeln von 2007/08 wird hier nicht mehr unterschieden, was den “Machern” der aktuellen Reform die Kritik einbrachte, dass Schüler/innen damit keine Schwerpunkte mehr hinsichtlich der Bedeutung bestimmter Fächer für ihr Abitur mehr setzen können und zwei- und vierstündig unterrichtete Fächer bezüglich ihres rechnerischen Beitrages zur Gesamtqualifikation keine Differenzierung mehr erfahren können.

Ein weitere wichtige Änderung wurde im Frühjahr 2012 per Erlass wirksam: Schüler/innen der Kursstufe können das erste Kursjahr seitdem freiwillig wiederholen, sofern sie nicht schon das vorausgehende Jahr (Jahrgangsstufe 10) wiederholt haben. Bisher konnte/musste man das erste Kursjahr nur dann wiederholen, wenn zu viele Kurse unterpunktet waren, um noch die Bedingungen für die Zulassung zum Schriftlichen Abitur zu schaffen. Schüler/innen, die also “Anlaufschwierigkeiten” im ersten Kursjahr haben, können einen zweiten Versuch starten... Im Extremfall (wenn später dann noch Teile der Oberstufe wiederholt werden müssen) kann das dazu führen, dass ein Kurshalbjahr bis zu dreimal besucht wird.

Hinweis: die nachfolgenden Ausführungen beanspruchen nicht, vollständig zu sein und entbinden nicht von der genauen Lektüre des Textes der Verordnung bzw. des “Leitfadens” des Ministeriums.

 

Textmarke_rot_RBÜberblick:

Die Einteilung in die drei Aufgabenfelder bleibt die alte: nach wie vor gilt:

für den Pflichtbereich:

  • sprachlich-literarisch-künstlerischer Bereich: Deutsch, Fremdsprachen, Musik, Bildende Kunst
  • gesellschaftswissenschaftlicher Bereich: Geschichte, Geografie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Religion, Ethik
  • mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich: Mathematik, Biologie, Chemie, Physik
  • ohne Zuordnung: Sport

Die Zuordnung zu Aufgabenfeldern spielt wie bisher eine Rolle bei der Wahl der Abiturprüfungsfächer: durch diese müssen alle drei Aufgabenfelder abgedeckt sein, was im Klartext bedeutet, dass auch eine Gesellschaftswissenschaft bei den Abiturprüfungsfächern sein muss, denn die anderen Aufgabenfelder sind durch Wahlvorschriften ohnehin in der Abiturprüfung enthalten.

Für den Wahlbereich gilt:

  • sprachlich-literarisch-künstlerischer Bereich: eine spät begonnene Fremdsprache und Literatur oder Literatur und Theater
  • gesellschaftswissenschaftlicher Bereich: Philosophie und Psychologie
  • mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich: Astronomie, Darstellende Geometrie, Problemlösen mit einem Computeralgebrasystem (CAS), Geologie, Informatik, Vertiefungskurs Mathematik

Die Fächer werden nicht mehr in so genannte Kernkompetenz- Neigungs- und Profilfächer eingeteilt (die alle jeweils vierstündig unterrichtet wurden). Es gibt jetzt nur noch Kernfächer und Nicht-Kernfächer. Die Kernfächer werden ebenfalls grundsätzlich vierstündig unterrichtet; eine spät begonnene Fremdsprache kann zwischen 2- und 4-stündig unterrichtet werden, der Seminarkurs (Besondere Lernleistung, BLL) in der Regel 3-stündig.

 

Textmarke_rot_RBKursbelegung

Textmarke_rot_RBKernfächer

Alle Schüler/innen müssen in den vier Halbjahren der Oberstufe jeweils 5 Kernfächer besuchen (belegen), die jeweils vierstündig unterrichtet werden. Das bedeutet eine wöchentliche Unterrichtsbelastung von 20 Stunden und eine zu belegende Kurszahl von 20 bezüglich der gesamten Oberstufe.

Zu diesen belegungspflichtigen Kernfächern gehören:

  • Deutsch, Mathematik, eine Fremdsprache
  • eine weitere Fremdsprache oder eine der Naturwissenschaften Biologie, Chemie, Physik (entspricht dem bisherigen Profilfach; das gewählte Fach muss aus den Profilen der Schule stammen)
  • ein weiteres beliebiges Fach aus dem Pflichtbereich (entspricht dem früheren Neigungsfach).

Für Schüler/innen an Schulen, die ein Sport- ein Musik- oder ein Kunstprofil hatten, ergeben sich dadurch Auswahlbeschränkungen: Kunst, Musik und Sport können also nicht mehr als Profilfach gewählt werden und als Neigungsfach in Kombination dazu zum Beispiel Geschichte oder Geografie: diese Kombinationen sind nicht mehr möglich. Wenn Kunst, Musik oder Sport als (vierstündiges) Kernfach gewählt werden sollen, dann ist nicht auch noch als Kombinationsfach dazu Geschichte oder Geografie etc. möglich, sondern eben nur die weitere Fremdsprache und eine Naturwissenschaft.

Für Schüler/innen an unserer Schule, dem Robert-Bosch-Gymnasium, ändert sich aber durch diese Regelungen nichts: das Gymnasium in Gerlingen hat ein sprachliches und ein naturwissenschaftliches Profil. D . h. Profilfächer waren bisher automatisch die oben an zweiter Stelle genannten Fächer und eine Kombination (z. B.) 4-stündige Bildende Kunst und 4-stündige Geschichte war auch bisher nicht möglich.

Nach Auskunft des Regierungspräsidiums Stuttgart können Schüler/innen zusätzlich zu den fünf 4-stündigen (Kern-)Fächern noch ein weiteres / weitere Fächer als 4-stündige Fächer belegen. Die Schüler/innen, die so verfahren, müssen aber vor Eintritt in die Kursstufe entscheiden, welche Fächer dann die Kernfächer sind, die bei der Abiturprüfung schriftlich oder mündlich geprüft werden können / sollen.

Textmarke_rot_RBWeitere Fächer

Außer den Kernfächern sind weitere Kurse (2-stündig) zu belegen und zwar mindestens 20 weitere Kurse (über die zwei Oberstufenjahre hinweg), also mindestens 5 Kurse pro Halbjahr; das ergibt weitere 10 Stunden Unterricht pro Woche und die Anzahl der zu belegenden Kurse summiert sich nun auf 40.

Belegungspflichtig sind, falls nicht bereits als Kernfach gewählt:

  • Bildende Kunst oder Musik
  • Geschichte
  • Gemeinschaftskunde (in den Halbjahren K1/I und K2/II) sowie Geografie (in den Halbjahren K1/II und K2/I).
  • Religion oder Ethik
  • zwei von den drei naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie und Physik
  • Sport

Hat beispielsweise jemand also bereits Biologie und Geschichte als (4-stündige) Kernfächer belegt, sind noch (z. B.) Kunst, Gemeinschaftskunde / Geografie, Religion, Sport und eine zweite Naturwissenschaft zu belegen.

Hinzu kommt:

  • Kurse oder Arbeitsgemeinschaften im Umfang von durchschnittlich zwei Wochenstunden über die vier Halbjahre hinweg sind zu besuchen. Das bedeutet eine Unterrichtsbelastung von zusätzlich zwei Unterrichtsstunden pro Woche, womit nun 32 Unterrichtsstunden pro Woche insgesamt resultieren und die Kursgesamtzahl sich auf 44 erhöht.

Wenn durch die “weiteren Fächer” aufgrund der Wahl der Kernfächer bereits 24 Kurse (statt 20) zu belegen waren, müssen nicht noch weitere Kurse oder Arbeitsgemeinschaften besucht werden.

Textmarke_rot_RBBesondere Lernleistung / der Seminarkurs

Beim Seminarkurs bleibt vieles wie gehabt: er wird auch weiterhin über zwei Halbjahre hinweg im ersten Kursstufenjahr angeboten und in der Regel mit drei Wochenstunden angesetzt. Die Inhalte sollen nach wie vor fächerübergreifend sein. Außer dem Seminarkurs sind als Besondere Lernleistung (BLL) auch möglich: die Teilnahme an einem Wettbewerb wie etwa “Jugend forscht” oder die Teilnahme an einem Schülerstudium.

Neu ist eine Möglichkeit der Anrechnung des Seminarkurses: ist der Seminarkurs dem entsprechenden Aufgabenfeld zugeordnet, kann er im Block II (Abiturprüfung) vierfach gewertet werden und das Mündliche Prüfungsfach ersetzen. Neu ist die Möglichkeit, ihn wie zwei Kurse im Block I anrechnen zu lassen.

Nach den Regeln von 2001 konnte man sich bei geeigneter Zuordnung des Seminarkurses zum naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld (wenn man bereits eine Naturwissenschaft 4-stündig besuchte) die Belegung der zweiten Naturwissenschaft sparen. Das ist jetzt nicht mehr möglich.

Die Leistungen im Seminarkurs setzen sich wie bisher aus den Leistungen in den beiden Kurshalbjahren (zu 50%) und je zu 25 % aus den Leistungen in der Dokumentation und im Kolloquium zusammen.

Textmarke_rot_RBLeistungsmessung

An der Zahl der zu schreibenden Klausuren und an der Pflicht, drei GFS einbringen zu müssen, hat sich gegenüber 2001 nichts geändert; eine freiwillige vierte GFS. ist möglich.

Textmarke_rot_RBAbiturprüfung

  • Es wird (wie bisher) in fünf verschiedenen Fächern geprüft:
  • in 4 der 5 Kernfächer wird schriftlich geprüft: in Deutsch, Mathematik, einer Fremdsprache und einem weiteren der verbleibenden zwei Kernfächer
  • in einem Fach wird mündlich geprüft; dies ist die bisherige Präsentationsprüfung. Darüber hinaus kann der Schüler weitere mündliche Prüfungen (in den schriftlich geprüften Fächern) wählen.
  • Mit den fünf Prüfungsfächern müssen alle drei Aufgabenfelder abgedeckt sein; d. h. das vierte schriftliche oder das mündliche Prüfungsfach muss aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich stammen.
  • Bei geeignet zugeordnetem Aufgabenfeld kann der Seminarkurs (die BLL) das mündliche Prüfungsfach ersetzen. Die darin erbrachte Leistung (Gesamtnote) zählt dann vierfach.
  • Mündliche Prüfungen in Sport müssen, mündliche Prüfungen in Bildender Kunst und Musik können fachpraktische Anteile enthalten.
  • Die so genannte Kommunikationsprüfung in den Fremdsprachen wurde erstmals mit dem Abitur 2014 durchgeführt; die Schriftliche Abiturprüfung in den Fremdsprachen setzt sich damit zusammen aus der Schriftlichen Prüfung (zählt zu 2/3) und der Kommunikationsprüfung (zählt zu 1/3).

Textmarke_rot_RBGesamtqualifikation

Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus den Leistungen im Block I (Kurse) und denen im Block II (Abiturprüfung):

  • Block I: Leistungen aus (mindestens) 40 Kursen. Minimal sind 200 Punkte zu erreichen, maximal sind 600 Punkte (40*15 Punkte) möglich
  • Block II: Ergebnisse der Abiturprüfungen in den 5 Fächern in jeweils 4-facher Gewichtung. Minimal sind 100 Punkte zu erreichen, maximal sind 300 Punkte (4*5*15 Punkte) möglich.

Aus der Gesamtpunktzahl kann man wie bisher gemäß einer Tabelle die Abiturdurchschnittsnote errechnen (nachschlagen).

Textmarke_rot_RBAnrechnungspflicht:

Folgende Kurse müssen in die Gesamtqualifikation eingebracht werden:

  • die 20 Kurse in den 5 Kernfächern
  • soweit nicht als Kernfach schon angerechnet:
  • 2 Kurse in einem der Fächer Bildende Kunst oder Musik
  • die 4 Kurse in Geschichte
  • die 2 Kurse in Gemeinschaftskunde
  • die 2 Kurse in Geografie
  • die (jeweils) 4 Kurse in zwei der Fächer Biologie, Chemie oder Physik

soweit nicht anderweitig bereits angerechnet:

  • die 4 Kurse im mündlichen Prüfungsfach

Neu ist, dass jetzt alle vier Kurse der zwei belegten Naturwissenschaften angerechnet werden müssen; nach den Regeln von 2001 mussten pro Fach nur zwei Kurshalbjahre abgerechnet werden.

Neu ist auch, dass die (2-stündigen) Fächer Gemeinschaftskunde und Geografie jetzt nicht mehr zusammengerechnet werden und wie ein Fach zählen; es sind jetzt eigenständig zu wertende Fächer, die allerdings jeweils nur zwei Halbjahre lang (im Wechsel) unterrichtet werden.

Die BLL (der Seminarkurs) kann, wenn er nicht das mündliche Prüfungsfach ersetzt, so angerechnet werden wie zwei Kurse. Während also die Gesamtnote des Seminarkurs im erstgenannten Fall vierfach in die Gesamtqualifikation eingeht, zählt er bei Anrechnung als Kurse nur zweifach.

Es sind im Block I mehr als 40 Kurse anrechenbar. Dann wird allerdings die Gesamtpunktzahl der Kurse durch die Zahl der tatsächlich eingebrachten Kurse dividiert und anschließend wieder mit 40 multipliziert (und gerundet). Eine Anrechnung von mehr als 40 Kursen ist also nur sinnvoll, wenn die Leistungen in den über die Zahl 40 hinausgehenden Kursen besser sind als die Durchschnittsleistung aus den 40 Kursen.

 

Textmarke_rot_RBMindestqualifikation

Damit das Abitur überhaupt bestanden ist, müssen gewisse Mindestleistungen erbracht werden. Für diese Mindestqualifikation gilt:

Textmarke_rot_RBim Block I:

  • kein anzurechnender Kurs darf mit 0 Punkten bewertet sein
  • maximal 20% der angerechneten Kurse dürfen mit weniger als 5 Punkten bewertet sein (man kann bei 40 Kursen also 8 “unterpunkten”; hat man mindestens 45 Kurse belegt, entsprechen die 20% dann 9 “unterpunkteten” Kursen).
  • es müssen in diesem Block zusammen mindestens 200 Punkte erzielt werden; das bedeutet, dass im Mittel jeder Kurs mindestens mit 5 Punkten bewertet wird.

Textmarke_rot_RBim Block II:

  • in 3 der 5 Abiturprüfungsfächer sind jeweils mindestens 20 Punkte (bei 4-facher Wertung) zu erzielen
  • es müssen zusammen in den 5 Fächern mindestens 100 Punkte erreicht werden
  • hier gilt allerdings nicht die Regel, dass nicht auch ein Fach mit 0 Punkten bewertet sein könnte

Im (jetzigen) Block II (Abiturprüfung) gibt es somit eine Verschärfung gegenüber der Regelung von 2001: bisher mussten nur in zwei der schriftlichen Abiturprüfungsfächer mindestens 20 Punkte (bei 4-facher Wertung) erbracht werden, darunter musste allerdings ein doppelt gewertetes Fach sein. Jetzt gilt dies für 3 Fächer der Abiturprüfung

 

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