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Textmarke_rot_RBBildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH

Seit 2006 pflegen wir eine so genannte Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH. Der Ablauf ist standardisiert. Beteiligt sind jeweils die 2- und 4-stündigen Physikkurse der Kursstufe 1. Regelmäßig im November erhalten wir eine Mail von einem Studenten / einer Studentin der Dualen Hochschule BW (früher: BA) mit ersten Terminabsprachen. Meist zu Jahresbeginn kommen dann einige Studenten/innen, die an der DHBW bei Bosch studieren (meist Mechatronik, Elektrotechnik, Maschinenbau oder Informatik) zu uns an die Schule und stellen in einer Physik-Doppelstunde die Firma mit ihren Geschäfts- und Forschungbereichen sowie das Studium an der DHBW und das durchzuführende Projekt mit unseren Schülern/innen vor.

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Bild oben: die Zentrale der Robert Bosch GmbH liegt auf der Gerlinger Schillerhöhe.

An zwei Nachmittagen sind dann unsere Schüler/innen (maximal ca. 20) im Ausbildungszentrum von Bosch in Feuerbach und führen dort unter Anleitung von ca. 6-8 Studenten/innen ein kleines Projekt durch. Oft haben wir das Modell einer Motorsteuerung programmiert, in letzter Zeit bauen wir oft auch ein elektronisches Kleingerät z. B. einen elektronischen Würfel oder ein Theremin.

Über den Ablauf des jährlich durchgeführten Projektes haben wir auch immer Kontakte zu den Ausbildungsleitern der Studenten/innen bei Bosch. Zu Gesprächen mit den Ausbildungsleitern haben wir uns auch schon an der Schule getroffen, um ausführlich den Ablauf, die Organisation, die gegenseitigen Erwartungen und die weitere Ausgestaltung zu diskutieren.

Die Bildungspartnerschaft entstand im Rahmen einer Initiative der “Wissensfabrik”.

Nachfolgend Berichte von der Durchführung des “Seminars Technik” in den letzten Schuljahren im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH.

 

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Textmarke_rot_RBKooperation mit langer Tradition- für die Bildungspartnerschaft mit Bosch schlägt’s 13!
22. Februar 2018

Besuch an der Schule

Seit 2006 existiert an unserer Schule nun schon die so genannte “Bildungspartnerschaft” mit der Robert Bosch GmbH, also schon 13 Jahre lang! In den Anfangsjahren wurde zwischen den Partnern über deren genaue Ausgestaltung diskutiert und bei der Umsetzung experimentiert. Mittlerweile hat sich aber ein bewährter Ablauf etabliert. Die Partnerschaft manifestiert sich in der Durchführung des “Seminars Technik”, das von Studenten/innen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), welche die Robert Bosch GmbH als ihren Ausbildungsbetrieb gewählt haben, umgesetzt wird. Für die Studenten/innen ist das Anbieten dieses Seminars, dessen Organisation und Durchführung mit den Partnerschulen Bestandteil ihrer Ausbildung.

Seminar_Technik_2018_2Stets im Dezember oder Januar wird der schulische Ansprechpartner (das ist am Robert-Bosch-Gymnasium zur Zeit der für die Naturwissenschaften zuständige Abteilungsleiter) von den Studenten/innen angeschrieben und es werden Termine vereinbart. Im Februar kommen dann Vertreter der Studentengruppe in einer Unterrichtsdoppelstunde an die Schule und führen die teilnehmenden Schüler/innen (das sind stets die Physikkurse der Jahrgangsstufe K1) in das Seminar ein: sie berichten über das Unternehmen Robert Bosch GmbH, über das Duale Studium an sich, über die Besonderheiten eines Dualen Studiums bei Bosch und schließlich über die weiteren Teile des Technikseminars: an zwei weiteren Nachmittagen besuchen die Schüler/innen dazu das Ausbildungszentrum von Bosch in Stuttgart-Feuerbach (Borsigstraße), wo sie unter Anleitung der DHBW-Studenten/innen ein kleines Technikprojekt durchführen; meist wird am ersten Nachmittag eine elektronische Schaltung unter Benutzung eines Mikrocontrollers aufgebaut und am zweiten Nachmittag wird dieser dann programmiert (siehe Bild oben rechts: die Mikrocontroller-Platine).

Für die Schüler/innen ist das Seminar Technik Bestandteil der Berufs- und Studieninformationsangebote der Schule: die Teilnehmer/innen gewinnen Einblicke in einen Industriebetrieb, lernen eine alternative Studienmöglichkeit kennen und können bei den beiden Projektnachmittagen ihr im Physik- und NwT-Unterricht erworbenes Können und Wissen auf eine unbekannte technische Problematik anwenden.

Die DHBW-Studenten/innen sind meist nicht viel älter als die Schüler/innen und noch sehr gut mit deren Situation vertraut; die Zusammenarbeit klappt daher stets problemlos und die Schüler/innen können durch Nachfragen von den Erfahrungen bei der Studienwahl, der Bewerbung und der Aufnahme eines Studiums von den DHBW-Studenten/innen profitieren.

Hinzu kommt, dass die Studenten/innen von Bosch stets ganz besondere Persönlichkeiten sind: es sind immer freundliche, höfliche, bescheidene, kompetente, kooperative, humorvolle und hilfsbereite Menschen, die offensichtlich die “Bosch-Werte”, die auf den Firmengründer Robert Bosch zurückgehen, in ihrem Verhalten verinnerlicht haben. Insofern können sie auf unsere Schüler/innen am Robert-Bosch-Gymnasium auch als Vorbilder im Sinne unseres schulischen Leitbildes wirken...

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Am heutigen Donnerstag waren also Eric Morvay und Laura Nell im Physikunterricht der K1 an der Schule zu Besuch (siehe Bild oben). Beide studieren Mechatronic an der Dualen Hochschule / bei Bosch. Anhand einer mitgebrachten Präsentation führten sie die aufmerksam folgenden Schüler/innen in das Seminar Technik ein: die Robert Bosch GmbH hat momentan weltweit ca. 400 500 Mitarbeiter/innen in 276 Standorten; der Jahresumsatz des Technologiekonzerns beträgt 78 Mrd. €.

Die Arbeitsbereiche des Unternehmens sind zum einen Mobility Solutions; dazu gehört außer der Automobiltechnik wie ABS, ESP, Motorsteuerung, Abgastechnik und Sensoren etc., zunehmend auch die Elektromobilität, die Batterietechnik und das autonome Fahren. Im Bereich Industrial Technology geht es v. a. um Produktions-/Fertigungstechnik, im Bereich Energy+Building um Energietechnologien, Haus- und Sicherheitstechnik und im Arbeitsbereich Consumer Goods um Haushaltsgeräte (z. B. Küchenmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen) oder Elektrowerkzeuge (Bohrmaschinen, Akkuschrauber, etc.). Mit diesen vielen Arbeitsfeldern ist der Konzern sehr breit aufgestellt, wenn auch die Automobiltechnik überwiegt.

Nach dieser kurzen Vorstellung des Konzerns berichteten die beiden DHBW-Studenten über die Anforderungen an einen Ingenieur/eine Ingenieurin; dazu gehören Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen, permanente Lernbereitschaft, Eigenständigkeit in der Wissensaneignung, mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse (und etwas mehr...) und eine hohe Frustrationstoleranz. Nicht alles klappt gleich auf Anhieb; man muss auch lernen, mit Niederlagen und Stillstand umzugehen. Auch arbeitet heute kein Ingenieur im stillen Kämmerchen für sich allein: technische Probleme werden meist im Team angegangen. Das gilt auch für die Praxisteile während des DHBW-Studiums!

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Bild oben: Eric Morvay erläutert das Technikprojekt, das die Schüler/innen an zwei Nachmittagen umsetzen werden.

Danach stellten die beiden Gäste von Bosch das DHBW-Studium vor und arbeiteten die Unterschiede zum Hochschulstudium heraus. Ein DHBW-Studium dauert stets 6 Semester; jedes Semester ist dabei wieder aufgeteilt in einen Theorieteil an der Hochschule und einen Praxisteil im Betrieb. Semesterferien gibt es nicht, nur 30 Tage Urlaub; und die werden zum Teil dazu benutzt, sich auf die vielen Prüfungsteile vorzubereiten. Abgeschlossen wird das Studium mit dem Bachelor of Engeneering. Ein Master-Studium kann sich anschließen. Während des Studiums erhält man eine (ansehnliche) Ausbildungsvergütung und bei Bosch ist für das vierte Semester auch ein Auslandsaufenthalt vorgesehen. Für die beiden Besucher von Bosch stehen Aufenthalte in Malaysia bzw. den USA an.

Auch über ihre eigenen Arbeitsschwerpunkte und über aktuell durchgeführte Projekte berichteten Frau Nell und Herr Morvay. So hat ein Team mit Frau Nell das Projekt “AfriCart” realisiert; dabei ging es um die Konstruktion einer Elektromotor-betriebenen Lastenschubkarre für den afrikanischen Markt. Vorgegeben waren die Räder und der Antriebsmotor mit Differential; konstruiert werden mussten die Tragachse, der Lagerbock, die elektronische Ansteuerung und die Bremse.

Herr Morvay arbeitet momentan im Bereich der Motorsteuerung an einer Automatisierung der Testung der Software. Die digitale Motorsteuerung ist ein mächtiges Programmpaket, das alle Abläufe im/am Motor in den verschiedenen Betriebs- und Fahrzuständen eines Autos steuert. Änderungen an der Software ändern das Verhalten des Fahrzeuges und bei der Vielzahl der Parameter ist es sehr aufwändig, den Einfluss einer Softwareänderungen auf das Fahrverhalten zu analysieren.

Zum Schluss ihres Vortrages stellten Frau Nell und Herr Morvay noch das Projekt vor, das die Schüler/innen am kommenden Dienstag- und Mittwochnachmittag in Feuerbach realisieren werden: ein Atmega-Mikrocontroller steuert auf einer eigens dafür entworfenen Platine mehrere Leuchtdioden. Wenn er richtig programmiert ist, hat man ein kleines Computerspiel: auf der Platine leuchten eine oder mehrere LEDs und der Benutzer muss entsprechende und entsprechend viele Taster betätigen.

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Bild oben: die beiden Besucher von Bosch hatten einen Test mitgebracht, wie er beim Bewerberverfahren vorgelegt wird.

In der anschließenden Fragestunde wollten die Schüler/innen vor allem Konkretes zur Bewerbung für ein Duales Studium wissen. Auch über das Bewerbungs- und Einstellungsverfahren erfuhren sie Näheres, u. a. hatten die beiden Studenten einen Teil eines Tests mitgebracht, wie er beim Assessment absolviert werden muss. Auch ganz praktische Tipps bekamen die Schüler mit auf den Weg: die Jungs sollten bei den Bewerbergesprächen ordentliche Schuhe anziehen und ein Hemd und dieses am besten nicht über der Hose tragen...

 

“Praktischer Teil” im Ausbildungszentrum von Bosch in Stuttgart-Feuerbach

Der praktische Teil des “Seminars Technik” findet stets im Bosch-Ausbildungszentrum im benachbarten Stuttgart-Feuerbach statt. Hier werden die teilnehmenden Schüler/innen von mehreren DHBW-Studenten betreut.

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Bild oben: die Programmierung des Atmega-Mikrocontrollers  wird erläutert.

Dieses Mal sollte ja eine elektronische Schaltung mit einem Mikrocontroller aufgebaut werden, mit deren Hilfe man anschließend das Computerspiel “Simon says” spielen kann: in zufälliger Folge leuchten eine oder mehrere Leuchtdioden auf und der Spieler muss dann entsprechend zugeordnete Taster drücken.

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Bild oben: mit Hilfe der Entwicklungsumgebung Atmega Studio kann der Mikrocontroller programmiert werden.

Am Dienstagnachmittag wurde dazu die vorgefertigte Platine (mit Bestückungsvordruck) mit den elektronischen Bauelementen (Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Leuchtdioden, Taster sowie dem Atmega-Mikrocontroller und Buchsen) bestückt und verlötet. Die Schüler/innen lernten, dass man dabei mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit vorgehen muss: alle Lötstellen sollen nachher leiten, die Dioden sollten richtig herum gepolt eingebaut werden und die Widerstands- und Kapazitätswerte der Widerstände und Kondensatoren müssen mit dem Bestückungsplan übereinstimmen...

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Bild oben: die Platine wird über ein USB-Kabel mit dem Rechner verbunden, auf dem die Entwicklungsumgebung installiert ist; über eine Schnittstelle kann der Programmcode in den Hauptspeicher des Controllers geladen werden.

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Bilder oben und unten:  die Schüler/innen beim Programmieren.

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Am Mittwochnachmittag wurde dann der Atmega-Mikrocontroller unter Benutzung der Entwicklungsumgebung “Atmega Studio” programmiert. Die Programmierung erfolgt mit der Programmiersprache C. Da die Schüler/innen wenig Programmiererfahrung mitbrachten, erläuterte einer der DHBW-Studenten zunächst die Arbeitsweise der IDE, führte in die  grundsätzliche Struktur eines C-Programmes ein und erläuterte dann einfache grundlegende Programmierschritte und -routinen: die Einbindung einer Bibliothek, die Programmierung einer Schleife, die Abfrage eines Schalters, die Deklaration und Initialisierung von Variablen etc. Auch des Flussdiagramm des gesamten Programms wurde ausführlich erläutert. Alle Einzelheiten der Spiele-Programmierung konnten in der Kürze der Zeit und beim Kenntnisstand der Schüler/innen aber nicht entwickelt werden. gegen Ende des Nachmittags wurde daher das komplette Programm über eine Schnittstelle auf den Mikrocontroller übertragen, sodass jeder Teilnehmer / jede Teilnehmerin des Technikseminars eine funktionsfähige Platine mit nach Hause nehmen konnte.

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Bild oben: Arbeitsplatz am Bosch-Ausbildungszentrum in Stuttgart-Feuerbach.

Wir danken den DHBW-Studenten für ihre freundliche Aufnahme in Feuerbach, für die Geduld und die intensive Betreuung beim Löten und Programmieren und natürlich auch für die Bewirtung. Ein herzliches Dankeschön auch an den Ausbildungsleiter, Herrn Holzhäuser!

 

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Textmarke_rot_RB”Seminar Technik” startet mit einem Quiz
6. - 8. Februar 2017, Montag- Mittwoch

DHBW-Studenten/innen arbeiten mit Schülern/innen im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH zusammen

Seit über 10 Jahren pflegt unsere Schule, das Robert-Bosch-Gymnasium in Gerlingen, nun schon eine noch immer sehr lebendige Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH. Und so ist es auch schon fast ein Ritual, dass sich immer im Januar oder Februar ein paar Studenten/innen, die an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) mit Bosch als Ausbildungsbetrieb studieren, sich auf den Weg an die Schule machen, um die Schüler/innen der Kursstufe K1, die Physik als Kurs gewählt haben, im Großen Hörsaal zu besuchen.

Das ist dann die Auftaktveranstaltung zum so genannten „Seminar Technik“ : beim Termin an der Schule erfahren die Schüler/innen zunächst etwas über die Firma Bosch, über den Firmengründer Robert Bosch, über die Tätigkeitsbereiche des Unternehmens in Forschung und Produktion, über aktuelle Kennzahlen des Konzerns (Standorte, Beschäftigte, Umsatz,…) und schließlich auch über die Besonderheiten eines Dualen Studiums: über die verschiedenen Studien-/Fachrichtungen, über das Bewerberverfahren, über die Organisation des Studiums, über Studieninhalte, Abschlüsse, Verdienst- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

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Bild oben: Schulleiter Eberhard Blanz begrüßt die Gäste von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im Großen Hörsaal unserer Schule.

Das Besondere an einem Dualen Studium ist die ganz enge Vernetzung von Theorie und Praxis: Jedes Semester besteht aus einem Vierteljahr Studium an der Hochschule und einem Vierteljahr Tätigkeit im ausbildenden Betrieb. So können die DHBW-Studenten das theoretisch Gelernte sofort in ihrem Unternehmen wieder anwenden. Das Studium ist straff organisiert; die zeitliche Belastung der Studenten/innen ist hoch; Semesterferien gibt es nicht; allerdings gibt es Urlaubstage, die man dann in der Zeit nehmen muss, die man im Betrieb verbringt. Große Firmen als duale Bildungspartner bieten den Studierenden viel; so kann man bei Bosch innerhalb des Unternehmens an unterschiedliche Abteilungen und Standorte wechseln und auch ein Auslandssemester wird stark gefördert und finanziert. Studenten/innen der Dualen Hochschule erhalten während des Studiums auch schon ein ansehnliches Gehalt und müssen daher nicht nebenher Jobs annehmen, um ihr Studium zu finanzieren.

Am Montagnachmittag kamen zur Auftaktveranstaltung des „Seminars Technik“ eine Studentin und ein Student mit der Fachrichtung Mechatronik an unsere Schule. Sie wurden vom Schulleiter Eberhard Blanz und vom für die Naturwissenschaften zuständigen Abteilungsleiter Albert Pfänder begrüßt.

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Bild oben: die Fragen-Übersicht beim Quiz (Quelle: Präsentation der Studenten/innen; mit freundlicher Genehmigung hier veröffentlicht).

Die Informationen, die sie den Schülern/innen weitergeben wollten, hatten sie didaktisch geschickt in ein Quiz verpackt. Die teilnehmenden Schüler/innen wurden in zwei konkurrierende Gruppen aufgeteilt. Aus den Bereichen „Robert Bosch“, „Robert Bosch GmbH“, „Duales Studium“, „Technik“ und „Ingenieurberuf“ konnten die Gruppen dann jeweils Fragen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad wählen (siehe Bild oben), die entsprechend dem Anspruch auch mit einer proportionalen Zahl von zu erreichenden Punkten verbunden waren.

Beim Anklicken der „richtigen“ Lösung standen dann in einer Powerpoint-Präsentation alle Inhalte graphisch ansprechend aufgemacht zur Verfügung, sodass die Teilnehmer/innen des heutigen Nachmittags spielerisch die Kenntnisse erwarben, die ihnen vermittelt werden sollten.

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Zum Abschluss stellten die beiden DHBW-Studierenden dann noch den weiteren Fortgang des Seminars vor: am Dienstag- und Mittwochnachmittag werden die teilnehmenden Schüler/innen im Ausbildungszentrum von Bosch in Stuttgart-Feuerbach unter Anleitung von DHBW-Studenten ein „elektronisches Ping-Pong-Spiel“ zusammenlöten und anschließend programmieren. Damit ist auch für die Schüler/innen bei diesem Projekt Theorie und Praxis miteinander verknüpft…

 

Projektarbeit im Ausbildungszentrum von Bosch in Stuttgart-Feuerbach

Am Dienstag- und Mittwochnachmittag fuhren die am “Seminar Technik” teilnehmenden Schüler/innen dann ins benachbarte Stuttgart-Feuerbach; in der Borsigstraße, gleich neben dem Bahnhof, befindet sich das Ausbildungszentrum von Bosch. Für das Seminar überlegen sich die DHBW-Studenten/innen jedes Jahr etwas Neues. Mal wurde ein Theremin gebaut, ein elektronischer Würfel oder ein elektronisches Roulette. Da die Studierenden meist aus dem Fachbereich Mechatronik kommen, hat das Projekt stets elektronische und informationstechnische Anteile.

Dieses Jahr bauten und löteten die Schüler/innen am ersten Tag die Hardware des elektronischen Ping-Pong-Spiels zusammen.

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Bild oben: die fertig aufgebaute Platine (mit USB-Anschluss an den PC).

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Am zweiten Nachmittag musste der das Ping-Pong-Spiel steuernde Mikrocontroller von Atmega (Atmega 8) mit Hilfe der Programmiersprache “C” programmiert werden. Das stelle die Schüler/innen, die wenig Programmiererfahrung mitbrachten, doch vor große Herausforderungen. Mit der intensiven Betreuung und Hilfe durch fünf DHBW-Studenten gelang es den Teilnehmern/innen aber doch, die Grundzüge des Programms zu entwickeln und umzusetzen.

Zum Schluss wurde auf allen Mikrocontrollern die “Musterlösung” implementiert, so dass die Schüler/innen in nächster Zeit mit dem elektronischen Ping-.Pong-Spiel ihre Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen können.

Wir danken den Mechatronikern/innen von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg bei Bosch für ihren Besuch an der Schule und für die Betreuung (inklusive Verköstigung) bei den Projektnachmittagen in Feuerbach!

 

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Textmarke_rot_RBSeminar Technik bei der Robert Bosch GmbH bringt Schüler an außerschulische Lernorte
März 2016

Zum wiederholten Mal nahmen Schüler/innen der Physikkurse der Kursstufe K1 am so genannten “Seminar Technik” teil. Diese Veranstaltung findet stets zu Jahresbeginn im Rahmen unserer Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH statt.

Dabei kommen bei einem ersten Termin Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), deren Ausbildungsbetrieb Bosch ist, für eine Schulstunde an die Schule und stellen das Unternehmen, die Grundzüge eines Studiums an der Dualen Hochschule sowie das mit den Schüern/innen geplante Projekt vor.

An zwei Nachmittagen reisen dann die Schüler/innen der Physikkurse nach Stuttgart-Feuerbach zum Ausbildungszentrum der Robert Bosch GmbH an der Borsigstraße (siehe Bild unten) und lernen dort Technisch-Physikalisches außerhalb der üblichen Unterrichtsräume...

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Seminar_Technik_2016_3Dieses Mal hatten die Mechatronik-Studenten den Bau eines elektronischen Würfels vorbereitet. Die 15 teilnehmenden Schüler/innen wurden von 7 Studenten betreut.

Am ersten der beiden Nachmittage wurden die Platinen bestückt und die elektronischen Bauteile darauf verlötet, am zweiten Nachmittag wurde dann mit Hilfe der Programmiersprache C der in der Schaltung verwendete Mikrocontroller XMC1100 der Fa. Infineon programmiert.

Bild rechts: eine der gefertigten Platinen: links der Taster, daneben die bereits fertig aufgebaute Mikrocontrollerschaltung von Infineon.

Bevor dann alles so wie geplant funktionierte,  mussten bei etlichen Platinen zunächst noch Fehler gesucht, gefunden und bereinigt werden. Fehlerquellen gibt es zuhauf: Bauteile können schlecht verlötet sein, zu unterbrechende Leiterbahnen sind nicht unterbrochen, zwischen anderen stellt überschüssiges Lötzinn eine ungewünschte Verbindung her usw.

Nach einigen Mühen und aufgrund der großen Geduld und Beharrlichkeit der betreuenden Studenten konnten aber alle Schaltungen wie gewünscht zum Laufen gebracht werden: wenn man nun einen Taster drückt, stellen 7 Leuchtdioden in unterschiedlicher Leuchtkombination die gewürfelten “Augen” des elektronischen Würfels dar. Ein Zufallsgenerator sorgt für die nötige Stochastik...

Wir danken unseren studentischen Betreuern für dieses schöne Projekt!

 

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Textmarke_rot_RBPhysiker zu Gast bei der Robert Bosch GmbH
20. und 28. Januar 2015, Dienstag / Mittwoch

Fotos: Phlipp Teske / Robert Bosch GmbH; (weitere Bilder werden ergänzt, sobald die Einwilligungserklärungen der Schüler vorliegen).

“Seminar Technik” im Rahmen der Bildungspartnerschaft mit Bosch im Ausbildungszentrum in Feuerbach

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Bild oben: Schüler bei der Bestückung der Leiterplatine.

Seminar_Technik_2015_4Nach der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen “Seminar Technik” am 15. Januar in der Schule reisten die beteiligten Schüler an zwei Nachmittagen in den Folgewochen zum Ausbildungszentrum der Robert Bosch GmbH ins benachbarte Stuttgart-Feuerbach. Hier wurden sie bereits von den sie betreuenden Stundenten der DHBW erwartet und empfangen.

Bild rechts: bei der Bestückung der Elektronikplatinen. Auch die begleitenden Lehrer wollten ihren Schülern in nichts nachstehen...

Gegenstand des aktuellen Projektes war der Zusammenbau und die Inbetriebnahme eines elektronischen Roulette-Rades. Nach Schaltplänen der Studenten wurde eine Elektronikplatine mit den aktiven und passiven elektronischen Bauelementen bestückt und diese fachgerecht verlötet. Der erste Nachmittag wurde für den Aufbau und das Verlöten der Platine benötigt. Am zweiten Nachmittag wurde der Zusammenbau vervollständigt; Fehlersuche und Inbetriebnahme folgten.

Das Roulette-Rad ist mikrocontroller-gesteuert. Bei der Inbetriebnahme und dem Test des Gerätes erfuhren die Schüler auch etwas über die Programmierung des Roulettespiels.

Am zweiten Nachmittag im Ausbildungszentrum lernten die Schüler bei einer kleinen Führung durch das Gebäude auch die Werkstatträume kennen.

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An beiden Terminen wurden die Gäste aus Gerlingen mit Getränken und Brezeln versorgt; die Betreuung war also eine “all inclusive”-Versorgung!

Wir danken den Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und ihrem Ausbildungsleiter für die informative Präsentation in der Schule und für zwei interessante und produktive Arbeitsnachmittage in Feuerbach (und natürlich auch für die Roulette-Spiele, welche die Schüler - stolz auf die eigene Leistung - mit nach Hause nehmen durften).

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Textmarke_rot_RBLebendige Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH
15. Januar 2015, Donnerstag

Seit 2006/2007 unterhalten das Robert-Bosch-Gymnasium und die Robert Bosch GmbH eine Bildungspartnerschaft. Im Rahmen dieser Verbindung wird jedes Jahr das so genannte “Seminar Technik” durchgeführt. Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), die Bosch als Ausbildungsbetrieb gewählt haben, besuchen dabei an einem Vormittag die Schule und laden für zwei weitere Nachmittage Schüler/innen ins Ausbildungszentrum der Robert Bosch GmbH in Stuttgart-Feuerbach ein, um ein gemeinsames Projekt durchzuführen.

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Bild oben: die beiden Studierenden im Großen Hörsaal unserer Schule bei ihrer Präsentation.

So erschienen auch heute zwei Studierende im Großen Hörsaal unserer Schule, um die versammelten ca. 40 Physiker/innen der Kursstufe K1 in das Seminar einzuführen. Nach einem kurzen Überblick über die Robert Bosch GmbH, ihre wesentlichen Geschäftsbereiche und Geschäftsdaten stellten unsere Partner von Bosch ihr Studium an der Dualen Hochschule vor. Beide haben die Studienrichtung Elektrotechnik gewählt. Während des 6-semestrigen Studiums sind die Studierenden zur Hälfte der Zeit an der Hochschule, zur anderen bei der praktischen Ausbildung im Betrieb. So ergänzen sich Theorie und Anwendung in der Praxis in geradezu idealer Weise.

Hinzu kommt, dass die Studierenden auch eine Ausbildungsvergütung erhalten, sodass sie sich, finanziell weitgehend unabhängig, ganz auf ihr Studium konzentrieren können. Nach einer vor einigen Jahren vorgenommenen Umstellung auf Bachelor und Master endet das Studium an der DHBW mit dem allgemein anerkannten Abschluss Bachelor (z. B. Bachelor of Engineering). In einigen Studienrichtungen kann an der Dualen Hochschule mittlerweile auch noch ein Masterstudium angeschlossen werden. Aber auch bereits mit dem Bachelor-Abschluss kann anschließend nahezu jede Hochschule besucht werden. Zudem sind die Einstellungs- bzw. Übernahmeaussichten sehr gut: da die ausbildenden Betriebe viel Geld in die Ausbildung der DHBW-Studenten stecken, haben sie auch ein Interesse daran, von dieser Investition zu profitieren. Beim weltweit operierenden Konzern Bosch kommt hinzu, dass im “Auslands-Semester” nahezu jedes Land der Welt offen steht, weil dort eine Niederlassung der Robert-Bosch-GmbH ansässig ist.

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Bild oben: Blick in den Großen Hörsaal beim Vortrag der DHBW-Studierenden über ihr Studium / ihre Ausbildung.

Im zweiten Teil der Informationsveranstaltung erläuterten die Studierenden kurz den Inhalt des diesjährigen Projektes: an zwei Nachmittagen im Ausbildungszentrum der Robert Bosch GmbH in Stuttgart-Feuerbach werden die Gerlinger Physiker/innen zusammen mit ihren studentischen Betreuern ein elektronisches Roulette-Spiel zusammenlöten und -bauen und anschließend mit Hilfe der Programmiersprache C auch programmieren.

Wir freuen uns auf die außerschulischen Physikstunden bei Bosch in Feuerbach und möchten uns schon jetzt für die freundliche Betreuung durch die DHBW-Studierenden ganz herzlich bedanken!

 

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Textmarke_rot_RBMikrocontrollertechnik im Rahmen des “Seminar Technik”
24. Januar 2014, Freitag

Nachdem am Dienstag das diesjährige “Seminar Technik” im Rahmen unserer Bildungspartnerschaft mit der Robert Bosch GmbH mit einem Informationsbesuch von fünf DHBW-Studenten an der Schule begonnen hatte, waren nun am Mittwoch- und am heutigen Freitagnachmittag 16 Schüler aus den vierstündigen Physikkursen der Kursstufe K1 zu Besuch im Bosch-Ausbildungszentrum an der Feuerbacher Krupp -Straße.

Jedes Jahr lassen sich die betreuenden Studenten etwas Neues einfallen; einmal wurde ein elektronischer Würfel gelötet oder ein Theremin gebaut, dann wurde wieder eine Motorsteuerung programmiert o. ä.

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Bildcollage oben: das Bosch-Ausbildungszentrum in Stuttgart-Feuerbach.

Beim aktuellen Seminar knüpften die Studenten der Dualen Hochschule an das am Gerlinger Gymnasium im NwT-Unterricht der Klassenstufe 10 Gelernte an: die Schüler bauten eine Experimentierplatine für den Mikrocontroller ATMEGA 8 auf; dazu mussten etliche elektronischen Bauelemente und der Sockel für den Controller-Chip auf die vorgefertigte Platine gelötet werden.

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Bild oben: genaues Löten war bei den kleinen Strukturen gefragt... (Bild: mit freundlicher Genehmigung des Bosch-Ausbildungszentrums, Stuttgart-Feuerbach).

Am zweiten Nachmittag wurde der Controller dann von Notebooks aus programmiert. Ein entsprechender Editor für die Programmierspache “C” und ein Compiler, der den C-Code in Maschinensprache übersetzt, helfen dabei. Auf der Experimentierplatine befanden sich an den Ausgängen des Mikrocontrollers bereits Leuchtdioden, die dann durch die Programme zum Leuchten, zum Blinken oder zu einer Lauflichtfunktion gebracht werden konnten.

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Bild oben: die Mikrocontrollerplatine mit bereits programmierter Lauflicht-Funktion (Bild: mit freundlicher Genehmigung des Bosch-Ausbildungszentrums, Stuttgart-Feuerbach).

Die Schüler hatten an beiden Nachmittagen viel Spaß am praktischen Arbeiten und am Programmieren und nahmen die außerschulische Lernumgebung gerne als Abwechslung an. Die Betreuung durch die Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, die bei Bosch ihren praktischen Studienteil des Informatikstudiums mit der Ausrichtung “IT Automotive” absolvieren, war optimal und auch die Versorgung mit Butterbrezeln und Getränken äußerst zufriedenstellend...

Wir danken Herrn Holzhäuser und den Studenten, die uns betreut haben, ganz herzlich für die Umsetzung dieses gelungenen Projektes.

 

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Textmarke_rot_RBAuftaktveranstaltung für das “Seminar Technik”
21. Januar 2014, Dienstag

Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH im Rahmen der langjährigen Bildungspartnerschaft

Zum achten Mal findet im Rahmen der im Jahr 2006 mit der Robert Bosch GmbH abgeschlossenen Bildungspartnerschaft für Schüler/innen von vierstündigen Physikkursen des Robert-Bosch-Gymnasiums das so genannte “Seminar Technik” statt. Das Seminar besteht aus drei Teilen: zunächst besuchen einige (dieses Jahr: fünf) Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), deren dualer Ausbildungspartner die Robert Bosch GmbH ist, die Schüler/innen in einer Unterrichts-Doppelstunde in der Schule.

Danach besuchen die teilnehmenden Schüler/innen an zwei Nachmittagen das Ausbildungszentrum des Konzerns in Feuerbach, wo die Studenten die Gerlinger Schüler/innen bei einem kleinen praktischen Projekt betreuen.

Heute fand die Informationsveranstaltung in der Schule statt. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Brigitte Renner-Dux und den Fachlehrer gaben die fünf Studenten zunächst Einblicke in das Unternehmen Bosch, erläuterten dann die Struktur des Dualen Studiums, beschrieben hier typische Ausbildungsbereiche und gaben dann noch Hinweise zu den beiden Projektnachmittagen in Feuerbach.

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Bild oben: im Unterrichtsraum NwT5 des Robert-Bosch-Gymnasiums hieß Schulleiterin Brigitte Renner-Dux die Studenten willkommen.

Zunächst stellten die Studenten, die alle Informatik mit der Fachrichtung IT-Automotive studieren, die Robert Bosch GmbH mit ihren vielfältigen Geschäftsbereichen und ihrer Unternehmensstruktur vor: Eigentümer des Unternehmens sind einerseits die Familie Bosch, zum anderen (92 %) die Robert Bosch Stiftung. Als nicht börsennotiertes Unternehmen ist der Konzern nicht darauf angewiesen, die Anteilseigner “bei Laune zu halten”. Das Unternehmen investiert sehr viel in Forschung und Entwicklung, bemüht sich um nachhaltiges Arbeiten und fühlt sich den so genannten Bosch-Werten” verpflichtet; Innovationen und eine ökologische Ausrichtung sind Ziele des Konzerns. So werden beispielsweise jeden Tag 15 Patente durch Bosch angemeldet.

Mit den Produkten des Konzerns kommt nahezu überall in Berührung: sei es nun mit dem Kühlschrank oder der Geschirrspülmaschine, dem ABS- oder ESP-System im Auto, mit Waren, die von Bosch -Verpackungsautomaten verpackt wurden, mit einem Akkuschrauber oder einem Beschleunigungssensor in einem Notebook, der bei einem eventuellen Gerätesturz den Schreib-/Lesekopf der Festplatte rechtzeitig vor einer Beschädigung in Parkposition fahren lässt...

Die Duale Hochschule Baden-Wüttemberg, an der die fünf Studenten gerade im dritten Semester studieren, ist eine Spezialität dieses Bundeslandes; auf der Website der DHBW heißt es: (Zitat)

Das innovative Studienkonzept der DHBW mit dem Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen ist einzigartig in Deutschland. Die Studierenden bekommen an der DHBW nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern lernen auch, dieses in der Praxis anzuwenden.

...

Die DHBW arbeitet eng mit rund 9.000 Partnerunternehmen und sozialen Einrichtungen zusammen – den so genannten „Dualen Partnern“. Die Dualen Partner übernehmen als Mitglieder der Hochschule den praktischen Teil des Studiums, wählen ihre Studierenden selbst aus und stellen diese für die Zeit des Studiums an.

Die Studierenden lernen während ihres dreijährigen Studiums immer abwechselnd für drei Monate an ihrem DHBW Standort beziehungsweise bei ihrem Dualen Partner und bekommen dadurch theoretische und praktische Inhalte integriert vermittelt.

Die Studierenden erhalten als Angestellte eines Dualen Partners während des gesamten Studiums durchgängig eine monatliche Vergütung und sind dadurch finanziell unabhängig.

(Zitat Ende)

Die Studenten berichteten über das Bewerbungs- und Auswahlverfahren bei Bosch als Dualer Partner der DHBW, über verschiedene Studienrichtungen (Studiengänge), über Inhalte des Studiums während der sechs Semester, über die (hohe) Arbeitsbelastung, sowie über den Verdienst während des Studiums und spätere Einstellungsmöglichkeiten

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Dann stellte einer der Vortragenden ein gerade in Arbeit befindliches Projekt detaillierter vor, bei dem es um die Visualisierung der Funktion und des Nutzens von Fahrassistenz- und Informationssystemen in Versuchsfahrzeugen geht.

Zum Schluss der Veranstaltung wurde noch kurz der Ablauf der beiden Seminartage im Ausbildungszentrum in Feuerbach vorgestellt: am ersten Nachmittag löten die Schüler/innen eine Mikrocontrollerplatine; am zweiten Nachmittag wird der Controller dann programmiert.

Für die Schule ist die Veranstaltung eine Bereicherung und willkommene Abwechslung: die Schüler/innen erhalten nicht nur Studien- und Berufsinformationen, sondern bekommen auch einen Einblick in die Ausbildung bei Bosch und in die praktische Nutzung des im Physik- und NwT-Unterricht Gelernten.

 

 

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Weitere Berichte von weiter zurückliegenden Veranstaltungen können Sie noch auf unserer alten Website nachlesen unter:

http://www.rb-gg.de/Bildungspartner/Bosch/bosch.html

 

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